Natürlich, wir leben nicht in einer Weltmetropole wie London, Tokio oder New York, aber trotzdem ist es doch ein hektischeres und lauteres Leben als wenn wir in einem abgeschiedenenen Tal im Schwarzwald leben würden.

 

graffiti an wand
Urbane Landschaften erstaunen immer wieder…


Erschwerend kommt hinzu, dass wir nun mal nicht am Stadtrand, sondern mitten drin unseren Lebensmittelpunkt haben. Irgendwas ist also immer geboten. Sei es, dass eine Veranstaltung in der City stattfindet, oder sei es, dass wir eine dreitägige Veranstaltung direkt vor unserer Nase haben. Okay, gut, ich spreche hier vom im Umland berühmten und in der City berüchtigten Heusteigviertel-Straßenfest.

 

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Das Grünzeug kommt überall durch…

 

Derzeit findet es gerade mal wieder statt und ich habe das ungute Gefühl, dass noch mehr Leute als im Vorjahr hier sind. Auf dem Dorf gibt es Festwiesen, hier finden die Feste inmitten der Wohngebiete statt, ohne Rücksicht auf Verluste und vor allem ohne Rücksicht auf die Anwohner. Da wird Toleranz eingefordert von jenen, die veranstalten, aber nicht direkt im „Brennpunkt“ wohnen.

graffiti urban art
Diese Krake verfolgt uns nachgerade.
Wir begegnen ihr an den unterschiedlichsten Orten und freuen uns natürlich …

 

Nun gut, im Moment sind die einzigen, die darunter zu leiden haben, Miss Neko und ich. Die Katz‘ sitzt hin und wieder wie ein in Stein gehauener Ölgötze auf dem Balkon und lauscht der Kakophonie von mindestens zwei verschiedenen Bands und den Geräuschen, die Menschenansammlungen so von sich geben. Miss Neko scheint bedeutend entspannter als ich zu sein, vielleicht ist sie mittlerweile taub oder zumindest sehr geräuschunempfindlich…

Auf dem Instagram-Channel vom hiesigen Bäcker gibt es übrigens einige schöne Schwarzweißbilder vom Heusteigviertel-Straßenfest zu sehen. Ich baue mal eines exemplarisch ein, die anderen seht ihr direkt auf dem Account.

 

 

Die Family ist lautstärkenmäßig dieses Jahr in Sicherheit gebracht, sprich: sie haben die Flucht ergriffen. Ich erwähnte es bereits. Das Katzentier und ich halten die Stellung und speziell ich spiele hier die Informationszentrale für verschiedene Belange. Irgendwie lustig.

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Unsere Feuerwache hat ganz entzückende schmiedeeiserne Fenstergitter.

 

Und dabei denke ich natürlich unentwegt an Frollein Tochter, wie sie sich in der Totenstille des Schwarzwaldes fühlt und ob sie nicht doch lieber hiergeblieben wäre. Wie auch immer, sie hat ihre derzeitige Lieblingsjacke mit, da kann eigentlich nichts mehr schiefgehen…

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Interessante Ausblicke und andere Ansichten bekommt man,
wenn man einfach mal woanders ist als sonst…

 

Diese Jacke, besser gesagt deren Stoffmuster, erinnerte mich von Anfang an stets an das Lied „China Girl“ von David Bowie – auch eine Art von Hommage an einen gegangenen Künstler. Das junge Label vivemaria hat dieses Stoff-Dessin zu verschiedenen Kleidungsstücken verarbeitet, die mir allesamt sehr gut gefallen.

Speziell für mich würde ich wohl eher dieses Kleid auswählen, aber ich finde, Teenies sind mit der Kapuzenjacke bestens bedient. Mittlerweile sind die Teile reduziert, weil der chinesische Vogel Platz für Neues machen darf. Also wem dieses Muster ebenso gut wie mir gefällt, der sollte zuschlagen bevor das Zeug weg ist.

Wir bekamen die Jacke übrigens ziemlich überraschend zusammen mit anderen interessanten Lifestyleprodukten von DieBlogBox zugesandt. Die Überraschung ist gelungen, die Jacke kam wirklich absolut gut an! Die anderen Produkte könnt ihr übrigens auf meinem Insta-Channel sehen 🙂

Wie gefällt euch die Jacke? Und wie gefallen euch die Bilder, vor allem mit den Graffiti-Hintergründen? Ich freue mich auf eure Kommentare!

2 KOMMENTARE

  1. Ich bin im wohl grössten (bzw. kleinsten) Kaff des Zürcher Oberlands aufgewachsen. Der letzte Bus nach Hause am Samstag Abend ging um 19.30, ich lief regelmässig mitten in der Nacht vier Kilometer nach Hause, weil der Bus nur noch bis ins Nachbardorf fuhr. Als Kind war es mir egal, aber je älter ich wurde, desto mehr störte es mich doch.

    Nachdem ich aber einige Jahre in der Stadt studiert habe, freue ich mich jetzt jedes Ml, in diese Idylle zurückzukehren. Das Stadtleben gefiel mir aber auch… The best of both worlds 🙂

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