Entdeckungen beim Aufräumen

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In einem Anfall von Ordnungssucht habe ich heute mal in der Küche angefangen, die eine oder andere Schublade neu zu ordnen, nicht ohne sie vor der Neuordnung gründlich geputzt zu haben. Manchmal muss das einfach sein und die Zeit zwischen den Jahren eignet sich perfekt dazu.


Bei der Gelegenheit fielen mir zwei Kinderbestecke meiner Tochter in die Hände, die mir auch heute noch gefallen und die ich jederzeit wieder kaufen würde. Ein schönes Kinderbesteck kann man ja schließlich aufheben und später mal seinen eigenen Nachwuchs damit füttern. Und aus genau diesem Grund habe ich seinerzeit zwar einen Klassiker gekauft, aber auf Personalisierung mit Monogramm verzichtet. Es reicht ja, wenn das Besteckset mit Brettchen mono heißt, dann braucht man das Gramm nicht mehr.

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Nur leider ist der Suppenlöffel derzeit unauffindbar. Ich habe überall dort geschaut, wo ich ihn zunächst mal vermutet hätte. Aber nix zu finden. Ich hoffe nur, dass das Ding wieder auftaucht und dass er nicht mal zwischen längst entsorgtem Spielkram gelandet ist. Wäre echt schade drum, aber durchaus denkbar, da das Töchterlein schon seit langem die Angewohnheit hat, Besteckteile zu verschleppen und nie wieder in die Freiheit zu entlassen, es sei denn, die Mutter entdeckts zufällig, wenn sie mit dem Rollkommando anrückt und führt die Teile dann wieder mehr oder weniger wohl behalten zu ihren Familienmitgliedern zurück.

An der Gabel vom Auerhahn Kinderbesteck sieht man ganz genau die Kratzspuren von den ersten Beißerchen

Außerdem fand ich noch ein zweites Kinderbesteck. Ich wusste gar nicht mehr, dass das Kind so mit Esswerkzeugen zugeschüttet wurde. Auch hier wieder ein ziemlich klassisches Design in matt gebürstetem Edelstahl, was ich sehr edel finde. Nicht ganz so teuer wie das von mono, für den Preis kann man mit diesem Besteck gleich drei Kinder ausstatten!

Auerhahn Kinderbesteck Knuff in matt gebürstetem Edelstahl

Und weil es von der Form her so knuffig aussieht, läuft es bei Auerhahn auch unter dem Modellnamen „Knuff“, was absolut treffend für diese Form ist. Diese Esswerkzeug hat das Kind seinerzeit von der Tante bekommen, die sich selbst auch von Kopf bis Fuß mit mattem Besteck von Auerhahn eingedeckt hat. Und wenn sie was macht, dann macht sie es gründlich. Ergo bekommen Nichte und Lebensabschnittsgefährten auch Auerhahn „aufs Auge gedrückt“.

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Dieses Besteck liegt wirklich angenehm in der Hand, ist vom Gewicht her etwas schwerer, was ich aber nicht unangenehm finde. Es klongt eben lauter, wenn dann mal das Besteck auf den Küchenboden fliegt. Dafür sind dann alle im Hause wach, das ist ja schließlich auch was wert. Die beiden Löffel wirken auf mich so stabil, dass man sie auch für tiefstgefrorenes Speiseeis verwenden kann. Das kann ich hier nur empfehlen, falls jemand gerade mit dem Gedanken spielt nach einem Taufgeschenk oder ähnlichem zu suchen. Selbstverständlich kann man die Bestecke auch gravieren lassen wenn man möchte.

Die beiden Funde heute haben mich wirklich gefreut, bis auf die Tatsache, dass der Suppenlöffel vom Besteck mono fehlt. Hoffen wir mal, dass er wieder auftaucht. So ein Kinderbesteck verkauft oder verschenkt man natürlich nicht, außer das Kind gibt es an seine eigenen Kids später einmal weiter. Deswegen werden die jetzt sorgfältig eingepackt und eingelagert und hoffentlich erinnere ich mich dann noch dran, wo ich das Zeug hingepackt habe, wenn eines Tages der vermisste Löffel auftaucht!

Übrigens gab es bei uns absichtlich kein Besteck mit lustigen Bildchen drauf, wenn man mal von den sehr reduzierten Tiergravuren auf mono absieht. So ist es zeitloser und kann wirklich in 100 Jahren noch verwendet werden, ohne dass es groß an Zeitgeist oder Beliebtheit verliert. An den bunten Bildchen, die möglicherweise noch aus irgendwelchen Kinderbüchern oder -filmen entlehnt sind, sieht man sich irgendwann satt und irgendwann sind sie völlig aus der Mode.

Habt ihr noch euer Kinderbesteck? Ich selbst hatte gar keines, ich durfte immer mit den Kuchengabeln essen. Meine Schwester bekam damals ein silbernes Besteck mit Gravur von ihrer großzügigen Patentante, auf das ich als Kind immer ein wenig neidisch war. Die einzige Genugtuung war dann für mich, dass das Silber leicht besch|ssen schmeckte…

2 Kommentare

  1. Das ist wirklich sehr schön. 🙂
    Als Kind hatte ich auch eigenes Besteck – aber keine Ahnung, wo das jetzt ist? Vermutlich noch irgendwo bei meinen Eltern in den Tiefen der Abstellkammer. Oder so. 😉 Wenn ich das nächste Mal dort bin, suche ich mal danach….

    Mit lieben Grüßen,
    Sarah Maria

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