Nachdem gestern ja so ein perfekter Maisonntag war, wie man unschwer hier nachlesen kann, haben wir den Abend dann noch mit einem ebenso perfekten Spargelsalat ausklingen lassen. Aufmerksame Leser wissen inzwischen, dass ich mittlerweile den grünen dem weißen Spargel vorziehe, ganz einfach, weil er meiner Meinung nach kräftiger schmeckt und geschmacklich nicht so sehr an Spargelextrakt aus dem Urogenitaltrakt erinnert.

Wer jetzt immer noch Lust auf Spargelsalat hat, der darf hier gerne weiterlesen.
Ich mache diese Art von Salatkomposition mit leichten Varianten schon seit Jahren, kombiniert aus frisch und gekocht, kalt und warm, sanft und stark – je nach Zutaten lässt sich das unterschiedlich variieren. Wichtigste Zutat beim Spargelsalat ist natürlich – wer hätte es gedacht!? – der Spargel!

Ich habe hier folgende Zutaten verwendet:

500 g grüner Spargel
250 g Steinchampignons
3 Frühlingszwiebeln
3 Knoblauchzehen
1 Eissalat
1 Bund Radieschen
Parmesan am Stück
Salz 
Pfeffer
Öl
Essig 

Zuerst die Champignons putzen und klein schneiden. Diese dann in eine geräumige beschichtete Pfanne geben und bei mittlerer Hitze ohne Öl und mit hin und wieder umrühren leicht anbraten. Geschmacklich ist das intensiver als in Öl gedünstet.

Zwischenzeitlich den Spargel putzen – umrühren zwischendurch nicht vergessen – und in mundgerechte Stücke schneiden. Je nach Mundgröße fallen die größer oder kleiner aus. Den grünen Spargel muss man ja glücklicherweise nicht schälen, sondern schneidet nur die unteren Enden ab, bloß nicht die oberen, denn das sind die Spargelspitzen, die erfahrungsgemäß ja am besten schmecken. Hier übrigens ein Rezept dafür…

Wenn dann Champignons und Spargel einträchtig in der Pfanne schmoren, kann man sich daran machen, den Eisbergsalat und die Radieschen zu putzen. Trotzdem ans umrühren denken, wer nicht dran denkt, wird mit angebrannten Champignons belohnt. Ich spreche da aus Erfahrung. Wer mag kann ja auch noch gegen später ein Schlückchen Öl dazu gießen, dann muss man nicht mehr allzu sehr aufpassen.

Bevor man es vergisst, werden auch noch die Frühlingszwiebeln geputzt und klein geschnitten. Wer hat, der kann ja Kinder, Ehegatten oder Liebhaber dazu verpflichten, die Schnippelarbeit zu übernehmen. Dann geht alles viel schneller. Ansonsten muss man halt alles selber machen oder man teilt sich die Arbeit entsprechend ein, so dass zum Beispiel der Salat schon Stunden vorher gewaschen und geputzt wird.

Jetzt unbedingt noch geschwind die Knoblauchzehen schälen und klein schneiden und zur Champignon-Spargel-Pfanne dazu geben. Knoblauch gebe ich immer ganz zum Schluss in die Töpfe, damit man den frischen Knofelgeschmack auch noch schön genießen kann. Wenn man ihn anfangs gleich im Öl erhitzt, dann riecht zwar die Wohnung lecker, aber geschmacklich bleibt von dieser Wunderknolle dann nicht mehr viel übrig.

Zwischendurch den Salat anmachen, natürlich nicht mit „Hey du süßer Salat, wie wär’s mit uns beiden!?“, sondern ganz klassisch mit Salz, Essig und Öl oder wie auch immer. Ich mache es immer sehr klassisch und vor allem ohne irgendwelche Mayonnaisen, Cremes und so Schmierzeug. Also einfach pur.

Den Salat auf dem Teller anrichten, die warme Champignon-Spargel-Knoblauch-Mischung darüber geben, nochmal richtig mit frischem Pfeffer aus der Mühle würzen, eventuell noch etwas Salz aus der Mühle – ich habe da so ein tolles, leicht scharfes Gewürzsalz von Alnatura – und oben drauf zum krönenden Abschluss noch ein paar Späne Parmesan.

Fertig ist der leckere Spargelsalat, zu dem man als Sättigungsbeilage noch etwas Brot reichen kann. Wir aßen es ohne Brot, hat auch geschmeckt und zwei Kalorien gespart!

Mögt ihr auch Spargelsalat? Habt ihr da ein Hausrezept? Wenn ja, wie macht ihr den Spargelsalat? Oder esst ihr lieber Spargel klassisch mit Kartöffelchen und Schinken? Ich freue mich auf euere Kommentare!

2 KOMMENTARE

  1. das schaut ja richtig lecker aus, denke besonders mein Schatz würde sich sofort auf den Salat stürzen, der mag nämlich im Gegensatz zu mir Pilze richtig gerne;)

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