Shakshuka – schmeckt nach mehr [Rezept]

Ein orientalisches Gericht, das so richtig wohlige Wärme von innen heraus verschafft. Sozusagen Soulfood!

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Shakshuka kommt aus der jüdischen oder nordafrikanischen Küche
Für uns ein leckeres Abendessen, dass eine wohltuende Wärme im Körper verbreitet.

Vor einigen Wochen fand ich via Facebook ein Rezept für ein einfaches Essen mit pochierten Eiern auf einer Art Tomatensauce. Ich kannte dieses Gericht nicht, aber schon alleine beim Durchlesen bekam ich absolut Appetit darauf. So lecker hörte sich das für mich an.

Shakshuka ist der Name dieser orientalischen Speise, die wohl sowohl in Israel als auch im nordarfrikanischen Raum gerne gegessen wird, wahlweise als Frühstück oder als Abendessen. Okay, als Frühstück ist dies hier möglicherweise nicht jedermanns Sache, aber als Abendessen, das von innen heraus aufwärmt, absolut zu empfehlen. Und da das Wetter ja in den letzten Tagen eher zu kühl als zu warm war, empfand ich dieses Abendessen heute als wirkliches Soulfood, als Wohltat für Körper, Geist und Seele. Ein weiterer Grund, heute abend Shakshuka auszuprobieren, war für mich, dass ich neulich auf der Messe „SlowFood“ ein paar Gewürzmischungen und Tees von der österreichischen Marke Sonnentor zum probieren mitgenommen habe. Die riechen allesamt ganz hinreisend und machen sofort Appetit. Und eine Gewürzmischung war dabei, die erschien mir für Shakshuka genau richtig: Scharfmacher von Sonnentor. Gleich vorneweg gegriffen: das war ein Volltreffer, die BIO Gewürz-Blüten-Mischung war absolut treffsicher eingesetzt!

Wer’s mag, stellt die Pfanne mit den pochierten Eiern auf Tomatensauce mitten auf den Tisch und lässt die Tischgenossen alle aus einer Pfanne essen. Wer das nicht so mag, verteilt die Portionen auf Teller. Wir haben letzteres bevorzugt, auch wenn wir uns gut kennen und sozusagen familiär miteinander sind. Aber ganz so zünftig muss es dann doch nicht zugehen.

Da sicherlich schon dem einen oder anderen der Mund wässrig wird, schreibe ich hier am besten gleich das Rezept auf, damit ich es in ein paar Wochen wieder nachbasteln kann und natürlich auch, damit ihr es ausprobieren könnt. Ist ja nicht so, dass die Rezepte hier unter Verschluss sind…

Rezept Shakshuka nach Liebstöckelschuhs Art

Zutaten:

  • 1 gewürfelte rote Zwiebel
  • erhitzbares Olivenöl
  • 1/2 TL Kokosblütenzucker
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • 2 rote Spitzpaprika
  • 1 kleine, getrocknete Chilischote
  • 400 g San Marzano Tomaten aus der Dose, z.B. von Mutti
  • 1/8 l Tomatensaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zimt
  • Gewürzmischung „Scharfmacher“ von Sonnentor
  • 4 Bio-Eier
  • Cayenne-Pfeffer
  • frischer Koriander
  • frische Minze

Die gewürfelte rote Zwiebel in einer tiefen, beschichteten Pfanne im Olivenöl glasig dünsten, Kokosblütenzucker dazu geben. Anschließend den gehackten oder geschnittenen Knoblauch sowie die zerbröselte Chilischote dazu geben. Den in Würfel geschnittenen Paprika ebenfalls in die Pfanne geben und bei geringer bis mittlerer Hitze dünsten. Salz, Zimt und die Blüten-Gewürz-Mischung „Scharfmacher“ von Sonnentor hinzugeben. Alles gut vermischen.

Shakshuka wärmt durch die angenehme Schärfe von innen auf
Als Gewürzmischung für Shakshuka habe ich den Scharfmacher von Sonnentor verwendet

 

Anschließend die Dosentomaten in die Pfanne kippen, etwas mit dem Kochlöffel zerkleinern. Den Tomatensaft ebenfalls dazugeben und alles verrühren und ca. 5 Minuten weiterdünsten. In der Zwischenzeit schon mal den Koriander und die Minze abzupfen und kleinschneiden. Menge nach Belieben, ich hatte ungefähr 10 Stängel Koriander und 3 Stängel Minze.

Nachdem die Tomatensauce ein wenig vor sich hingeköchelt hat, bereitet man mit dem Kochlöffel vier Mulden vor, in welche man dann die rohen Eier glibbern lässt. Dann kommt der Deckel drauf, damit die Eier garen können. Das am besten nach Gefühl, je nachdem wie glibbrig oder nicht die pochierten Eier noch sein dürfen. Bei uns waren sie dann tendenziell zu hart gekocht, aber das tat dem Genuss keinen Abbruch.

Nachdem dann die Eier die richtige Konsistenz haben, heißt es nur noch das Grünzeug draufzustreuen, eventuell noch ein wenig mit Salz und Pfeffer abzuschmecken und zwecks der Optik die Eidotter mit Cayennepfeffer zu verschönern. Jetzt kann das Zeug verzehrt werden, am besten zur Sättigung noch ein rustikales Baguette dazu oder vielleicht ein türkisches Fladenbrot.

Das war wirklich so lecker, dass ich bedauert habe, nicht mehr davon gemacht zu haben. Angeblich ist diese Menge mit vier Eiern für zwei Personen ausreichend. Meiner Meinung nach hätte ich das aber auch locker alleine verzehren können!

Kennt ihr dieses Gericht bereits? Wenn ja, wie bereitet ihr es zu? Habt ihr eine Zutat, die unbedingt mit dabei sein muss? Ich freue mich auf eure Kommentare!

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