Straßburg Panorama
Strasbourg ist einfach eine wunderschöne Stadt. Wir haben uns fest vorgenommen, hier öfter mal vorbeizuschauen.

Gegen Ende der Sommerferien entschlossen wir uns, noch einen kurzen Ausflug ins benachbarte Frankreich zu unternehmen. Im Nachhinein hat sich das übrigens als sehr gut herausgestellt, da bereits dieser kleine Ausflug ein MotivationsBooster war für Frollein Tochters Bemühungen, die französische Sprache zu erlernen. Aber das nur am Rande…

Straßburger Münster
Das Wahrzeichen Straßburgs ist natürlich das Münster, das man aus manchen Gassen heraus in seiner vollen Größe sehen und fotografieren kann.

Ich wunderte mich, warum wir eigentlich nicht schon längst mal nach Strasbourg gefahren sind und das so lange vor uns hergeschoben haben. Aber ich habe mir auch vorgenommen, dass das jetzt öfter mal ein Ausflugsziel sein könnte. Schließlich braucht man von Stuttgart nach Straßburg nicht einmal 1,5 Stunden mit dem Zug – vorausgesetzt es gibt keine gravierenden Verspätungen.

Bahnhof Straßburg
Nach Straßburg kommt man bequem mit dem Zug, entweder direkt mit dem TGV von Stuttgart aus oder mit dem Pendelzug aus Offenburg. Da wir in Offenburg übernachtet haben, war die Zugverbindung natürlich bestens für uns! Eine halbe Stunde Fahrt – fast wie mit der Straßenbahn zur Arbeit…

Wir hatten uns allerdings in einem Hotel in Offenburg einquartiert und sind von dort aus einfach zweimal mit einem kleinen Pendelzug rüber nach Frankreich gefahren – eine gute Möglichkeit, wenn man ein besseres Preis-Leistungsverhältnis bei der Übernachtung haben möchte. Strasbourg als solches ist ja touristisch sehr begehrt, entsprechend können auch für Übernachtungsmöglichkeiten mit teilweise weniger Komfort höhere Preise abgerufen werden. Das zeigte mir neulich der Blick auf einen anderen Blog, dessen Betreiber um ein, zwei Tage versetzt zu uns in Straßburg unterwegs war. Das nur mal so als Übernachtuntipp am Rande für diejenigen, die gerne den Komfort eines geräumigen, modernen Zimmers genießen möchten. Auf unser Hotel werde ich später noch detaillierter eingehen.

Straßburg – eine moderne, alte Stadt

Für Frollein Tochter war’s eine Premiere nach Strasbourg zu fahren. Ich kannte die Stadt bereits. Unsere Ankunft mit dem kleinen Zügchen aus Offenbach war für Mademoiselle dann schon ein kleines Aha-Erlebnis. Erst natürlich die Fahrt über den Rhein und anschließend die Ankunft in dem schönen alten Straßburger Bahnhof, den wir vor zwei Jahren lediglich auf der Heimfahrt unserer Frankreichreise im Dunkeln gesehen hatten. Tagsüber ist das ein echtes Schmuckstück und eine Empfehlung für Eisenbahn- und Bahnhof-Fans. Da lassen sich viele Fotomotive entdecken. Außerdem hat man bei Anreise mit dem Zug nicht das Problem, wo man das Auto in Strasbourg abstellen könnte…

Schöner alter Bahnhof in Straßburg
Die Fenster im Straßburger Bahnhof sind wirklich sehenswert. Das ist mir schon vor zwei Jahren aufgefallen, als wir von unserer Tour de Soleil via Straßburg wieder zurück fuhren.

Vom Hauptbahnhof aus läuft man innerhalb von zehn, fünfzehn Minuten direkt ins Herz der Stadt zum Münsterplatz und kann schon auf dem Weg dorthin so einiges entdecken. Zum Beispiel schöne kleine Läden in pittoresken kleinen Gässchen, deren Name sowohl auf französisch als auch auf elsässisch zu lesen ist.

