Meine Gedanken zum neuen Jahr
Weihnachtsglitzer ist weg, der graue Alltag hat uns wieder. Aber dieses Jahr ist er mir sehr willkommen nach einem etwas intensiveren Feiertagskoma.

Sobald der 6. Januar eines neuen Jahres geschafft ist, kommt so langsam wieder Leben in die Umgebung. Dieses Jahr hatte mich das Feiertagskoma wesentlich heftiger erwischt als die vergangenen Jahre, so dass ich jetzt wirklich froh bin, wenn der Alltag wieder einkehrt.

Aber vielleicht ist es auch ganz gut, wenn man sich mal so richtig treiben lassen kann, damit man anschließend einfach mit Abstand und neuem Elan wieder an die Dinge herangehen kann. Mir geht es zumindest oft so, dass ich mit ein wenig Distanz dann einen völlig neuen Blickwinkel auf Sachverhalte und Situationen, Herausforderungen und Pläne bekomme, dass sich auf einmal Lösungen ergeben, die sich bei angestrengtem Brüten nie ergeben hätten. Und von daher war das Feiertagskoma durchaus auch produktiv. Wie produktiv, wird sich allerdings erst in einer Nachschau zeigen. Aber wir sind optimistisch!

Diese Woche werde ich wohl noch das eine oder andere verbloggen, was dank Feiertagen und ungünstigen Lichtverhältnissen wirklich liegengeblieben ist. Am Licht wird sich zwar nichts wesentliches ändern, aber jetzt habe ich wieder etwas mehr Elan und Motivation – nicht zuletzt deswegen, weil die Schule wieder angefangen hat (ein Schelm, wer…)

Ein Thema, was bei mir immer mehr in den Vordergrund rückt, ist tatsächlich gelebte Nachhaltigkeit. Und damit meine ich nicht, in einer Hauruck-Aktion mal eben sämtliche Frischhaltedosen rauszuschmeißen oder gegen gläserne auszutauschen, sondern irgenwie wieder etwas „back to the roots“ zu gehen. Vieles von dem, was derzeit als neu und nachhaltig angepriesen wird, hatten wir doch schon. Zum Beispiel das Einkaufsnetz statt der Plastiktüte, maximal ein Auto pro Familie statt einem pro Familienmitglied, weniger Flugreisen um sich zu erholen etc.pp…

Und natürlich gehört ebenfalls zur Nachhaltigkeit, nicht ständig zu konsumieren, nicht jeden Trend mitmachen zu müssen, sich wieder mehr auf Freizeitaktivitäten zu stürzen, die weder Strom noch Sprit verbrauchen und ressourcenschonend sind. Also lieber wandern gehen statt dem Golfclub beizutreten, wenn der nächsten Golfplatz sowieso nur mit dem Auto erreichbar ist, lieber eine Fototour unternehmen als stundenlang bei Pinterest nach Inspirationen zu suchen und lieber mal vorhandenes Mobiliar umgestalten statt sich etwas neues zu kaufen und das Alte einfach vor die Tür zu setzen. Speziell dazu habe ich in den letzten zwei bis drei Wochen wirklich tolle Projekte gesehen, bei denen altes Mobiliar, alte unschöne Fliesen etc. mit ein paar Dosen Farbe super schön umgestaltet wurde.

Also, Inspirationen und Pläne habe ich einige. Schaumermal, wieviel davon dieses Jahr umgesetzt werden kann. Was steht bei euch an? Habt ihr euch auch das eine oder andere vorgenommen?

4 KOMMENTARE

  1. Feiertagskoma. Ich habe grad sehr herzlich über dieses Wort gelacht. Irgendwie hatte ich auch ein Koma. Aber erst zwischen dem 01. – 06.01. Jetzt geht es auch bei mir wieder rund. Und die Task Liste wird abgearbeitet. Vor allem die Website – 2019 wird richtig schwierig für uns Blogger. Ich sag nur „Mobile First“ und „intelligent content research…“ wäh was für Worte. Dir ein erfolgreiches 2019 – und mögen deine Ladezeiten auf ewig so schnell sein.

  2. Liebe Salvia,

    mir geht es so wie dir – back to the roots ist auch bei mir ein großes Thema. Nachhaltigkeit mit insgesamt weniger Konsum und umdenken beim Einkauf. All diese Dinge möchte ich heuer umsetzen.

    Hab ein tolles Jahr 2019!
    lg
    Verena

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