Käsekuchen ohne Boden Birne Helene
Dieser zweifarbige Käsekuchen ist schnell gemacht und schmeckt wirklich großartig. Wer mag, kann ihn noch mit Puderzucker oder ähnlichem bedecken, ich bin aber eher der Purist was Kuchen angeht.

Vielleicht erwähnte ich es schon, vielleicht auch nicht, aber locker-flockiger Käsekuchen gehört zu meinen Lieblingsbegleitern zum Kaffee. Aber er muss wirklich luftig und fluffig sein, nicht so, wie man ihn oft immer noch in Bäckereien und Cafés kredenzt bekommt: bleich, kalt und tot.

Früher war bei uns in der Familie stets meine Ma die KäsekuchenQueen. Wenn sie ihr Standardwerk auftischte, nämlich Käse-Kirsch mit Boden, dann war dieser innerhalb kürzester Zeit weg inhaliert. Das war jedes Mal ein Träumchen von einem Käsekuchen. Da kam eigentlich so gut wie keiner qualitativ ran. Und zwar so lange, bis ich vor noch nicht allzu langer Zeit meine Backleidenschaft entwickelte.

Mein Käsekuchen ohne Boden – und auch noch in der Gugelhupfform gebacken – war ebenfalls ein sehr delikates Küchlein. Mit relativ wenig Aufwand gebacken und in noch viel kürzerer Zeit verschlungen – da weiß man manchmal nicht, ob man lachen oder weinen sollte…

Basierend auf dem Rezept für den besten Käsekuchen ohne Boden habe ich jetzt einfach mal etwas Neues ausprobiert. Ich dachte mir, den Kuchen könnte ich ja auch mal zweifarbig machen und da bot sich dann Schokolade bzw. Kakao an. Und was passt zu Kakao bzw. Schokolade? Richtig, Kirschen! Ich hatte aber keine vorrätig, sondern ich hatte Birnen in der Dose im Vorrat. Die Kombi Schoko mit Birne und etwas Vanilligem ist natürlich eindeutig bereits bekannt, nämlich von Auguste Escoffiers Dessertklassiker „Poire belle Hélène“ oder hierzulande besser bekannt unter „Birne Helene“. Auch diese Käsekuchenkreation hat wieder richtig gut geschmeckt, wie mir meine kritischen Testesser mitteilten. Ihr wisst ja, die Familie ist da immer besonders „feinfühlig“ und rückt meist ungeschönt mit Bemerkungen raus, wenn’s nicht so richtig gelungen ist. Aber nein, es gab sogar Lob zu hören!

Eigentlich wäre dieser Kuchen der perfekte Käsekuchen für die herbstliche Kaffeetafel, einfach aufgrund der Birnen, aber auch an kühleren Frühlingsnachmittagen schmeckt so ein Kuchen sehr lecker, vor allem solange es noch keine frischen, einheimischen Erdbeeren gibt. Sobald es diese gibt, kann man vorüberrgehend erstmal sämtliche Apfel- und Birnenkuchen zurückstellen. Jetzt aber zum Rezept

21 KOMMENTARE

  1. Liebe Salvia,

    du lässt gerade mein Herz vor Glück hüpfen. Ich bin ja absolut kein Kuchen und Torten Freund, aber Käsekuchen liebe ich. Nichts ist schlimmer, wenn er so ist, wie du ihn zu Beginn beschrieben hast. „Bleich, kalt, tot“.
    Aber deiner hier sieht super lecker aus und ich werde das Rezept unbedingt ausprobieren. Herzlichen Dank dafür.

    Liebe Grüße,
    Mo

  2. Ich liebe Käsekuchen und bin immer auf der Suche nach Varianten die ich essen darf. Mit meiner Histaminintoleranz fällt ja leider vieles weg. Birnen sind aber erlaubt nur auf die Schokolade muss ich verzichten.
    Liebe Grüße
    Sigrid

  3. Den einzigen Kuchen den ich wirklich gerne mag ist Käsekuchen. Allerdings darf ich schon 25 Jahre keine Milchprodukte essen. Nun werde ich Dein Rezept aber für meine Familie ausprobieren.
    Alles Liebe
    Annette

  4. Hallo und WOW, der Kuchen sieht mega lecker aus! Da hätte ich nun sofort Lust darauf! Leider ist bei uns daheim aktuell Schonkost angesagt weil mein Mann erneut an einer Divertikulitis leidet, aber wenn er wieder fit ist muss ich dein Rezept auf jeden Fall mal nachbacken! Viele Grüsse, Janina

  5. Liebe Salvia,

    ich liebe Käsekuchen! Habe allerdings noch nie einen selber gebacken.
    Der hier mit Birne und Schoki hört sich mehr als nur verführerisch an – hmmmm! 🙂

    Liebe Grüße,

    Tabea

  6. Ich mag Käsekuchen total gerne, vor allem wenn es Alternativen zur „klassischen“ Varianten sind. Deine Variante klingt super lecker und wird definitiv ausprobiert. Allein bei de Fotos bekomme ich schon Appetit darauf. Vielen Dank für das Rezept!

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