Straßennamen in der Altstadt von Straßburg
In Straßburg sind die Straßennamen in der Altstadt teilweise auf französisch und elsässisch angegeben. Da findet man dann so lustige Namen wie Lenzegass (Linsengasse), Hoorgässel (Haargässchen), Blindegässel (Blindengässchen) oder Seellosgass (selbsterklärend).

Unsere erste Anlaufstelle in Straßburg war das links vom Münster befindliche Office de Tourisme, wo wir uns je einen Straßburg-Pass abholten. Diesen Pass gibt es auch in einer  Junior-Edition für Kids und Jugendliche bis 17 Jahren. Er gilt 3 Tage ab Kaufdatum und man bekommt damit einige Gratisleistungen wie zum Beispiel Eintritt in Sehenswürdigkeiten oder eine Bootsfahrt auf der Ill, in weitere zu teilweise bis zu 50 % ermäßigt. Außerdem gibt es noch ein paar Extra-Rabatte, die man diesem kleinen Scheckheft entnehmen kann. Es rechnet sich auf jeden Fall, sich zu Beginn des Aufenthaltes so einen City-Pass zuzulegen.

Erstmal einen Überblick verschaffen

Strategisch günstig ist es, sich die Stadt einfach zunächst einmal vom Wasser aus oder auf der Fahrt mit so einem kleinen Touristenzug anzuschauen. Dann bekommt man einen guten Überblick und ein Gefühl für den Stadtplan. Wir haben unsere Bootsfahrt auf der Ill leider erst am frühen Abend des ersten Tages gemacht, hätten uns aber bei besserer Planung dadurch einiges Suchen ersparen können. Die Fahrt mit dem Boot auf der Ill dauert in etwa eine Stunde und führt natürlich durch das malerische Stadtviertel „Petite France“ sowie ins Europa-Viertel mit dem europäischen Parlament und dem Internationalen Gerichtshof für Menschenrechte. Während der Fahrt gibt es zweimal Schleusentore in Action zu sehen sowie einmal eine Drehbrücke, die sich öffnet, damit das eigentlich schon recht niedrige Boot in diesem Streckenabschnitt durchkommt.

Bootsfahrt auf der Ill in Straßburrg
Durch das Plexiglasdach des Bootes fotografiert ergeben sich ganz neue optische Möglichkeiten – fast so gut wie ein Instagram-Filter…

Lohnt sich auf jeden Fall und auch Kinder werden sicherlich ihren Spaß daran haben. Wer die Möglichkeit hat, sollte lieber ein Boot mit offenem Verdeck wählen. Wir hatten eines mit Plexiglashaube, was natürlich beim Fotografieren eher suboptimal ist. Übrigens sollte man den Gutschein aus dem Straßburg Pass vor Fahrtantritt im Büro der Bootsgesellschaft gegen ein Ticket einlösen. Das Büro befindet sich ebenfalls am Münsterplatz, ein, zwei Häuser weiter als das Office de Tourisme. Wir hatten nämlich erstmal versucht, nur mit dem Gutschein an Bord zu gelangen…

Malerischstes Stadtviertel in Straßburg: Petite France

Nachdem man sich die Altstadt zumindest schon mal vom Boot aus angeschaut hat, steht einem gemütlichen Bummel durch die kleinen Gassen nichts mehr entgegen. Hier gibt es viel zu entdecken, auch viele rein touristisch aufgemachte Läden, aber eben auch jede Menge Fotomotive und nette kleine Lokale. Wer Zeit und Muse hat, kann sich hier auf jeden Fall inspirieren lassen und Strasbourg genießen.

Malerisches Altstadtviertel in Straßburg
Im pittoresken Viertel „Petite France“ kann man eigentlich an jeder Ecke postkartenreife Bilder knipsen – sieht einfach immer gut aus. Und wenn dann noch blauer Himmel und Sonnenschein ist, dann hat man das perfekte Licht erwischt!

Straßburger Münster und Thomaskirche

Dieses Bauwerk muss man natürlich gesehen haben, zumal man ja auch fast nicht daran vorbei kommt. Wir haben es leider nur von außen besichtigt, da uns angesichts der Warteschlangen schon die Lust verging, auch einen Blick ins Innere zu werfen. Okay, ich kenne das Straßburger Münster von früher schon, als es noch nicht so dermaßen touristisch überlaufen war. Jetzt muss man vielleicht zu einer anderen Jahreszeit hinfahren, als ausgerechnet Anfang September.

