Meine neue Küchenhilfe

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Sind das jetzt die Farben von Ungarn oder Italien? Den Zutaten nach zu urteilen, sieht es ziemlich italienisch aus
Wie der eine oder die andere vielleicht schon bemerkt hat, koche ich recht gerne und verarbeite am liebsten frische Lebensmittel zu hoffentlich schmackhaften Gerichten. Dabei ist meine Devise, nach Möglichkeit einfache Rezepte als Basis zu nehmen und die dann nach Bedarf abzuwandeln. Meist aber steckt gar kein feststehendes Rezept dahinter, sondern ich lasse mich allenfalls beim Durchblättern von Kochbüchern oder beim Querlesen von Foodblogs inspirieren. Den Rest mache ich dann ganz aus dem Ärmel geschüttelt live am offenen Feuer, sprich: Gasherd.  
Lecker! Bruschetta gibt es! Wahlweise mit Petersilie oder Basilikum.
Eine Vorspeise, ein Snack oder ein sommerliches Abendessen auf dem Balkon!


Ein Ding, was mich beim Kochen oft stört, ist Zwiebeln schneiden zu müssen. Da heule ich spätestens bei der zweiten Zwiebelhälfte wie ein Schlosshund und muss aufpassen, dass ich das Schnittgut nicht verwässere. Ich bin hier einfach nicht so fix mit dem Messer wie ein professioneller Koch, der zackzackzack die Zwiebel mit dem großen Kochmesser klein hackt, seine Finger dran lässt und fast nicht dabei heult. Ich würde vermutlich vor lauter Tränenschleier mir einmal herzhaft in die Finger hacken und aus die Maus.

Deswegen schnitze ich Zwiebelwürfel immer mit Bedacht und die Tränen laufen dabei umso mehr. Irgendwann holte ich mir aus diesem Grunde so einen Zwiebelhacker ins Haus, bei dem man oben draufhaut und im unteren Behälter hat man dann nach zehnmal Hau-den-Lukas feinst gewürfelte Zwiebeln, die man aber leider nur noch zu 50 % aus dem Zickzack-Messer herausbekommt. Der Rest bleibt drin und wird entweder beim Spülen entsorgt oder aber trocknet freundlich an. Super, nicht wahr?!

Genial durchdacht ist dieses Gerät zum schneiden von Gemüse, Kräutern, Beeren und mehr 

Jetzt hatte ich die Gelegenheit, den Kräuter- und Gemüseschneider Turboline von EMSA testen zu können, der nicht nach dem Hau-den-Lukas-Prinzip funktioniert, sondern eher wie eine Salatschleuder, deren Seilzug im Inneren dieser kleinen Maschine zwei scharfe Messerchen betätigt, die dann je nach Häufigkeit der veranlassten Züge die Zwiebeln, Radieschen oder Gürkchen mehr oder weniger fein schneiden. Wow! So ein Ding hatte mir eigentlich immer gefehlt!

Zwiebeln schneiden war nie einfacher. Wer keine Lust mehr auf Drama hat, der sollte sich so ein Teil zulegen

Das Teil lässt sich komplett ohne Stromanschluss betreiben, funktioniert dank des gleichen Antriebs wie die Salatschleuder und schneidet alles mögliche kurz und klein. Bei Zwiebeln hat sich das sofort ganz besonders bewährt, weil ich von Hand noch nie so fein Zwiebeln schneiden konnte. Entweder ich hatte vorher schon einen Heulkrampf oder ich habe vor lauter Tränenschleier nix mehr gesehen. Mit dem Turbolinchen, wie wir das Gerät mittlerweile liebevoll bezeichnen, gehört das tränenreiche Zwiebelschneiden mittlerweile der Vergangenheit an. Dank eines dichten Deckels dringt kein Dampf nach außen und meine Äuglein bleiben wunderbar trocken. Wirklich super und jedem zu empfehlen, der das gleiche Problem mit den Zwiebeln hat.

Ruckzuck-Rohkost – einfach im Kühlschrank schauen, was weg muss und dank Turboline
in wenigen Minuten einen Salat gehabt – so müssen Küchenhilfen sein!

Zwischendurch mal schnell einen Salat machen? Kein Problem mit dem Turbolinchen. Gerade zur Mittagszeit, wenn es schnell gehen soll, bewährt sich das Gerät hundertfach. Einfach Zwiebeln reinschmeißen, ein paarmal ziehen, Paprika dazu, den Seilzug betätigen, Tomaten dazu, wer mag kann noch Karotten, Gurken oder etwas anderes dazu mischen. Am besten immer die Zutaten, die am feinsten zerhackt sein sollen, zuerst einfüllen und nach und nach dann die anderen Sachen. Zum Schluss noch ein paar Kräuter drüber, anmachen mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer und fertig ist das gesunde, aber sehr schmackhafte Mittagessen. Genau richtig für den kommenden Frühling und Sommer!

Zwar etwas farblos, dafür aber sehr schmackhaft:
Champignon-Ragout mit Blattspinat im Reisring – superlecker!

