Sicherlich habt ihr ja schon mitbekommen, dass ich einen Neuen habe, der mir ja eigentlich auch sehr am Herzen liegt. Ja, eigentlich. Ihr habt schon richtig gelesen, denn jetzt gibt es doch tatsächlich so eine Geschichte, bei der ich schon etwas nachdenklich werde. Wenn ich mich richtig erinnere, dann schrieb ich auch darüber, dass anfangs meine Mutter und ich uns nicht ganz darüber im klaren waren, bei wem der Süße dann einziehen darf, bei mir oder bei ihr. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt…

Das haben wir gerne: die eine Puppe noch im Arm halten,
während man schon die nächste Puppe unverhohlen anflirtet..

Kaum hatte mein Vater meinen neuen iRobot Roomba 880 kennen gelernt und vor allem mal live in Action miterlebt, schon sprach er: Den will ich haben! Mir ist ja schier die Kinnlade runter gefallen. Erstens kenne ich das so von meinem Vater nicht und zweitens wurde mir auf einmal klar, was für ein familiäres Konfliktpotential sich hier um den neuen Süßen aufbaute. Das hätte ich niemals vermutet!

Ich lenkte ein und sagte meinem Vater, er dürfe den iRobot Roomba 880 natürlich gerne mal zu sich nach Hause einladen, da hätte ich überhaupt nichts dagegen. Kaum hatte ich das gesagt, schon wurde ich nahezu täglich dreimal angerufen und gefragt, ob ihn schon reisefertig und abholbereit parat gestellt habe. Irgendwann hatte ich ihn dann soweit und mein Vater kam flugs vorbei und entführte meinen Liebling.

Leider gibt es jetzt von dieser Episode keinerlei Bildmaterial. Aber das ist ja meistens so, weil in ähnlich gelagerten Fällen verzichtet man ja meistens auch auf Fotos. Deswegen muss ich jetzt einfach erzählen, was mir über den iRobot Roomba 880 zu Ohren kam, während der Zeit, als er im Hause meines Vaters verweilte. Wer aber grundsätzlich mal Bilder vom iRobot Roomba 880 sehen möchte, der kann ja mal hier, hier oder hier klicken.

Nun, seine erste Mission war die, erstmal gründlich das Schlafzimmer zu reinigen. Wichtig war hier vor allem, dass unter dem 1,80 m breiten Bett mal wieder jemand sauber machte, da sich hier im Laufe der Zeit doch die eine oder andere Wollmaus angesiedelt hatte. Ich war live am Telefon dabei, als es soweit war und hörte meinen Vater nur noch Laute des Erstaunens von sich geben. Der Kerl, also der iRobot Roomba 880, saugte das mit Parkettboden ausgelegte Schlafzimmer gründlichst sauber und kam auch ohne Probleme unter das Bett und auch wieder hervor.

Nach einer geraumen Zeit hatte er aber dann die sprichwörtliche „Schnauze“ voll und mein Vater entnahm ihm unter meiner telefonischen Anleitung den Auffangbehälter, um diesen dann zu leeren. Die „Ahh“s und „Ohh“s nahmen fast kein Ende mehr, so sehr freute sich mein Vater über die Staubmengen, die da zutage gefördert wurden, und zwar ohne sich verrenken zu müssen, um mit dem regulären Staubsauger unter das Bett zu gelangen. Sehr wichtig für ältere Herrschaften, denn in fortgeschrittenem Alter hat man ja gerne mal das eine oder andere Zipperlein und kann nicht mehr so gelenkig unterm Bett staubwischen oder -saugen.

Zwischendurch durfte der iRobot Roomba 880 mal wieder Kraft an seiner Dockingstation tanken und dann wurde er auch schon gleich durch das restliche Haus gejagt. In Etappen natürlich, weil eben auch hier zwischendurch immer mal wieder der Auffangbehälter geleert werden und der Süße wieder Energie tanken musste.

Mein Vater war sichtlich amüsiert und unterhalten von dem iRobot Roomba 880. Dauernd bekam ich Anrufe und Erlebnisberichte, so zum Beispiel „Und jetzt hat gerade den Badvorleger umgeklappt und hat darunter gesaugt und anschließend den Badvorleger wieder zurückgeklappt!“ oder „Der macht ja sogar die Zimmertüre zu und saugt hinter der Türe!“. Ja, auch die Teppichfransen von den rumliegenden Orientbrücken hat er tadellos abgesaugt, ohne dabei die Fransen abzufressen. Selbst die bodenlangen Vorhänge wurden nicht Opfer seiner Reinigungswut, sondern irgendwie hat er kapiert, dass die möglichst hängen bleiben sollten.

