Nestlé und die vier Dimensionen von Qualität

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Sponsored Video: Nestlé

Meine ersten Erfahrungen mit der Marke Nestlé durfte ich bereits im Säuglingsalter machen. Tatsächlich erinnern kann ich mich daran zwar nicht mehr, aber spätestens bei meiner Schwester blieb mir dann im Gedächtnis, dass es von Nestlé ein für mich damals verdammt leckeres Milchpulver namens „Pelargon“ gab. Stillen war zu dieser Zeit absolut verpönt, die Ärzte rieten den Müttern sogar davon ab, weil Muttermilch angeblich schädlich war und man sich gesellschaftlich sowieso nicht hätte vorstellen können, dass Mama in der Öffentlichkeit auf einmal die adrette weiße Bluse öffnet und ihren Säugling anlegt. Auch wenn ich, als meine Schwester zur Welt kam, erst im Kindergartenalter war, so ist doch für mich sowohl der Markenname Nestlé mitsamt seinem bildhaften Logo als auch der Produktname „Pelargon“ in positiver Erinnerung geblieben.

Später kamen Produkte von Nestlé in mein Bewusstsein wie zum Beispiel Nescafé oder Nesquik, aber das war es dann auch schon. Also alles recht übersichtlich damals, auch wenn da bereits ein paar mehr Marken zum Schweizer Konzern gehörten, als mir bekannt war.

Mittlerweile jedoch gehören so viele Marken zum inzwischen weltgrößten Nahrungsmittelkonzern, dass man schon mal leicht den Überblick verlieren kann. Eine Firma nach der anderen wird aufgekauft, übernommen oder geschluckt, wie immer man das auch sehen mag. Das findet nicht überall Beifall, Nestlé muss oft starke Kritik einstecken – ob zu Recht oder nicht, das sei hier einfach mal dahingestellt.

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Eines aber kann man sicherlich sagen: Angefangen haben sie mit einem Produkt, das zu seiner Zeit absolut positiv zu betrachten war und im 19. Jahrhundert ganz bestimmt vielen Säuglingen und Kleinkindern das Leben gerettet hat, nämlich das Nestlé Kindermehl, ein Milchpulver, das als Ersatz für Muttermilch diente. Wenn Mütter ihre Kinder nicht stillen konnten, aus welchen Gründen auch immer, und eine Amme nicht bezahlbar war, dann waren die Babies in Lebensgefahr. Die Säuglings- und Kindersterblichkeit war entsprechend hoch, was die Erfindung des Milchpulvers zu einer echten Problemlösung machte.

Wer Probleme löst und damit einer breiten Zielgruppe helfen kann, hat fast unweigerlich Erfolg. Insofern könnte man die Größe des Schweizer Konzerns auch als Merkmal dafür sehen, dass Nestlé die ganzen Jahre über etwas richtig gemacht hat. Wer heute in einem ganz normalen Supermarkt einkaufen geht, kommt fast nicht drum herum, das eine oder andere Produkt von Nestlé einzukaufen. Schaut man mal genauer auf die Verpackung von Marken wie zum Beispiel Maggi, Vittel, Caro, Thomy, KitKat, Alete oder Purina One, dann findet man dort und noch bei einigen anderen das Logo von Nestlé.

Bei so einer großen Verzweigung weiß man als Verbraucher oft nicht so genau, was alles zum Konzern gehört, welche Ansprüche der Konzern an sich selbst hinsichtlich seiner Verantwortung als Weltmarktführer stellt und wie er diesen gerecht wird. Das wird möglicherweise auch der Grund sein, warum Nestlé jetzt eine Qualitätskampagne gestartet hat, die darauf abzielt, dass die Dachmarke Nestlé wieder mehr in den positiven Blickwinkel der Verbraucher gerückt wird. Durch Transparenz und das Gewähren von Einblicken hinter die Kulissen möchte man den selbst auferlegten Qualitätsanspruch erfüllen und verbessern und gleichzeitig auch die Verbraucher auf der persönlichen Ebene erreichen. Verschiedene Mitarbeiter des Konzerns äußern sich zu unterschiedlichen Bereichen und Themen wie Ernährung, Umwelt, Gesellschaft oder Sicherheit im Hinblick auf die Positionierung von Nestlé als Dachmarke.

Ich bin jedenfalls gespannt, wie diese Qualitätskampagne im öffentlichen Bewusstsein wahrgenommen wird und ob sie tatsächlich dazu beiträgt, den Konzern transparenter wirken zu lassen und in den Dialog mit den Verbrauchern zu kommen – auch mit den kritischen.

Schaut euch mal das Video an, was ich oben eingebaut habe, bei dem Markus Irmscher über den transparenten Dialog mit dem Verbraucher zum Thema Qualität spricht. Markus Irmscher ist Vater zweier Kinder, leidenschaftlicher Radfahrer und arbeitet bei Nestlé als Leiter der Dachmarke.

Ich freue mich über eure Kommentare dazu und bin gespannt, was ihr zu dieser Qualitätskampagne von Nestlé sagt. Wie immer dürft ihr gerne das Kommentarfeld unten verwenden und ihr dürft diesen Beitrag auch über eure Kanäle teilen.

1 Kommentar

  1. Das ist ganz klar ein sehr sympathischer Spot. Testimonial aus dem eigenen Haus. Mein erster Eindruck ist natürlich: taktisch klug, gut umgesetzt, ansprechend – aber es ist nicht mehr als Werbung.

    Ich habe hier etwas auf der Seite von Nestle gefunden: http://www.nestle.de/themenwelten/einblicke/multi-marken-kampagne.

    Es fällt mir einfach schwer zu glauben, dass sehr hochwertige Produkte zu einem kleinen Preis angeboten werden können. Das kommt sicherlich daher, dass ich aus dem Marketing komme. Ich bin leider skeptisch, obwohl ich den Ansatz gut finde, die angebotene Qualität der Produkte selbstkritisch zu beleuchten und an einer Verbesserung zu arbeiten. We'll see….

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