Straßburger Münster - ein Touristenmagnet
Horden von Touristen tummeln sich rund um das Straßburger Münster. Da kann es einem schon mal passieren, dass man gemütlich eine Gasse entlang schlendert und plötzlich bleibt ein Seniorengrüppchen unvermittelt vor einem stehen, damit jeder von ihnen das gleiche Foto vom Münster schießen kann…

Wir werden auf jeden Fall irgendwann noch einen weiteren Versuch starten, um das Münster zu besichtigen. Übrigens, die Turmbesteigung zur Aussichtsplattform hätten wir gut machen können, da die Warteschlange dort eher übersichtlich war. Aber wir waren unsportlich drauf und hatten keine Lust auf intensives Treppensteigen.

L'Eglise Saint Thomas Strasbourg
Auch schön, obwohl viel schlichter in der Gestaltung als das Straßburger Münster: die Kirche Saint Thomas – das protestantische Gegengewicht zum Münster und ein schönes Beispiel für spätromanische Baukunst.

Dafür haben wir uns die andere bedeutende Kirche in Straßburg angeschaut, nämlich L’Eglise St. Thomas, die auch als Münster der Protestanten bezeichnet wird. Diese Kirche ist ein Paradebeispiel für romanische Baukunst und von daher nicht so filigran wie das Liebfrauenmünster zu Straßburg. Aber vielleicht genau deswegen gefiel mir die relative Schlichtheit dieser Kirche besonders gut. In dieser Kirche gibt es eine noch erhaltene  Silbermann-Orgel zu bestaunen.

L'Eglise Saint Thomas Strasbourg
Ein Blick ins Innere der Kirche Saint Thomas in Straßburg – Kirchen bieten immer wieder tolle Fotomotive.

Als wir die Thomaskirche besichtigten, fand gerade auf dem Kirchplatz ein kleiner Markt mit elsässischen Produkten statt, hauptsächlich lukullischer Art. Da gab’s von Käse über Pain d’epice bis hin zu Flammkuchen und Elsässer Gugelhupf (Kougelhopf) alles, was das Herz begehrte. Das war eine Zufallsentdeckung und glücklicherweise fast ohne Touristen, zumindest zu dem Zeitpunkt, als wir dort waren.

Spezialitäten aus dem Elsass in Straßburg
Rund um den Kirchplatz fand ein kleiner Markt mit elsässischen Spezialitäten statt. Dort gab’s viele leckere Käsesorten, wovon wir leider nichts gekauft haben, da wir nicht den Rest des Tages mit Käse in der Tasche umherlaufen wollten. Aber auch rund um die Kirche Saint Thomas gibt es in den kleinen Gassen viele kleine Lädchen, die ultimativ leckeres Zeug verkaufen wie elsässisches Gewürzbrot oder anderes Gebäck. Macarons dürfen natürlich auch nicht fehlen. Allein schon wegen dem Duft, den die Läden verströmen,
sollte man die kleinen Gassen erkunden!

Kunstmuseen in Straßburg

Während unseres zweitägigen Aufenthalts in Straßburg haben wir uns genau zwei Museen von innen angeschaut, nämlich zum einen das Tomi Ungerer Museum in der Villa Greiner (Dienstag Ruhetag) und zum anderen das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst Straßburg – MAMCS (Montag Ruhetag). Beide kann ich definitiv als sehenswert empfehlen, auch Frollein Tochter war sehr angetan. Dazu muss ich allerdings sagen, dass wir mittlerweile lieber zeitgenössische Kunst anschauen als alte Meister. Insofern ist meine Empfehlung gegebenenfalls natürlich mit Vorsicht zu genießen.

Tomi Ungerer Museum Strasbourg
Impressionen aus dem Timo-Ungerer-Museum in Straßburg. Dort sah ich dann zum Beispiel einige Werbetrickfilme, die er gezeichnet hatte, die ich tatsächlich noch von früher kannte.

