Möwe auf einem Dach in Nizza
Diese Möwe genießt in der Nähe des Schlosshügels eine phantastische Aussicht über Nizza

Nach ungefähr dreistündiger Zugfahrt von Marseille aus inklusive Verspätung kamen wir gegen Mittag in Nizza an. Der Bahnhof empfing uns mit mondänem Belle Epoque Stil, unser Hotel lag nicht weit vom Gare de Nice entfernt. Da wir aber nicht genau wussten, ob wir nun nach links oder rechts gehen mussten, fragten wir kurz bei einer der drei Niederlassungen des Office du Tourisme direkt vor dem Bahnhof nach. Dort erhielten wir nebst Auskunft auch gleich die Erstversorgung mit Stadtplänen und anderen Infos.

 

 

Ich werde jetzt hier nur einen kleinen Überblick darüber geben, wo wir in Nizza gewohnt haben, was wir uns anschauten oder wo wir gegessen haben. Der ausführlichere Bericht, in dem ich dann auf alles auch näher eingehe, folgt demnächst. Deswegen zunächst einmal zu unserem Hotel unweit des Bahnhofes, dem

Boutiquehotel Villa Bougainville by HappyCulture™


Dieses Hotel fand ich schon zuhause, als ich es nur auf der Website betrachten konnte, sehr ansprechend. Exotisches Ambiente, sehr nettes Personal und ein reichhaltiges Frühstück boten unserem Aufenthalt in Nizza die perfekte Basis.

 

Restaurants in Nizza

lernten wir drei an der Zahl kennen. Eines mit Cuisine Nissarde, die weniger meer- als viel mehr erdverbunden ist. Mit anderen Worten, auch wenn Nizza an der Blauen Küste liegt und es eigentlich Meeresgetier in Hülle und Fülle geben sollte, so sind diese doch nicht so stark in der Küche vertreten wie beispielsweise in Marseille. Das erste Lokal, in dem wir zu Mittag aßen, war das Da Acchiardo in der Altstadt von Nizza.

In Nizza haben wir täglich bestens gegessen
Ein Aperitiv und Oliven aus der Gegend als Appetizer – so genießt man hier das Mittagessen.

 

Abends ging es dann ins La Maison de Marie, von dem uns gesagt wurde, dass hier die Speisen ganz im Stile von SlowFood und nur mit regionalen Produkten zubereitet werden. Am zweiten Mittag aßen wir irgendwo in der Altstadt einen Snack aus der Hand und abends dann italienisch/mediterran im Sentimi am Place Garibaldi. Für alle, die den ausführlichen Bericht nicht mehr abwarten können: Wir empfehlen alle drei Restaurants weiter. Wir aßen richtig gut und fühlten uns wohl als Gäste in allen drei Lokalen.

Unsere Stadtspaziergänge in Nizza

Bei unseren Streifzügen durch die Stadt entdeckten wir die Altstadt von Nizza mit einem wirklich putzigen Fischmarkt rund um einen Brunnen, den berühmten Blumenmarkt, den Schlosshügel sowie den benachbarten Friedhof mit der schönsten Aussicht. Außerdem sahen wir jede Menge tolle Stadthäuser, zum Beispiel im Musikerviertel, sahen tolle Hotels aus Zeiten der Belle Epoque, die auch heute noch Nächte für ein paar Tausend Euro anbieten. Mit dem Hop-on-hop-off-Bus erklammen wir mühelos die Halbhöhenlagen von Nizza und hatten dort die schönsten Villen vor Augen sowie teilweise einfach bombastische Ausblicke über einen Teil der Côte d’Azur.

Beste Aussichten in Nizza unter strahlendblauem Himmel
So typisch für die Côte d’Azur: der strahlendblaue Himmel. Kein Wunder, dass Yves Klein irgendwann anfing, Leinwände einfach blau zu streichen.

Kunstmuseum ist Pflicht!

Treppenaufgang im MaMAC in Nizza.
Meiner Tochter gefiel es im MaMAC außerordentlich gut – mir übrigens auch. Das ganze Gebäude ist sehenswert, nicht nur die Exponate.

 

Wir hatten die Wahl zwischen drei verschiedenen Kunsmuseen in Nizza: Chagall, Matisse oder Moderne Kunst. Frollein Tochter durfte entscheiden und wir landeten im MaMAC, wo aktuelle eine temporäre Ausstellung über StreetArt lief. Sehr interessant, sehr sehenswert und eine gute Wahl meiner Tochter!

Und dazwischen natürlich immer wieder ein Abstecher ans Meer

Bistro am Strand von Nizza
Hier wurden gerade die Tische eingedeckt, bevor die Gäste zum Mittagessen kommen.

 

Klar, das muss sein, wenn zwei Landratten schon mal die Gelegenheit haben etwas Meerwasser zu sehen. Der Strand war lang, das Wasser manchen Leuten nicht zu kalt und die See hatte gemütliche Plätscherlaune. Alles sonnig, friedlich und lieblich.

Französische Riviera - Côte  d'Azur - Nizza
Sieht der Himmel nicht aus wie gemalt!? Und die Riviera plätschert friedlich vor sich hin…

 

Die Details zu unserem Aufenthalt in Nizza

Natürlich gibt es ein wenig mehr zu erzählen als in diesem Kurzbericht. Da ich aber momentan ein wenig unter Zeitdruck stehe, muss ich euch leider auf später vertrösten. Ich hoffe, das nehmt ihr mir nicht übel. Hier habe ich alles einfach nur kurz angerissen. Aber soviel sei schon im voraus gesagt: Nizza ist ein echtes Highlight und war wirklich der krönende Abschluss unserer „Tour de Soleil“. Wenn ihr demnächst unter dem Weihnachtsbaum schon mit der Urlaubsplanung 2017 anfangt, dann kann ich euch Südfrankreich und die von uns besuchten Städte nur allerwärmstens empfehlen!

Farbiges Auto vor weißem Gebäude
Dieser hübsche Lieferwagen brachte wohl Schalentiere ins Negresco

 

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Atout France im Zuge des French City Awards. Hier werden aber ausschließlich unsere Erlebnisse und Meinungen verbloggt.

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