Rezension Powerfrauen Kate Hodges
Zum Weltfrauentag am 8. März habe ich für euch einen Blick in das Buch "Powerfrauen" von Kate Hodges geworfen.

Was liegt näher, als zum Weltfrauentag ein tolles Buch vorzustellen, das absolut zum Blättern, Stöbern und Schmökern einlädt und dabei voller Überraschungen steckt. Der Titel Powerfrauen – Was Beyoncé mit Michelle Obama und Anne Frank verbindet von der englischen Autorin Kate Hodges lässt schon ein wenig vorausahnen, um was es in diesem Buch geht.

Das heimliche Netzwerk berühmter Frauen

Der Klappentext verrät:

Was haben Frida Kahlo und Josephine Baker gemeinsam? Weshalb beeinflusste Maria Monetessori Beyoncé? Und wie unterstützte Virginia Woolf die Karriere von Meryl Streep? Kate Hodges enthüllt die überraschenden Verbindungen zwischen 85 beeindruckenden Frauen aus Showbiz, Sport, Mode, Kunst, Wissenschaft und Politik.

Ihre Geschichten sagen vor allem eins: „Zusammen sind wir stark“. Denn inter jeder großen Frau steht eine andere große Frau. Erst ein gigantisches Netzwerk hat es den toughen Ladys möglich gemacht, etwas vollkommen Neues zu wagen und die Welt nach ihren Vorstellungen zu verändern.

Wir können in ihre Fußstapfen treten und eine weitumspannende Freundschaft beginnen. Lass Dich inspirieren, sei begeistert und vor allem tu es ihnen nach! Die schwungvollen Illustrationen von Sarah Papworth werden Dich mit ihrer guten Laune anstecken.

Was ich von dem Buch halte

Diese Beschreibung hat mich natürlich neugierig gemacht, zumal ich dachte, dass es ein Buch ist, das gleichermaßen für mich als auch für meine 15-jährige Tochter interessant sein könnte. Ein paar motivierende Geschichten über Frauen, die „es geschafft haben“, kann man immer gebrauchen.

Powerfrauen Rezension
Frida Kahlo ist natürlich immer ein gutes Beispiel, wenn es darum geht, Mut zu machen, sein eigenes Ding durchzuziehen, auch wenn die Umstände nicht optimal sind.

Und so schmökerte ich auch gleich drauf los, als das Buch hier angekommen war. Die Aufmachung hat mich sehr begeistert, da zu jedem dieser 85 Porträts von beeindruckenden Frauen auch eine tolle Grafik gehört. Und bei jeder dieser Kurzvorstellungen, die sich meist über eine Doppelseite erstrecken, gibt es grafisch umgesetzte „Verlinkungen“ zu den Frauen, die mit der jeweils vorgestellten irgendetwas zu tun hatten.

Mal waren es historische Persönlichkeiten, die eine Frau im jetzigen Zeitalter beeinflussten, mal waren es Zeitgenossinnen, die der jeweils anderen Inspirationen lieferten oder von ihr erhielten. So zum Beispiel Simone de Beauvoir, die nicht nur dafür bekannt war, dass sie mit Jean-Paul Sartre eine mehr oder weniger komplizierte Beziehung hatte, sondern deren Hauptwerk „Das andere Geschlecht“ bis heute zur feministischen Diskussionsgrundlage dient. Für dieses Essay, das 1949 erstmalig erschien, holte sie sich ihre Inspirationen unter anderem von Isadora Duncan, Gertrude Stein und Marie Curie, wie ich aus dem vorliegenden Buch erfahren habe.

Powerfrauen Simone de Beauvoir
Simone de Beauvoir darf natürlich in der Auswahl der Powerfrauen nicht fehlen. Ihr berühmtester Satz „Man wird nicht als Frau geboren, man wird es“ aus ihrem Hauptwerk Das andere Geschlecht ist bis heute Diskussionsgrundlage.

Schaut man dann zum Beispiel weiter, welche Verbindungen eine der drei genannten Frauen wiederum hatte, so befindet man sich unvermittelt im Stöbermodus und kann fast nicht mehr damit aufhören. Ich schaute konkret bei Getrude Stein und fand dort gleich sieben inspirierende Frauen „verlinkt“, deren Geschichten ich mir natürlich auch gleich durchlesen musste.

Ein Buch, das man immer wieder zur Hand nimmt

Für mein Empfinden ist das kein Buch, das man von vorne bis hinten durchliest, sondern ein Buch, das man sich fast interaktiv erschließt, das immer wieder zum Blättern und Schmökern einlädt und das viele inspirierende und Mut machende Geschichten enthält. Ein Buch für die beste Freundin, die Schwester, die Tochter, aber auch für einen selbst.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, die sich an größere Mädchen und Frauen aller Altersklassen richtet. Wessen Tochter bereits den Titel Good Night Stories for Rebel Girls von Favilli/Cavallo besitzt, kann mit dem vorgestellten Buch von Kate Hodges sicherlich ebenfalls punkten. Zumindest war es bei uns so.

Hier noch die bibliografischen Angaben zum Buch:

Powerfrauen – Was Beyoncé mit Michelle Obama und Anne Frank verbindet
Kate Hodges

Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
Verlag: wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG), erschienen am 30. Januar 2019
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3806238782
ISBN-13: 978-3806238785
Preis:
€ 26,00

5 KOMMENTARE

  1. Liebe Salvia,

    das hört sich nach einem Buch an, das ganz nach meinem Geschmack ist. Da ich gerade viel zu selten zum Lesen komme, mag ich Bücher, in den man „mal eben“ stöbern kann. Und auch das, was Du geschrieben hast und der Klappentext hören sich danach an, dass ich das Buch wahrscheinlich kaum aus der Hand legen würde.
    Vielen Dank für die Vorstellung!

    Liebe Grüße,

    Tabea

  2. Ein sehr inspirierender Tipp meine liebe ❤ wir Frauen haben in den letzten Jahrzehnten so viel erreicht, da ist es spannend ein solches Buch als Sammlung zu besitzen. Mit fällt auch eine Person ein, die sich über solches als Geschenk freuen würde.
    Viele Grüße
    Wioleta von http://www.busymama.de

  3. Danke für diese buchvorstellung! Ich liebe solche Bücher einfach auch das Rebel Girls Buch. Mein Lieblingskinderbuch war ja Prinzessin Pfiffigunde. 😈 Die Frau hat es echt drauf! Habe ich immer noch griffbereit und liebe es zu lesen.
    Ich denke, dass dieses powerfrauen Buch ein super Geschenk ist. Nicht nur für Teenager. Ich denke da an eine Cousine von mir, die nur ein paar Jahre älter ist und der Meinung, Frauen gehörten hinter den Herd. 🙄 Oh, ich kenne so viele Frauen, die so denken. Da bekomme ich glatt Ausschlag.

    LG
    Lea

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