Entchaotisierungsmaßnahmen

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Momentan komme ich ja fast nicht zum bloggen, weil ich einfach vielst beschäftigt bin. Da wäre zum einen der Schulwechsel des Kindes, der einen anfangs wohl mehr zu fordern scheint als vorgesehen, zumal die Schule jetzt am anderen Ende der Innenstadt ist und man zwecks pünktlichem Erreichen der Lehranstalt auf den ÖPNV angewiesen ist. Auch das Busfahren will gelernt sein und wenn man darin keine Übung hat, dann steigt man entweder zu spät aus oder wird zu früh aus dem überfüllten Bus gedrängt oder rennt bei einer Bremsung vom hinteren Teil des Busses direkt vor zum Fahrer.

Ein Teil der Zimmereinrichtung wurde jetzt unter anderem wegen ihr angeschafft,
damit Mademoiselle einen leichteren Zugang zum Top of the Kleiderschrank hat…


Außerdem habe ich mir das eine oder andere neue technische Gerät gekauft, was jetzt noch darauf wartet, endlich komplett gebrauchsfertig konfiguriert zu werden. Gleichzeitig muss das alte, abzugebende technische Gerät in einen Zustand versetzt werden, der den minimalen Einsatz – etwa zur Bewältigung zukünftiger Schularbeiten – zulässt, ohne gleich bei jedem Tastendruck in der Dauerrödelschleife zu landen.

Und darüber hinaus haben wir beschlossen, dass man a) im Zimmer der Tochter mehr Stauraum braucht und b) Miss Neko einen ungehinderten Zugang zum Kleiderschrankplateau benötigt und deswegen musste ein 3×3-Regal auf die Wäschekommode platziert werden, welches selbstverständlich von mir vorher bestellt und nach Lieferung montiert werden musste.

Nach erfolgreicher Montage und Platzierung – gar nicht so einfach in einem Mädelshaushalt so ein doofes schweres Regal höher als einen Meter zu hieven – ging die Räumerei los. Warum nur fällt mir hier schnurstracks die Träumerei von Robert Schumann ein? Jedenfalls wollte das leere 3×3-Regal mit Inhalt befüllt werden und Inhalt haben wir wahrlich genug im Zimmer von Frollein Tochter.

Fängt man dann einmal damit an, sich im Uhrzeigersinn an der Wand entlang durchs Zimmer zu wühlen, dann nimmt es auf einmal kein Ende mehr. Erstmal haben wir die Bücher, die altersentsprechend und vorzeigbar sind, alle nach vorne umgeräumt. Dann ein Fach für die Schulsachen reserviert, was sich bestimmt im Laufe der Zeit noch dahingehend verändern wird, dass die Schulsachen ein paar Fächer mehr benötigen werden.

Bei der Gelegenheit wurde natürlich gleich ausgemistet und alles Mögliche, was nicht mehr aktuell, brauchbar oder interessant war entweder in den Müll gegeben oder aber zur Weitergabe aussortiert. So einiges haben wir zwar bis jetzt schon geschafft, aber wenn man jahrelang sammelt, dann braucht man sich nicht zu wundern, dass man nicht innerhalb von ein paar Stunden fertig mit der Misterei ist. Glücklicherweise konnten wir uns jetzt doch auch von Kunstwerken trennen, die vor ein paar Jahren noch ganz allerliebst anmuteten, als das Kind noch im Kindergarten war, aber heute eben doch schon mehrfach durch Selbstübertreffung der Künstlerin an Glanz und Gloria verloren haben.

Jetzt ist eigentlich nur noch der Schreibtisch ziemlich dick beladen mit allerlei Zeug, was noch ein- oder aussortiert werden sollte und dann kann man auch diesen endlich mal in der Größe anpassen und das Kind kann endlich mal wieder am eigenen Schreibtisch Schularbeiten machen und braucht dafür nicht immer den Esstisch zu belegen. Bin gespannt, bis wann wir damit durch sind! Meine persönliche Deadline ist übermorgen abend – schaumermal, ob wir das schaffen. Wenn nicht, dann kehren wir alles, was bis dahin noch unaufgeräumt rumliegt, zusammen und entsorgen es in die Tonne… (HARHARHAR!)

Gibt es hier die ultimativen Aufräumexperten, die den absoluten Supertipp geben können, wie solche Aktionen in Windeseile vonstatten gehen? Das würde uns bestimmt sehr helfen und wir könnten vielleicht schon morgen abend mit dieser Aktion fertig werden! Also immer her mit den Tipps, ich freue mich darüber!

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