Oder ein schnelles Champignon-Ragout mit Reis. Gut, den Reis müssen wir nicht mehr in der Turboline zerkleinern. Der wächst schon so kleinstückig. Aber die Champignons sind mit ein paar mal Seilziehen ruckzuck zerkleinert und können schön gedünstet werden. Vorher die Zwiebeln nicht vergessen – ha, seitdem ich das Ding habe, gibt es bei uns viel mehr Zwiebeln als Zutat! Allerdings werden hier die Champignons nicht gleichmäßig groß zerteilt, sondern es gibt größere, kleinere und sehr kleine Stücke. Wem das nichts ausmacht, der kann also gut auf den Kräuter- und Gemüseschneider Turboline von EMSA zurückgreifen.

Nachtisch mit Beeren und Joghurt – wie lecker!
Alles schön gemixt und zerkleinert mit der Turboline von EMSA

Zum Nachtisch ein Schichtdessert aus Naturjoghurt und pürierten Beeren!? Klar, warum nicht. Schmeckt ja lecker. Auch hier lässt sich das Turbolinchen einsetzen, allerdings sträuben sich die Tiefkühlbeeren ein wenig gegen das Schreddern. Hier ist es sicherlich einfacher, entweder die TK-Beeren erst antauen zu lassen oder aber gleich auf frische Ware zurück zu greifen. Aber die gibt es eben im März noch nicht zu für mich akzeptablen Konditionen.

Meine neue Leidenschaft: Brotaufstriche aus harten Eiern!
Ich freue mich ja schon so auf die Zeit nach Ostern,
wenn ich tonnenweise hartgekochte Eier verarbeiten darf 🙂

Ganz begeistert war ich von dem Kräuter- und Gemüseschneider Turboline, als ich einen gewissen Überschuss von hartgekochten Eiern hatte, die ich lieber verarbeiten wollte statt sie so zu essen und Gefahr zu laufen, den Tod durch Ersticken zu finden. Also überlegte ich hin und her, dachte erst an Senfeier, dann kam mir in den Sinn, man kann ja die Dinger auch streichbar machen. Da das aber nicht so in meinem Rezeptfundus im Kopf abgespeichert ist, musste ich mir erst mal Inspirationen und Informationen im Netz zusammen suchen. Bei der Gelegenheit fand ich gar schauderhafte Rezepte und deswegen behielt ich nur im Gedächtnis, wieviel streichbares anderes Zeug im Verhältnis zur Eiermenge dazu kommen muss. Perfekt für die Herstellung erwies sich abermals das Turbolinchen. Erst ein paar Cornichons grob geschreddert, dann die hartgekochten Eier dazu gegeben, anschließend Frischkäse „natur“ dazu, etwas Pistazienöl, abgeschmeckt mit Senf, Salz und Pfeffer und anschließend begeistert auf Olivenciabatta verspeist! Ohne das Turbolinchen hätte ich so etwas wohl nie gebastelt! Dieses Rezept muss man sich unbedingt für nach Ostern merken, wenn man nicht weiß, was man mit den Unmengen von gefundenen hartgekochten Eiern machen soll…

 

Das Turbolinchen arbeitet gut, zuverlässig, schnell und energiesparend. Es lässt sich einfach reinigen, ist schneller aus dem Schrank geholt und wieder eingeräumt als eine Küchenmaschine und ist vielseitig einsetzbar. Zwiebeln, Knoblauch, Kräuter, harte Eier, Pilze, Rohkost… es gibt so vieles, was man damit zerkleinern kann und womit man ruckzuck gesund und schmackhaft kochen kann.

Außerdem kann ich mit diesem Teil das Zwiebelschneiden & Co. auch bedenkenlos ans Kind delegieren. Die Gefahr, dass man sich in den Finger schneidet, ist relativ gering. Erst beim Reinigen des Gerätes muss man aufpassen, da man dann hautnah mit den beiden sehr scharfen Messern zu tun hat. Aber das betrifft dann ja nicht mehr das Zwiebeln schneidende Kind…

Gerade jetzt so kurz vor Ostern kann ich jedem nur ans Herz legen, sich so ein Turbolinchen zuzulegen, alleine wegen dem Eieraufstrich! So lecker! Und wenn ihr dann im Sommer campen geht, dann habt ihr damit eine kleine Küchenmaschine, die keinen Strom braucht! Ist das nicht super!? Oder was meint ihr dazu?

Der Kräuter- und Gemüseschneider Turboline wurde mir von EMSA kostenfrei zum testen zur Verfügung gestellt. Dadurch wurde meine Meinung zum Testgerät nicht beeinflusst, weder im positiven noch im negativen Sinne.

7 Kommentare

  1. Das sieht unglaublich praktisch aus. Zwiebel sind bei mir auch immer so eine Sache, aber ich mag generell das Gemüsehacken überhaupt nicht. Sonst würde ich vielmehr kochen, denke ich. 😀

    Herzlichen Dank für die ausführliche Vorstellung!

  2. Ich selbst habe zwar dank Kontaktlinsen überhaupt kein Problem beim Zwiebelschneiden, aber der Herzbube heult immer Rotz und Wasser, wenn er ran muss… habe ihm zwar schon mal so ein Gerät ans Herz gelegt, aber da steht ihm irgendwie noch der Stolz im Weg. Männer! 😀
    Alles Liebe,
    Sophie

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