Endlich sind die Eisheiligen von dannen gezogen und das Wetter scheint auch gleich einen richtigen Freudensprung vollführt zu haben. Waren die Temperaturen vor ein paar Tagen noch so, dass man am liebsten wieder geheizt und die Winterjacke angezogen hätte, so hat sich die Quecksilbersäule des Thermometers doch jetzt ordentlich nach oben bewegt. Wurde auch so langsam Zeit!


Wir haben das auch gleich schamlos ausgenutzt, den Balkon kurzerhand bewohnbar gemacht und das Kind hat sich gleich heute morgen in die Sonne gepflanzt. Auf dem Balkon ging das auch ganz gut, zumal da die Sonne von morgens bis nachmittags schön in die windstille Ecke reinknallt. Spätestens ab 11 Uhr vormittags hält man das nicht mehr aus und sucht freiwillig den Schatten.

Ich habe kurzerhand die Liege aus ihrem Versteck geholt, vom Staub befreit und Töchterlein war ganz glücklich, jetzt in der waagerechten und mit einem Dach über dem Kopf weiterlesen zu können.

Entzückend wie ich bin brachte ich ihr dann auch stets Verpflegung auf den Balkon, so zum Beispiel ein erfrischendes Getränk, was ich frei Schnauze zusammengerührt hatte. Schmeckte wie Ayran und war sicherlich von der Rezeptur ziemlich ähnlich. Einfach Joghurt mit Sprudel und Salz gemixt – und fertig war der kalziumreiche Erfrischungsdrink um den körpereigenen Salzhaushalt wieder aufzufüllen.

Während das Kind sich also in der Sonne aalte, natürlich nicht ohne sich vorher ordentlich mit Sonnenschutzcreme einbalsamiert zu haben, machte ich mich daran, einen kleinen Lunch vorzubereiten, von den Zutaten her genau richtig für gefühlte 30° C in der Sonne.

Für eine Portion habe ich einfach ein aufgeschnittenes Vollkornbrötchen getoastet, mit je einem Eissalatblatt belegt, darauf einen Camenbert und wieder darauf Radieschen in Scheiben. Als Tellerrandgarnitur nach Art des Gasthauses gab es dann noch rote Paprikastreifen und Gurkenscheiben, gewürzt mit einem Gewürzsalz aus der Mühle.

Und weil’s so gut war, gab’s einfach noch einen Teller Rohkost hinterher. Sobald man sommerliche Temperaturen wahrnimmt, geht die Nahrungsaufnahme viel einfacher. Man muss nicht großartig kochen, es reicht, etwas rohes Obst und/oder Gemüse zu servieren und der Mensch ist glücklich.

Irgendwann hatte aber selbst Fräulein Tochter die Nase voll vom Sonnenbaden und wir beschlossen am Nachmittag, noch ein wenig in die Stadt zu tigern. Es war ja großer Flohmarkt und wir streiften die Veranstaltung an der Peripherie. Nachdem mir aber ganz massive Duftschwaden ungewaschenenrund jahrelang gelagerter Klamotten entgegen kamen, entschlossen wir uns, den Flohmarkt links liegen zu lassen und damit den olfaktorischen Lappen nicht mehr als nötig zu belästigen. Stattdessen schauten wir uns noch nach originellen Kulissen für ein paar hübsche Fotos zur Ergänzung des Familienalbums um.

Bluse mit hellblauen Hawaiiblumen – H&M – Fundus
weiße Shorts 5-Pockets – noname – aktuell
braune Umhängetasche – H&M – aktuell
Schnürschuhe – Primigi – Fundus
gelbe Handtasche – Longchamp – aktuell

Witzigerweise fanden wir auch eine geeignete Kulisse für ausgesprochene Urlaubsfotos. Die Kulisse war eigentlich die Wandverkleidung einer Ladenbaustelle, wo demnächst mal ein Fachgeschäft für Handtaschen von Longchamp eröffnet werden soll.

Ich liebe es ja, Fotos mit einem täuschenden Hintergrund zu knipsen und freue mich natürlich immer über solche Gelegenheiten. Töchterlein hatte auch den perfekten Urlaubslook an für Fotos, die einen leicht mediterranen Charakter haben – passt also alles!

Fehlt eigentlich nur noch so eine chice Handtasche von Longchamp. Ich persönlich würde hier die rote Tasche bevorzugen. Diese Farbe würde einfach besser zu meiner Garderobe passen. Und sie scheint sich auch wirklich gut anzufühlen, diese Longchamp Tasche!

rote Handtasche – Longchamp – aktuell

Auf dem Heimweg entdeckten wir dann noch einen ganz entzückenden Strandkorb, den wir uns natürlich nicht entgehen lassen konnten. Auf dem Wilhelmplatz rsp. „Place de la Liberté“ stand das weiße Korbgeflecht, gesponsort von einer französischen Tabakmarke.

Das war uns jetzt schlicht und ergreifend egal, da man ja nicht unbedingt rauchen muss, um sich’s in diesem Strandkorb bequem machen zu können. Also reingesetzt, Smartphone aus der Tasche gekramt und ebenfalls ein paar Bilder gemacht – ich natürlich mit der Kamera und nicht mit dem Phone.

Rein zufällig ist mir dann noch dieses Bild gelungen. Ich entdeckte erst zuhause beim Durchsehen der Fotos, dass Mademoiselle auf einmal einen Engelsflügel bekommen hat. Das passt natürlich ganz hervorragend, findet ihr nicht auch!?

Und wie habt ihr diesen wunderschönen Maisonntag verbracht? Konntet ihr ihn auch genießen? Habt ihr vielleicht schon angegrillt oder wart ihr gar im Freibad? Verratet es mir in den Kommentaren!

2 KOMMENTARE

  1. Oh da war ich ja dann wirklich ganz schön in der Nähe =) Ja fürs nächste Mal weiß ich es dann. Viel Zeit für einen Kaffee hätten wir eh nicht gehabt, wir waren zwar nie im Stress, aber es war doch alles ein sehr straffer Zeitplan.
    Ich liebe ja Ayran und daher klingt das ähnliche Getränk auch lecker. Und ich geh ja so ab auf Radieschen 😀 Könnte ich ihn mich reinhauen ohne Ende haha, am Liebsten einfach pur aufs Brot mit Butter drunter und Salz drüber. Aber auch mit Salat sieht es gut aus =) Schöne Bilder. Lg

    • Lustig, dafür weiß ich dank dir jetzt, wie das Alex30 von innen aussieht. Als Eingeborener kommt man ja meistens nicht so in den Beherbergungsbetrieben der eigenen Stadt rum, es sei denn man gehört zum Personal 😉
      Die SushiWraps holen wir uns auch hin und wieder, vor allem meine Tochter isst die Dinger gerne. Das ersetzt uns dann schonmal ein Mittagessen, wenn wir Samstagmittag in der City sind.
      LG
      Salvia von Liebstöckelschuh

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