Wie ich neulich ja schon hier angekündigt hatte, wollten wir den relativ neuen Dienst von Amazon, Instant Video, nochmals testen und schauen, was sich so im vergangenen halben Jahr verändert beziehungsweise verbessert hat.

Laut Amazon gibt es jetzt ja mehr Möglichkeiten, diesen Dienst auf unterschiedlichen Endgeräten zu nutzen, so zum Beispiel jetzt auch auf Smartphones unter Android. Das allein ließ bei mir die Hoffnung aufkeimen, dass es dann vielleicht ja auch auf dem Samsung Tablet meiner Tochter läuft, welches ja auch unter Android läuft, aber mit 10.1 Zoll einen wesentlich größeren Bildschirm hat als ein Smartphone. Tja, Pustekuchen – nix war’s. Dann eben nicht.

Wäre aber nett gewesen, denn dann hätte sich das Kind so Filme wie „Hanni und Nanni III“, was ich bei Prime Instant Video entdeckt hatte, alleine auf dem Tab anschauen können. Auf dem Smartphone macht es unserer Meinung nach keinen Spaß, Filme in einer Bildschirmdiagonale von ungefähr 5 cm anzuschauen, deswegen hätte man dieses Feature auch weglassen können und stattdessen lieber diesen Dienst auf den Tablets nutzbar gemacht. Wir wollten auf dem Tablet „Magic Silver – Das Geheimnis des magischen Silbers“ anschauen, aber wie sich auf dem Bild unten unschwer erkennen lässt, funktionierte das auf dem Samsung Tab nicht. Schade!

Screenshot: Amazon Instant Video

Mein nächster Versuch, auch wenn ich keinerlei Hoffnung hatte, dass es jetzt funktionieren würde, war, den Dienst Amazon Instant Video auf meinem Notebook mit der neuesten LTE von Ubuntu auszuprobieren. Hätte ja sein können und wäre zu schön gewesen, man wird ja wohl noch träumen dürfen. Aber leider blieb es ein Traum und auch auf dem Notebook konnte ich diesen Dienst nicht nutzen wie man an dem Bild unten ablesen kann. Ich hätte mir zu gern „Die Asche meiner Mutter“ angeschaut, aber nein, es ging nicht. Ok, Amazon hatte auch nicht behauptet, dass es auf Linux funktionieren würde, insofern spielt dieser Test keine Rolle für die Bewertung.

Screenshot: Amazon Instant Video

Glücklicherweise aber klemmt seit einiger Zeit der ein oder andere Buchstabe meiner Laptop-Tastatur, so dass ich mir neulich einen neuen geholt habe, der aber leider noch nicht so richtig gemütlich eingerichtet ist, dafür aber (noch) unter Windows 8 läuft. Und genau damit hatte ich dann Glück. Ich durft nur das Programm Microsoft Silverlight nachinstallieren und schon konnte es losgehen. Als ersten Film zog ich mir dann „Taxi Driver“ von Martin Scorsese mit dem damals noch jungen Robert de Niro aus dem Jahr 1976 rein, ein Film, den ich mir immer anschauen wollte, es aber aus mir unbekannten Gründen nie getan habe. Da konnte ich mich zum ersten Mal wirklich freuen, dass ich Amazon Instant Video wiederholt testen durfte!

Screenshot: Amazon Instant Video

Auch wenn mich die ganzen neuen Serien und Staffeln fast alle nicht interessieren, so hat mich das Angebot an älteren Produktionen doch ziemlich überzeugt. Ich schaue mir lieber Filme an, die weniger Sex, Crime & Action bieten, dafür aber entweder was fürs Auge oder einfach was für den Kopf, also so für den typischen Programmkinogänger wie mich. Und für diesen Anspruch finde ich das Angebot wirklich nicht schlecht. Ich habe mir sofort eine Playlist zusammen gestellt von all den Filmen, die mich wirklich interessieren. Ich fand einiges und bin bis jetzt noch nicht durch mit dem Angebot.

Screenshot: Amazon Instant Video

Aber meine Testphase läuft ja noch bis Ende des Monats, da werde ich sicherlich noch Zeit haben, den einen oder andern Film anzuschauen. Schließlich werden die Abende jetzt ja wieder länger. Und wenn es mir richtig gut gefällt, wer weiß, vielleicht entscheide ich mich dann dafür, Amazon Prime zu einem jährlichen Preis von 49 Euro zu abonnieren. Gemessen daran, wieviele Filme man im Preis inklusive hat und gemessen daran, dass man damit für sämtliche Amazonbestellungen keine Versandkosten mehr zahlt und am nächsten Tag beliefert wird, finde ich den Preis wirklich sehr akzeptabel. Außerdem bekommt man einmal im Monat gratis ein Kindle-Book leihweise aus der Kindle-Bücherei, was für mich aber momentan nicht relevant ist, da ich meistens noch echte Bücher lese, die man sich danach ins Regal stellen kann.

Wer jetzt neugierig geworden ist und auch gerne testen möchte, der kann sich hier für den 30-Tage-Gratis-Zugang anmelden. Wenn es einem gefällt, dann braucht man nichts mehr zu tun und nach 30 Tagen hat man automatisch den Dienst abonniert. Wenn es einem doch nicht zusagt, dann kann man sich völlig problemlos wieder abmelden – unter diesem Link wird genauestens erklärt, wie es funktioniert. Dass es funktioniert, kann ich bestätigen, denn bei meinem ersten Test habe ich innerhalb der 30-Tage-Frist den Dienst erfolgreich abgemeldet.

Wäre das jetzt nicht ein gute Möglichkeit, das mal auszuprobieren und sich beispielsweise an Halloween eine lange Filmnacht mit Gruselfilmen zu gönnen? Meine Tochter hat diesbezüglich schon sehr konkrete Pläne, ich fürchte, da muss ich mal eine Playlist anlegen mit den schönsten Gruselfilmen für Kinder, bei denen Mütter auch noch mitgucken können…

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2 KOMMENTARE

  1. Wir sind jetzt seit Anfang an Nutzer des Dienstes, ursprünglich der verschwindenden Versandkosten und schnellen Lieferzeiten wegen. Doch über kurz oder lang hat auch der Video Dienst bei uns überzeugt, von der Familie aus den USA ist Netflix bekannt gewesen, ein absoluter Suchtfaktor war da gewesen. Und als bei uns im Wohnzimmer der neue Smart TV eingezogen ist war auch bei Amazon Instant Video dieser Suchtfaktor geweckt. Mit drei Tabletts im Haushalt auf denen es läuft (Android und iOS) sowie dem Fernseher über den das super funktioniert wird eigentlich nur noch die Tagesschau regelmäßig im regulären TV Programm gesehen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Tabea

    http://www.jellybeanbuttercream.blogspot.de

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