Kartons und Papiertüten sind die große Leidenschaft von Katzen
Wenn Miss Neko keinen Karton findet, dann nimmt sie zur Not auch mit einer Papiertüte vorlieb. Hauptsache es spendet einigermaßen Schatten auf dem Balkon.

Wenn ich derzeit unser liebstes Familienmitglied auf vier Pfoten betrachte, dann tut mir Miss Neko in der Hitze der Hundstage schon ein wenig leid. Obwohl ich unsere Wohnung so gut wie möglich gegen Sonneneinstrahlung abschirme und tagsüber sämtliche Rolläden heruntergelassen habe, liegt das Kätzchen ermattet mitten im Weg rum und hat offensichtlich das größte Vertrauen in die menschlichen Trampeltiere, die über es hinwegsteigen.

Leider wohnen wir ja mitten in der Stadt – in diesem Fall ist es wirklich bedauerlich – und auch noch in den oberen Stockwerken, so dass Miss Neko auf keinen Fall draußen herumstreunen und sich in kühle, luftige Ecken verdrücken kann. Die einzige Outdoor-Alternative, die ich ihr zu bieten habe, ist unser gut vernetzter und dicht begrünter Balkon, wo sie sich dann manchmal in einen der Blumentöpfe pflanzt und den sommerlichen Schatten genießt.

Ganz wie uns Menschen geht der Katz‘ auch gerade ein wenig der Appetit flöten. Sie futtert nicht annähernd soviel wie an kühlen Tagen, aber sie verbraucht wahrscheinlich beim Rumliegen und minimalster Bewegung auch nicht allzu viel Energie.

Sommerhitze bei Großstadtkatzen oder Landkatzen

Ganz anders war es da mit meinen ersten Katzen, Tom und Jerry, mit denen ich damals in einem kleinen Hexenhäuschen mit Garten drum herum wohnte und die dank eines kleinen, stets geöffneten Kellerfensters nach Lust und Laune ein- und ausgehen konnten. Das Häuschen hatte kühlen Fliesenboden, der Keller war auch im Sommer ziemlich frisch und da es im Grünen war, heizte sich das alles nicht so extrem auf wie in der Stadt. Entsprechend waren die Katzen auch im Hochsommer etwas umtriebiger als unsere Großstadtkatze Miss Neko.

Abenteuer meiner zwei Landkatzen

Kater Tom, der übrigens genau der gleiche schwarzweiße Typ war wie der Kater Felix vom gleichnamigen Katzenfutter, ging mit seiner Schwester Jerry auch im Sommer gerne auf Streifzug, um mir dann die schönsten Geschenke mitzubringen. Und ja, es waren wirklich Geschenke und keinesfalls Beutetiere, die der Herr Kater hätte verspeisen wollen. Denn das tat er nie, er hatte ja seine Schüsseln mit Katzenfutter in der Küche stehen und inhalierte das Zeug förmlich. Übrigens tatsächlich das Katzenfutter FELIX®, weil’s wohl einfach optisch so gut zu ihm passte…

Ein Kater als Vogelretter

Ich erinnere mich noch an einen Sommer, da dachte ich, ich traue meinen Augen nicht, als Kater Tom in die Hütte gerast kam. Ich hatte die Haustür geöffnet und Tom kam laut maunzend oder brüllend nach Hause, hatte etwas in seiner Katerschnauze und rannte damit schnurstraks in mein Wohn-/Esszimmer, um mir das Geschenk dort unter einen hochbeinigen Schrank zu legen. Es war ein hellblauer Wellensittich, der zum Glück noch lebte…

Ich verscheuchte den Kater, nahm den Wellensittich hoch, der sichtlich schockiert aber äußerlich unverletzt schien und pflanzte diesen erstmal in einen Schuhkarton mit Lüftungslöchern. Anschließend ging ich mitsamt Wellensittich im Karton in der Nachbarschaft hausieren, um herauszufinden, ob der Vogel in unmittelbarer Nähe vermisst wurde. Wurde er nicht. Aber ich erhielt einen entscheidenden Hinweis, dass es vielleicht ein Pflegetier vom ortsansässigen Zoohandel sein könnte, der sich allerdings schon ein paar Straßen weiter weg von mir befand. Ich marschierte also mit dem Vogel im Karton zum Zoohändler und fragte, ob denen ein Wellensittich fehle. Oh ja, und wie er fehlte! Der war am Vorabend ausgebüchst, als man den Käfig von Romeo und Julia gesäubert habe und die Kids der Ladenbesitzer versehentlich die Türe offen gelassen hatten. Jedenfalls war man sehr froh, dass Romeo wieder zurück bei seiner Julia war, zumal die beiden Wellensittiche als Urlaubspensionsgäste im Zooladen gepflegt wurden. Und ich war richtig stolz auf meinen Kater, dass er den Ausreißer zu mir gebracht hatte. Für solche Heldentaten gab’s dann natürlich auch immer Leckerlis als Belohnung.