Auf die Ausstellungen selbst werde ich jetzt nicht eingehen, da es neben Dauerausstellungen natürlich auch wechselnde Themen gibt. Aber eine Besonderheit ist mir aufgefallen: während man hierzulande üblicherweise vor Betreten eines Kunstmuseums seine Handtasche irgendwo in Schließfächern außerhalb der Ausstellungsräume verstauen sollte und maximal mit einem Handtäschlein in Portemonnaie-Größe in eine Ausstellung gehen darf, ist es in Frankreich wohl so, dass selbst ein großer 25-Liter-Rucksack nicht stört. Allerdings muss man vor Betreten des Museums eine Taschenkontrolle erdulden, komischerweise beim Verlassen des Museums nicht mehr. So zumindest war es bei unseren beiden Besuchen.

Moderne Kunst in Straßburg
Für uns auf jeden Fall sehr sehenswert war das MAMCS – Musée d’Art moderne et contemporain de Strasbourg
Moderne und zeitgenössische Kunst in Straßburg
Auf dem SpiegelSelfie, das ich im MAMCS geknipst habe, sieht man sehr schön, wie man hierzulande nicht ins Museum dürfte: vollgepackt mit Taschen. Bei dem Denker von Rodin auf der rechten Seite fragte ich mich, woran er wohl dachte…

Essen in Straßburg

Da wir in unserem Hotel in Offenburg an beiden Tagen ordentlich gefrühstückt hatten, war das Mittagessen sozusagen bereits gegessen. Erst gegen Nachmittag meldete sich dann ein Hüngerchen, das wir jeweils mit Kaffee und Backwaren einmal quer durchs Sortiment der Boulangerie stillen konnten. Da wir beide so richtig Lust auf französische Törtchen, Tarteletts, Eclairs und solches Zeugs hatten, haben wir der Effizienz wegen einfach mehrere solcher Kleinteile bestellt und jeweils geteilt. Damit konnten wir die größtmögliche Anzahl an verschiedenen Leckereien probieren. Lustigerweise landeten wir an beiden Nachmittagen im Backhaus Dreher, das zweimal in Straßburg vertreten ist und bei dem wir beide Niederlassungen ausprobieren konnten. War zwar ein Zufall, aber trotzdem gut, auch wenn das Backhaus eigentlich in Kehl beheimatet ist und erst seit 2013 auch den Sprung über den Rhein geschafft hat. Aber das tat der Qualität der Backwaren keinen Abbruch. Die Eclairs zum Beispiel waren mindestens genauso himmlisch wie die Obsttörtchen. Und Eclairs sind ja so eine Sache, die man ja eigentlich nur in Frankreich genießen kann…

Kaffee trinken in Straßburg
An Tag 1 in Straßburg hatten wir den Dreh noch nicht raus, dass am besten jeder etwas anderes bestellt, damit wir möglichst viele verschiedene Leckereien probieren konnten.

An unserem einzigen Abend in Straßburg gingen wir auf Wunsch von Frollein Tochter Flammkuchen essen, die elsässische Spezialität, an der man einfach nicht vorbeikommt. Okay, es gäbe natürlich Alternativen wie Choucroute oder Baeckeoffe, aber da die Witterung noch spätsommerlich mild war, schien unsere Wahl die passendere zu sein. Wir saßen draußen, zeitbedingt im ziemlich touristischen Viertel von Straßburg in der Nähe des Münsterplatzes.

Essen gehen in Strasbourg
In Straßburg findet man eigentlich an jeder Ecke ein Lokal, das einladend genug wirkt um dort essen zu gehen. Wir haben vorsichtshalber noch Google befragt, bevor wir uns dann für das Restaurant AU VIEUX STRASBOURG entschieden. Unsere Tartes Flambées jedenfalls haben geschmeckt und wir waren von dort aus auch schnell wieder am Bahnhof, um nach Offenburg zurückzufahren. Abgebildet sind hier zwei andere Restaurants, die vom Look aber ähnlich aussehen.

