Schon probiert?

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Die Medien überschlagen sich ja seit einiger Zeit förmlich damit, ein Superfood nach dem anderen vorzustellen. Vor ein paar Jahren war es die Acaibeere, die gehyped wurde, dann wurde diese irgendwann von Chiasamen abgelöst und diese wiederum werden mittlerweile von Avocados verdrängt. Diese Aufzählung ist natürlich unvollständig und möglicherweise auch in der individuellen Wahrnehmung anders aufgereiht, zumal beispielsweise die Avocado schon mehrfach gehyped wurde…

Wenn mich die Lust auf Karamellbonbons überkommt,
nehme ich einfach einen Teelöffel Kokosblütenzucker…


Macht aber nichts, zwischendurch sind ja auch wirklich grandiose Neuentdeckungen dabei. Für mich war das der Kokosblütenzucker, den ich letztes oder vorletztes Jahr neu entdeckt hatte. Ob dieser Zucker nun in die Reihe der ultimativen Superfoods eingeht oder nicht, ist mir persönlich egal. Aber was mir an diesem Zucker wichtig ist und warum ich überhaupt über Kokosblütenzucker schreibe, das ist zum einen sein wunderbar runder, karamelliger Geschmack und zum anderen ist es der niedrige glykämische Index, den dieser Zucker hat.

Um gleich auf den zweiten Punkt näher einzugehen: wer Traubenzucker oder normalen weißen Haushaltszucker zu sich nimmt, dessen Blutzuckergehalt steigt recht schnell an und kann aber auch recht schnell wieder abstürzen. Ungut, wenn man eben genau darauf achten muss, weil zum Beispiel eine Stoffwechselstörung bzw. -erkrankung vorliegt. Aber auch, wer sich einfach nur etwas gesundheits- und figurbewusster ernähren möchte, der sollte auf solche Blutzuckerschwankungen achten um Heißhungerattacken zu vermeiden, denen man dann oft ungehindert nachgeht und Zeug in sich reinschaufelt, bei dem man sich hinterher wirklich fragt, ob das hätte sein müssen.

gesundes Frühstück
Chiasamen mit Blaubeeren, Blütenpollen und Kokosblütenzucker

 

Kokosblütenzucker hat einen glykämischen Index von 35, Haushaltszucker hingegen einen von 68 – was in etwa dem doppelten Wert entspricht. Deswegen ist bei mir der Haushaltszucker fast verbannt und wird weitgehend durch alternative Süßungsmittel ersetzt, zu denen eben auch Kokosblütenzucker zählt. Da dieser vergleichsweise teuer ist, verwende ich ihn in erster Linie dafür, um Süßspeisen, Desserts, Müslis oder Gebäck mit einer Dosis Kokosblütenzucker obendrauf noch diese besondere Geschmacksnote zu verleihen.

Kokosblütenzucker schmeckt übrigens nicht nach Kokos, sondern hat einfach diesen karamelligen Geschmack und einen recht niedrigen Schmelzpunkt. Ein wenig davon genascht und ruckzuck löst sich die kristalline Struktur auf und hinterlässt nur einen zarten Schmelz…

Ich finde das Zeug so gut, dass ich mittlerweile schon pfundweise zum Beispiel Wohltuer – Kokosblütenzucker verschenke und es kam bislang immer gut an. Wer es noch nicht kennt und noch nicht probiert hat, der sollte es unbedingt tun, dabei aber darauf achten, dass es sich um reinen Kokosblütenzucker aus nachhaltigem Anbau handelt und nicht um welchen, der gestreckt bzw. aus anderen Palmarten gewonnen wurde.

Kennt ihr diesen Zucker bereits? Und wenn ja, wofür verwendet ihr ihn? Ich freue mich auf eure Kommentare!

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