Wie kommt der Buntspecht in die Wohnung?

Ein anderes Mal kam ich ebenfalls im Sommer von einem Seminar nachhause und ging dann erstmal ins Obergeschoss, wo sich mein Schlafzimmer, mein Bad und mein Arbeitszimmer befanden. Beide Katzen saßen ganz gespannt am oberen Treppenabsatz und starrten unbeweglich zum Fenster, das zum Garten hinzeigte. Und warum!? Weil da ein junger Buntspecht sich panisch an meinem Fensterrahmen festgeklammert hatte und wahrscheinlich hoffte, diesen beiden Bestien nicht nochmal in die Fänge zu geraten. Die zwei – ich vermute es war Tom – hatten den Vogel in meiner Abwesenheit durch den Keller in die Wohnung geschleppt und dann ins erste Obergeschoss gescheucht. Anders kann der Specht nicht in die Wohnung gekommen sein, als durchs Mini-Kellerfensterchen und eine Katzenluke an der Kellertür zur Wohnung hin. Wie lange der arme Jungspecht da schon um sein Leben bangen musste, weiß ich nicht. Aber als ich die zwei Raubkatzen verscheucht und das Fenster geöffnet hatte, ließ sich Herr Specht nicht noch extra dazu auffordern, schnellstens abzuzwitschern.

Spaghetti nach Landkatzen Art

Natürlich brachten Tom und Jerry nicht nur Vögel mit nachhause, sondern am Anfang auch Regenwürmer, die ihnen dann wie Spaghetti links und rechts aus der Schnauze hingen und die sie mir nur in die Diele legten, um sie dann auf Distanz angewidert anzuschauen. Ein ebenfalls gern gebrachtes Geschenk waren auch Nacktschnecken. Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich mich über diese Tierchen gefreut habe. Bekanntermaßen mag man die ja im Garten nicht so gerne haben, aber in der Wohnung dann schon…

Woran erkennt man eine unsichtbare tote Maus?

Und ich wurde auch mit Mäusen beschenkt. Es war immer wieder ein Vergnügen! Vor allem dann, wenn sich die Maus mit letzter Kraft noch unter meine Schlafzimmerschrankwand  retten konnte und ich Tage später olfaktorisch wahrnehmen durfte, dass sie wohl doch das Zeitliche gesegnet hatte. An so einer Maus ist ja nicht so viel dran, deswegen roch es dann auch nur ca. 2 Wochen komisch…

Oft aber wurden die Mäuslein auch einfach von Tom und Jerry mitgebracht, ohne dass die Nager große Befürchtungen haben mussten, von den beiden Raubkatzen gefressen zu werden. Mehr als einmal sah ich Tom und Jerry gemeinsam in der Küche aus einem der Futternäpfe mampfen, während eine der adoptierten Spitzmäuse gut sichtbar in einer Entfernung von einem halben Meter vor den Katzen umhertrippelte und piepste: „Catch me if you can!“

Urbane Hipsterkatzen erleben andere Abenteuer

Solche Abenteuergeschichten passieren natürlich mit Miss Neko nicht, da sie eine reine Wohnungskatze ist. Nur einmal, da hat sie im vernetzten Balkon eine kleine übermütige Kohlmeise erwischt. Da wurde aus der sonst so sanften Schmusekatze kurzzeitig eine echte Killerin und der Vogel war nicht mehr zu retten. Aber er wurde komplett verspeist und war nicht nur ein Spielzeug für sie. Traurig für den Vogel, aber wahrscheinlich ein Hochgenuss für die Katz‘!

Katzenfutter im Test
Für Miss Neko kam ein riesiges Probierpaket, das sie definitiv freudig in Empfang nahm. Und getestet hat sie auch schon…

Lustigerweise sind die meisten Katzen eher ein wenig zickig, was Futter angeht. Sie fressen nicht jeden Vogel oder jede Maus, genauso wenig wie jedes Katzenfutter. Da kauft man eine Auswahl an unterschiedlichen Katzenfuttermitteln, um auszuprobieren, was am besten ankommt. Und wenn man dann gesehen hat, dass eine Sorte wochenlang der absolute Renner war und nachgerade verschlungen wurde, dann kauft man eine Palette voll von dem Zeugs irgendwo mit Mengenrabatt. Und was passiert dann!? Genau! Ab diesem Zeitpunkt schaut die Katz‘ das Futter nur noch mit dem Hintern an und tut so, als wolle man sie vergiften.

Zicken Stadtmiezen häufiger beim Katzenfutter als Landkatzen?