Das Restaurant nannte sich Au Vieux Strasbourg, wir saßen draußen und orderten eine Serie Tarte Flambées in unterschiedlichen Ausfertigungen. Begonnen mit einer traditionellen Tarte, dazwischen eine mit Munster-Käste, dann mit Emmentaler und Champignons und zum Schluss eine am Tisch mit Calvados flambierte Apfel-Tarte Flambée. Dazu ein kleines Gläschen Elsässer Gewürztraminer – oder war’s ein Riesling? – und perfekt war das Abendessen, bevor wir auf den Zug hetzen mussten. Wir hätten zwar bei Bedarf noch einen späteren bekommen oder auch zwei, aber wir wollten auch nicht allzu spät in Offenburg im Hotel landen.

Ansonsten haben wir uns in Straßburg nach Gelüsten noch das ein oder andere leckere Teilchen aus kleinen Spezialitätenläden (Épicerie fine) geholt, wo wir einfach nach Augenschein solche Kleinigkeiten wie Mini-Quiches oder Pastetchen holten. Verhungern wird man in Straßburg nicht, auch nicht mit eher kleinem Budget.

Café Atlantico Straßburg
Das Café Atlantico mit Blick auf die Ill ist in der warmen Jahreszeit einen Besuch wert. Und sei es auch nur, um dort einen Kaffee oder einen Aperitif zu trinken. Es gibt auch kleinere Speisen, aber wir hatten lediglich Espresso.

Zwischendurch waren wir auch noch auf einem der fest angelegten Boote mit Gastronomie-Angebot einen Espresso trinken, ein Kahn, der offensichtlich von Straßburgs HipsterSzene bevorzugt wird. Touristen hatten wir dort – außer uns zweien – eigentlich keine gesehen.

Als ebenfalls empfehlenswert wurden uns noch folgende zwei Lokale genannt, die wir allerdings nicht persönlich ausprobiert haben, einfach aus Zeitmangel und zeitweiliger Orientierungslosigkeit, was den Stadtplan betrifft. Zum einen gibt es da das Restaurant Les chauvins, ein familiengeführtes Restaurant, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, regionale Produkte zu verwenden und traditionelle Rezepte neu zu interpretieren. Zum anderen wurde mir noch die Brasserie Wow empfohlen, die vom Ambiente her modern und mit vielen StreetArt-Elementen daherkommt. Wer also vor mir wieder in Strasbourg ist und eines der beiden Lokale besucht, darf mir gerne hier in die Kommentare schreiben, wie es war.

Übernachten in Offenburg

Natürlich kann man in Straßburg übernachten, wenn man nach Straßburg möchte. Aber man kann auch in Offenburg übernachten, da man von hier aus innerhalb von 30 Minuten mit dem Pendelzug nach Strasbourg und zurück fährt. Ist fast wie morgens mit der Straßenbahn zur Arbeit zu fahren und abends zurück und hat den Vorteil, dass man ein besseres Preis-Leistungsverhältnis beim Hotel erwarten kann als im touristisch überaus begehrten Straßburg. Zumindest ist das mein Eindruck aus subjektiven Erfahrungen.

Gute Übernachtungsmöglichkeit in Offenburg
Unser sehr geräumiges Zimmer im EHM Hotel Offenburg City. Ja, das Bett war selbstverständlich auf beiden Seiten ordentlich gemacht, nur mein von der 1,5-stündigen Zugfahrt erschöpftes Kind musste sich gleich erstmal gepflegt reinfläzen, bevor ich noch „Stopp!“ rufen konnte…

Wir haben im EHM Hotel Offenburg City übernachtet, das zu Fuß in nur 5-10 Minuten vom Offenburger Bahnhof aus erreichbar ist und von dem aus man auch ruckzuck in der Offenburger Fußgängerzone ist. Alle Zimmer des EHM Hotel Offenburg City wurden 2016 renoviert, entsprechend war dann auch die Optik eine erfrischend moderne. Unser Zimmer war sehr geräumig, ebenso das Badezimmer, und mit allem ausgestattet, was das Herz des Reisenden begehrt. Also Schreibtisch, Bügelbrett mit Bügeleisen, TV, WLAN und einiges mehr. Zur Begrüßung gab’s auf dem Zimmer eine Schale mit Obst und Süßigkeiten sowie eine Flasche Wasser.

