Was früher mehr mit vielbeschäftigten Managern in Verbindung gebracht wurde, hat mittlerweile schon fast die Grundschule erreicht: Zeitmanagement unter Anwendung von Organisern, damit das arme Schulkind noch durchblickt, bis wann es welche Hausaufgabe erledigt haben muss, wann welche Klassenarbeiten und Tests stattfinden und mit welchen Milestones das Schülerprojekt zu welchem Zeitpunkt erreicht bzw. abgeschlossen sein soll.

Blick in meinen altehrwürdigen Filofax Personal mit schwarzem Ledereinband…

Ganz unter uns, aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass das bei mir in der Schule schon so durchorganisiert war. Hausaufgaben schrieb man Anfang des Schuljahres ins Hausaufgabenheft, ab den Herbstferien dann nur noch auf Fresszettel und praktischerweise hat man sie dann in der Pause kurz vor der jeweiligen Stunde bei jemandem abgeschrieben. Ähnlich verhielt es sich mit Terminen für Tests, wobei die schon von irgendjemandem notiert wurden und ca. 3 Tage vor dem Termin mantramäßig durch die Klassengemeinschaft geraunt wurden (Am Dienstag schreiben wir Mathe, ich blick’s noch überhaupt nicht…).

Junges, chices Design gepaart mit funktionalen Einlageblättern – ideal für Leute, die sich ungern in ein Schema pressen lassen und ideal für SchülerInnen, da man hier alles nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten kann.

 

Heute sind die SchülerInnen wesentlich besser organisiert und fangen schon in der Grundschule mit dem gewissenhaften führen eines Hausaufgabenheftes an. Ab der weiterführenden Schule muss dann ein cooler Schülerkalender her und speziell in unserem Fall war es dann so, dass Frollein Tochter mich vor den Sommerferien mit meinem Jahrzehnte alten Filofax rumhantieren sah, daraufhin mal drin rumstöberte und staunte, was da alles so drinsteht und ab diesem Zeitpunkt sich nichts sehnlicher wünschte, als auch einen Filofax zu besitzen. Das ließ ich mir nicht zehnmal sagen, weil ich eben auch finde, langfristig gesehen ist es nachhaltiger, gleich einen richtigen Organiser zu verwenden als jedes Schuljahr aufs Neue zehn bis fünfzehn Euro für einen lustigen Schülerkalender auszugeben.

Das Clipbook von Filofax lässt sich ganz flach ausklappen und umschlagen. Leider fehlt eine Lasche für den Schreibstift.

 

Da blieb dann nur die Überlegung, ob man jetzt schon mit einem klassischen Filofax im Format Personal, Compact oder Pocket startet oder doch lieber mit der jüngeren Edition Clipbook von Filofax, die preislich sehr annehmbar ist und sich garantiert schon nach dem zweiten Anwendungsjahr gegenüber den herkömmlichen Schülerkalendern bezahlt macht.

Frollein Tochter gefiel das Clipbook auch gleich sehr gut, da es von Design und Aufmachung her ziemlich hip wirkt – oder war es cool? – auf jeden Fall so, dass einem sicherlich positive Aufmerksamkeit seitens der KlassenkameradInnen geschenkt wird. Das ist ja in dem Alter so ziemlich das wichtigste.

In diesem Kalendarium würde ich die Klassenarbeiten und Tests eintragen, dann hat man immer alles schön im Blick.
Auch die Ferien kann man hier schön markieren.

 

Für mich wiederum war wichtig, ob man mit den Blatteinlagen auch tatsächlich seine Hausaufgaben, Klassenarbeitstermine und sonstigen Kram organisieren kann. Ja, man kann. Was ich hier nämlich sehr positiv finde, ist, dass bei den unterschiedlich gestalteten Kalendarien, die es für das Clipbook gibt, noch keine Datumszuordnungen aufgedruckt sind. Und da die lieben Schülerlein in den meisten Fällen doch hauptsächlich nur Termine zu Schulzeiten eintragen müssen, hat man hier auch nicht soviel Leerlauf wie in herkömmlichen Kalendern. Wenn’s nämlich dumm läuft und eine Lehrerin kontrolliert den Kalender, dann kann es sein, sie denkt, das arme Schülerlein schreibt sich phasenweise keine Hausaufgaben auf und bittet dann zum Elterngespräch. So geschehen bei meiner Tochter – dabei waren das nur die leeren Blätter in den jeweiligen Ferien, die Grund zur Beanstandung gaben. Wie gesagt, mit diesen Blättern im Clipbook passiert das nicht, da man die Vordrucke einfach nach Bedarf markiert und beschriftet. Oben kringelt man den passenden Monat an und seitlich notiert man dann das Tagesdatum passend zum jeweiligen Wochentag oder umgekehrt je nach Vorlage – aber immer ganz einfach!