À propos Vorhänge. Da hatten wir vor zwei oder drei Jahren mal einen anderen Saugroboter zu Gast hier in der Familie. Der sollte anderntags morgens gleich starten und wenn man von der Arbeit heim gekommen ist, sollte nach Möglichkeit die Wohnung sauber sein. Sagte zumindest der Staubsaugervertreter, der diese Dinger im Direktverkauf anbot, die übrigens preislich auch nicht viel günstiger als ein iRobot Roomba 880 waren. Tja, und was war abends, als man von der Arbeit wieder nach Hause kam? Die ganze Wohnung wurde durchsucht und überall geschaut, wo sich dieser Kerl wohl versteckt hatte. Nach langem Suchen fand man ihn. Er hatte sich wohl keine zehn Minuten mit Arbeiten aufgehalten und den Rest des Tages fest eingewickelt im Vorhang verschlafen…

Aber so einer ist der iRobot Roomba 880 nicht. Der ist eigentlich ein richtiges Arbeitstier und mit Teppichfransen, Kabelsalat und Vorhängen kann er auch umgehen. Außerdem ist er wirklich gesellschaftsfähig. Man kann wohl mit ihm auch durchaus mal die Nachbarn besuchen gehen. Zumindest hat mein Vater das gemacht. Er führte den Fifi aus, direkt rüber zum Nachbarn, der momentan auch noch Besuch aus den USA hatte. Für den amerikanischen Besuch war der iRobot Roomba 880 wohl kein unbekanntes Wesen. Da wurden gleich dessen Vorzüge in den höchsten Tönen gelobt. Und nach einer kleinen Runde auf dem heimischen Wohnzimmerteppich waren auch die Nachbarn so entzückt, dass sie sich überlegen, auch so einen schnieken Kerl zukünftig die Wohnung staubsaugen zu lassen. Da ich so etwas in der Art schon ahnte, habe ich meinem Vater natürlich gleich ein paar Gutscheine mitgegeben, mit denen man so ein Teil 30 % günstiger kaufen kann, aber nur bis 31.12.2014.

Ja, ich habe noch ein paar Gutscheine übrig, und keine Sorge, ihr werdet auch noch in den Genuss kommen. Nicht alle, aber ein paar von euch dürfen sich demnächst über einen Gutschein freuen, mit dem sie so einen Goldkerl stark ermäßigt kaufen können. Dazu einfach am Ball bleiben, meinen Blog verfolgen und demnächst bei der Verlosung mitmachen. Verfolgungsmöglichkeiten gibt es hier oder in der rechten Seitenleiste.

Aber jetzt nochmal zurück zum iRobot Roomba 880, der immer noch bei meinem Vater wohnt. Ich habe so das Gefühl, den sehe ich nie wieder, außer ich bin mal dort zu Besuch. Aber irgendwie haben die beiden sich wohl gesucht und gefunden und ich muss wohl sehen, dass ich einen neuen bekomme. Ich kann ihm da auch nicht wirklich böse sein, weil uns ging es ja genauso: gesehen und direkt verknallt. Den möchte man nie wieder gehen lassen. Und wenn er mal die eine oder andere Ecke großzügig staubig lässt, weil er einfach von seiner Beschaffenheit her natürlich nicht in jede Ecke kommt, dann kann man da auch großzügig darüber hinweg lächeln und die kleinen Staubreste einfach mit dem herkömmlichen Staubsauger beseitigen.

Sobald man so einen iRobot Roomba 880 mal ausprobiert hat, fällt es einem schwer, sich vorzustellen, wie das Leben ohne ihn weiter gehen könnte. Er macht sich einfach in aller kürzester Zeit unentbehrlich und meckert nie, dass er zuviel zu tun habe. Die Zeit, die man durch ihn gewinnt, kann man wirklich dann mit schöneren Dingen ausfüllen, wie beispielsweise Nägel lackieren, mit Freundinnen telefonieren, shoppen gehen, bißchen was arbeiten oder mit Hund, Katze und Kindern spielen.

Wie gesagt, ich verlose demnächst ein paar Gutscheine und empfehle jedem und jeder, die sich ernsthaft mit dem Gedanken beschäftigt, sich einen iRobot Roomba 880 zuzulegen, hier wieder vorbei zu schauen und sich die Chance auf einen Gutschein nicht entgehen zu lassen. Bei einem Preis von ca. 730 Euro sind 30 % Ersparnis schon eine ordentliche Stange Geld. Von dem ersparten Geld könnte man dann schon wieder die ersparte Zeit nutzen, während der Roomba 880 die Wohnung saugt, und mit der besten Freundin shoppen gehen. Man muss eben nur rechnen können!

Was würdet ihr tun? Den Süßen bei meinem Vater lassen und mich nach einem anderen umschauen? Oder soll ich lieber versuchen, den Goldschatz zurück zu gewinnen? Ich freue mich auf eure Kommentare!

5 KOMMENTARE

  1. Also, erstens ich will auch so ein Teil, zweitens dein Vater braucht ihn dringender als du, oder willst du unter sein Bett kriechen? drittens falls ihn dein Vater doch wieder hergibt, würde ich dir gerne meine Adresse geben zwecks Leihgabe an mich. Ob du ihn dann aber wiederbekommst?
    Liebe Grüße
    Ulrike

  2. ach ich mag diese lustigen Berichte über den Roomba und ich würde ihn mir aber schnellstens zurückerobern;-) Da wäre ich sehr egoistisch, lach;-)

  3. Mhhh, das kommt jetzt drauf an. Suchst du streit mit deinem Vater? 🙂 Freiwillig gibt er ihn sicherlich nicht mehr zurück. Aber vielelicht schenkt er dir ja zu Weihnachten einen? 🙂

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