Hotel Empfehlung Offenburg
Auf das Doppelbett im EHM Hotel Offenburg City kann man sich auch mal quer rüber fläzen, wie Frollein Tochter hier präsentiert. Außerdem gibt es in der warmen Jahreszeit einen lauschigen Biergarten.

Das Frühstück vom Buffet war jeweils sehr üppig in der Auswahl, also definitiv für jeden Geschmack und jeden Hunger etwas dabei. Wir haben an beiden Tagen wirklich sehr gut gefrühstückt, so dass wir eigentlich erst gegen Nachmittag wieder einen kleinen Hunger verspürten.

Hotel in Offenburg und Restauranttipp
Oben links sieht man den Lounge-/Bar-Bereich des EHM Hotel Offenburg City. Oben rechts einen schön bemalten Turm einer alten Apotheke und unten die Außen- und Innenansicht der Brasserie Engel, in der wir gut essen waren.

Selbstverständlich kann man dieses Hotel nicht nur dann belegen, wenn man vorhat, sich Straßburg etwas genauer anzuschauen. Ebenso gut lassen sich jetzt im Herbst von dort aus (Genuss)Wanderungen im Badischen oder ins nahe gelegene Elsass starten. Der Schwarzwald liegt ebenfalls vor der Tür, ein Ausflug nach Kappelrodeck ist zum Beispiel auch eine gute Idee, bei der man dann schon vorrausschauend für Weihnachten in der einen oder anderen Edelbrennerei eine Auswahl an Digestifs einkaufen kann. Kurzum: mit unserem Hotel hatten wir eine gute Wahl für unsere Ausflüge nach Straßburg getroffen!

Wart ihr schon in der Offenburger Gegend? Welche Ausflugsziele habt ihr in dieser Gegend auf Lager!? Schreibt sie mir in die Kommentare!

 

 

24 KOMMENTARE

  1. Wirklich toller Artikel über diese kleine aber wunderbar feine Reise in solch eine grandiose Stadt!
    Deine Bilder finde ich übrigens super – sie fangen perfekt den individuellen Stil Straßburgs ein.
    Ich freue mich schon auf den nächsten Trip nach France… <3

  2. Hallo liebe Salvia
    Oh, das ist aber ein richtig schöner Beitrag über Strasbourg. Ich wohne in der Schweiz und von mir aus ist es auch nicht weit, trotzdem habe ich bis jetzt erst einmal hin geschafft. Ich möchte aber dieses Jahr unbedingt in der Weihnachtszeit nach Strasbourg um auch den „berühmten“ Weihnachtsmarkt einmal zu sehen.
    So eine Tour mit auf dem Wasser tönt richtig interessant, um die Stadt anzuschauen und auch ein Besuch im Kunstmuseum werde ich das nächste Mal unbedingt machen.
    Danke auch für den Tipp mit dem Restaurant „Au Vieux Strasbourg“, das werde ich mir auf alle Fälle merken.

    Alles Liebe Lena

  3. Straßburg habe ich direkt nach Colmar besucht 🙂 Ich studiere im Schwarzwald und da bietet sich so ein Ausflug nach Straßburg natürlich super gut an. Mit dem Auto fahren wir ca 1 1/2 Stunden. Ein tolles Städtchen und deine Eindrücke sind ganz toll ♥ Werde diese Stadt auf jeden Fall nochmal besuchen wenn es Weihnachtsmarktzeit ist

  4. ein super schönes Reisetagebuch zu deinem Wochenendtrip! ich mag es auch sehr gerne mal am Wochenende in solche nahen Metropolen zu reisen! Strassburg steht definitiv auch noch auf meiner Liste 🙂

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von Liebe was ist

  5. Toller Artikel über deine kleine feine Reise nach Straßburg. Die Fotos sind klasse und fangen die Stimmung super ein. Nach Straßburg möchte ich auch unbedingt bald mal wieder!