Auf diesen Blättern kann man meiner Meinung nach gut die täglichen Hausaufgaben und Freizeittermine wie Geburtstagseinladungen, Ballettstunde oder anderes eintragen

 

Außerdem gibt es noch linierte, karierte und blanco Einlagen, die man nach Bedarf einheften und eben nach Gebrauch auch wieder entfernen kann, um sie zuhause zu archivieren. Muss ja nicht jeder rumlesen können, was man ein paar Monate vorher noch so über die jeweiligen FachlehrerInnen notiert hat. Ihr wisst schon, so im Stile von Frau Hasenköttel ist nett, Mathe auch :p

In diesen tollen kartonierten Umschlägen erhält man die Nachfüllungen fürs Clipbook – hier kann man gleich an den Adventskalender denken und die eine oder andere Füllung verpacken…

 

Die vordere Klappe des Clipbooks lässt sich um 360° nach hinten klappen ohne dass das Clipbook dadurch aus dem Gleichgewicht kommt. Es liegt trotzdem plan auf dem Tisch oder auf dem Schoß oder wo auch immer. Das einzige, was meiner Meinung nach fehlt, ist eine kleine Schlaufe für das Schreibgerät. Aber vielleicht wird das ja später mal als Upgrade angeboten. Für den Kugelschreiber oder Druckbleistift vorgesehen ist der Raum am Buchrücken, wo man einen Stift per Clip befestigen kann. Ich fürchte nur, dass dann irgendwann das Material darunter leidet.

Um verschiedene Einträge entsprechend unterschiedlicher Kategorien zu markieren, hat sich Frollein Tochter auch gleich die Organiser Sticker unter den Nagel gerissen, die zwar für die klassischen Filofax Organiser gedacht sind, aber ihr gefallen die Dinger sicherlich auch im Clipbook ganz gut. Hauptsache bunt.

Und weil derzeit bei manchen jungen Leuten Filofaxing ein neues Hobby ist, wird sie sicherlich auch bald auf die Idee kommen, mit WashiTape, bunten Stiften und anderen Stickern hier ihr ganz persönliches Clipbook zu gestalten. Da bin ich schon mal gespannt. Ich bin ja da eher der nüchterne Typ und bevorzuge farblich langweilige Einträge mit blauem oder schwarzem Kugelschreiber, wahlweise mit dem Druckbleistift. Aber Frollein Tochter ist tendentiell kreativ angehaucht und wird sich dann bestimmt entsprechend austoben.

Für Girlies muss es bunt sein, deswegen wurden seitens Frollein Tochter gleich die Filofax Stickers beschlagnahmt.

 

Uns gefällt das Clipbook von Filofax wirklich gut, zumal man sich hier stilistisch nicht auf SuperModels, SuperStars oder SuperPferde festlegen muss und sich hier seinen ureigenen Kalender gestalten kann, egal in welcher Phase man sich gerade befindet. Nach Phasenbeendigung lassen sich dann alle Spuren diskret vor der Öffentlichkeit verbergen, indem man einfach die betreffenden Blätter zuhause archiviert.

Das Clipbook gibt es in verschiedenen Farben entweder mit Kunstledereinband wie unseres für € 22,90 oder mit transparentem Kunststoffeinband für € 19,90 (Preise zum Zeitpunkt der Berichterstattung). Natürlich ist hier gleich eine Grundausstattung aller Planer und Notizpapiere enthalten, die man dann nach Bedarf auffüllen kann. Ich bin gespannt wie sich dieses Clipbook dann in der schulischen Praxis bewähren wird!

Was verwenden eure Kids für das Zeitmanagement in der Schule? Genügen da noch Hausaufgabenhefte oder geht man auch schon Richtung filofaxing? Wie verwaltet ihr selbst eure Termine? Auch noch mit Stift auf dem Papier oder doch schon komplett digital? Ich bin gespannt auf eure Antworten!

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