Genau deswegen bin ich wieder dazu übergegangen, Futtermittel nur noch nach wöchentlichem Bedarf und öfter mal eine andere Geschmacksrichtung zu kaufen. Zu meiner großen Freude haben wir aber jetzt ein ganzes Paket von Katzenfutter und Snacks  von FELIX® erhalten, damit Miss Neko sich da einmal querbeet durchfuttern kann. Schließlich ist die Katzendame ein Fan von Abwechslung auf dem Speiseplan und die ist mit dieser Futterauswahl definitiv gegeben.

Wenn die Katze ihr Futter bewacht...
Die Pose ist eindeutig: „Alles meins! Wehe, du rührst das an!“ – Miss Neko schien von Anfang an begeistert von dem Paket zu sein!

Sie hat mir gleich sehr eifrig beim Auspacken geholfen, als ob sie’s geahnt hätte, dass das ganze Zeug für sie ist. Die Miez ist ja ohnehin immer bei jedem Unboxing dabei, wie meine treuen InstaStoriesGucker inzwischen wissen, aber bei diesem Karton ist sie förmlich ausgeflippt. Entsprechend habe ich sie auch gleich etwas probieren lassen, nämlich die FELIX® Crunchy & Soft mit Rind, Huhn und Gemüsenote. Okay, das war eindeutig eine Inhalation, wie man auf dem eingefügten Video vom Smartphone erkennen kann. Scheint also zu schmecken.

Ebenfalls super gut kam das FELIX® Meaty Sensations Rind an, was Miss Neko direkt vor ihrem neuen Sommerbungalow auf dem Balkon probieren durfte. Übrigens, als Sommerbungalow dient hier die Versandbox, in der die ganzen Produkte drin waren. Katzen und Kartons sind ja bekanntermaßen eine große Liebe!

Beim großen Probierpaket von FELIX® war für uns alle was dabei!

Dass der FELIX® Knabbermix schmeckt, wissen wir übrigens schon lange. Das Zeug habe ich immer wieder gekauft und es eingesetzt, damit Madame etwas zum Jagen hat. Das ist eines unserer Lieblingsspiele, zu dem mich Miss Neko auch förmlich auffordert. Ich werfe ein Leckerli auf den Balkon und sie hechtet hinterher.

FELIX® Katzenfutter kommt gut an
Hier probiert Miss Neko gerade FELIX®Meaty Sensations Rind. Offensichtlich schmeckt es ihr, wie auf dem 1. Bild zu erkennen ist. Auf Bild 2 wirft sie mir einen Blick zu, der zu sagen scheint „Klau mir nix! Ich klau schließlich auch kein Fleisch von deinem Teller!“ und auf Bild 3 putzt sie sich nach dem Essen genüsslich ihr Zuckerschnütchen.

Und was sich Frollein Tochter gleich aus dem Paket gekrallt hat, war die kleine FELIX® Leckerlidose. Also war praktisch für alle etwas dabei, was begeistert! Für die Katz‘ das Futter und der Karton, fürs Kind die Dose und für mich eine schnurrende Mieze, die glücklich und zufrieden ist! Ich bin übrigens recht zuversichtlich, dass Miss Neko auch zukünftig auf Katzenfutter von FELIX® abfährt, so wie sie über die Sachen hergefallen ist.

Und bevor Rückfragen kommen: Selbstverständlich bekommt Miss Neko stets ausreichend frisches Wasser bereit gestellt. Quer durch die Wohnung verteilt gibt es mehrere Wasserschalen, an denen sie sich laben kann. Und natürlich bekommt sie auch Nassfutter und ist nicht hauptsächlich auf Trockenfutter eingestellt. Trockenfutter sehen wir hier als leckere Ergänzung, die gerne mal zwischendurch weggesnackt wird.

Was futtern eure Miezen am liebsten? Werdet ihr auch manchmal von den Katzen mit Geschenken aus dem Jagdrevier bedacht? Was bekommt ihr so von den Raubkatzen geschenkt?

5 KOMMENTARE

  1. Meine zwei Katzen taten mir bei der Hitze auch richtig leid. Ich wohne ebenfalls im 2. OG und sie können nicht raus, und ich hab Angst sie auf den Balkon zu lassen weil die eine ein Talent zum Abstürzen hat 😀 Felix hatten wir auch schon im Haus und vor allem das Trockenfutter mochten sie sehr gerne. Cupcake verträgt nicht alles aber bei dem ging es ohne Probleme 🙂

  2. super Beitrag meine Liebe!
    Ich habe ja selber zwei Miezen und bin ein totaler Katzenliebhaber! Es hat total spass gemacht, deine Katzenstorys zu lesen. Ich musste definitiv auch mal schmunzeln.
    Auf jeden Fall ist die Hitze auch nichts für meine zwei, sie liegen dann Faul im Wohnzimmer herum und mögen sich gar nicht bewegen. Dafür schlendern sie dann die ganze Nacht um die Häuser.
    Auch toll, wie du das Produkt in deinen Beitrag integriert hast.
    alles liebe, melanie

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