    Liebe Grüße
    Alexandra

  6. Ein schöner Beitrag über eine schöne Stadt! Ich selbst war schon ein paar Mal in Straßburg und finde die Stadt wirklich wunderschön! Du hast sie mit deinen Bilder auch toll eingefangen!
    Viele Grüße aus Nürnberg – übringens auch eine tolle Stadt 🙂
    Sandra

  7. Das klingt ja wirklich sehenswert. In Strassburg war ich leider noch nie – aber das ist augenscheinlich ein Fehler, wenn ich das hier so lese …

    Liebe Grüße,

    Doris

  8. in straßburg kann man echt viel erleben und es ist von mir aus auch nicht all zu weit. da fällt mir ein dass ich dort mal gerne wieder hin würde 🙂

    Sandy

  9. Straßburg ist so toll. Ich war da mal vor 3-4 Jahren und werde definitiv wieder hinfahren. Danke für die tollen Impressionen, da darf ich in Erinnerungen schwelgen!

    Liebe Grüße,
    Verena

  10. Hey wie schön. Da hast Du ja ganz in meiner Nähe genächtigt und obwohl wir es noch näher nach Straßburg haben als Du, war ich schon seit 2 Jahren nicht mehr dort.
    Du hast mich aber gerade inspiriert und dieses Jahr muß ich unbedingt auf den Weihnachtsmarkt dort.
    Liebe Grüße
    Anja von Castlemaker.de

    • Oh, wenn ich gewusst hätte, dass wir ganz in der Nähe von dir sind, dann wäre ich zum Kaffee am Sonntag vorbeigekommen. Und wenn ich ganz viel Glück gehabt hätte, dann wärest du gerade damit fertig gewesen, eine deiner sagenhaften Torten abzulichten und wir hätten sie verspeisen können…
      Das nächste Mal komm‘ ich dann vorbei 😉
      Viele Grüße
      Salvia von Liebstöckelschuh

  11. Straßburg klingt wirklich nach einer tollen Stadt für ein spannendes Wochenende! Von Österreich ist es leider doch ein Stückchen weiter weg. Ich mag ja solche Wasserfahrten generell sehr gerne. Wir haben das z.B. in Amsterdam auch gemacht. Petite France sieht unglaublich schön und interessant aus.

    Ein richtig toller Reisebericht! Ich werde Straßburg jetzt sicher auch noch auf meine Must-See-Liste setzen 😀

    Lieben Gruß,
    ❤ Alice

    • Und bei mir steht Amsterdam auf der Must-See-Liste! Da war ich in der Tat noch nie. Damals in der 12. Klasse ging zwar die Klassenfahrt nach Hamsterdam, doch da habe ich mich ausgeklinkt, weil ich keinen Bock auf Kegelvereinsausflug hatte. Frollein Tochter ist mir diesbezüglich voraus, sie war diesen Sommer eine Woche in Amsterdam und war begeistert!
      Viele Grüße
      Salvia von Liebstöckelschuh

  12. Ich war bisher zwei Mal in Strasburg, aber immer nur für einen Tag. Ich liebe die Stadt! Ich habe mich damals einfach treiben lassen. Der Tipp mit der Übernachtung in Deutschland ohne die tourisitsch hohen Preise ist super!
    Liebe Grüße,
    Emilie

  13. Was für ein toller Beitrag! Ich habe schon lange vor mal Straßbourg zu besuchen und habe nun noch mehr Lust darauf. Deine Bilder sind toll geworden und auch deine Tipps finde ich super. Ich würde mich was das Hotel angeht auch in der Umgebung umschauen und viel vergleichen, was sich mehr lohnt. Danke für den Einblick 🙂

    Liebste Grüße
    Sophia

    • Ja, also das Hotel, was wir in Offenburg hatten, war wirklich optimal für uns, da wir mit dem Zug gereist sind. So brauchten wir nach Straßburg tatsächlich nur eine halbe Stunde mit dem Pendelzug zu fahren. Und das Hotel war wirklich gut. Ich habe im nachhinein bei einem anderen Blogger Innenansichten vom Hotelzimmer in einem Straßburger Hotel gesehen – wow! Da hätte man sich kaum um die eigene Achse drehen können. Und wir hatten ein riesiges, renoviertes Zimmer im Offenburger City Hotel!
      Viele Grüße
      Salvia von Liebstöckelschuh

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