Meilensteine #1

2

War es nicht erst vor ein paar Wochen, dass das Kind eingeschult
wurde? Und war es nicht unwesentlich länger her, dass das Kind im
Kindergarten angemeldet wurde? So kommt es mir zumindest vor. Und
gestern haben wir den nächsten wichtigen Schritt getan und es an der
weiterführenden Schule angemeldet. Das, obwohl ich vor ein paar Wochen noch nicht einmal wusste, ob wir jemals die richtige Schule finden würden.


Die
weiterführende Schule, für die wir uns jetzt entschieden haben, hatten
wir uns an einem Tag der offenen Tür Ende Februar angeschaut. Kaum
hatten wir das Schulhaus betreten und die ersten Räumlichkeiten
gesichtet, war mein Kind sofort der Meinung: Hier will ich hin. Da war
auf einmal komplett egal, wer aus der Klasse auch auf diese Schule gehen
wird, ob überhaupt einer aus der Klasse dorthin geht und dass die
Schule doch recht weit von zuhause entfernt ist und besser per Bus und
Bahn als zu Fuß zu erreichen ist. Zu Fuß geht es auch, aber man ist dann
eine gute halbe Stunde bis zu einer dreiviertel Stunde unterwegs. Je
nach Witterung kann das schon auch mal ätzend werden.

Das
Gymnasium, das wir also zusammen ausgesucht haben, wurde uns auch von
der Klassenlehrerin des Kindes empfohlen, alleine schon deswegen, weil
hier die Neigungen in Richtung Kunst voll und ganz verwirklicht werden
können. Außerdem ist es keine allzu große Schule. Man hat den Eindruck,
die Lehrer und SchülerInnen kennen sich bestimmt alle und die Atmosphäre
wirkt insgesamt freundlich und familiär.

Gestern
nachmittag machten wir uns dann auf den Weg zur Anmeldung. Das Kind war
sich immer noch sicher, dorthin zu wollen. Als Alternativschulen hatten
wir jetzt gar keine mehr näher angeschaut, so dass ich später auf dem
Fragebogen die Gymnasien eintrug, die gezirkelt am nächsten zur Wohnung
liegen, denn mit diesem Profil gibt es sonst in näherer Umgebung keine
Alternative.

Wir durften dann gestern auch gleich den
Ernstfall proben, wie es ist zu Fuß zur Schule zu kommen, da gestern mal
wieder Streik angesagt war, unter anderem eben beim ÖPNV. Unsere
Strecke Richtung Schule führte uns erstmal am alten Kindergarten vorbei,
wo gerade die Kinder abgeholt wurden. Ich bot der Kindergartenleitung
gleich an, meine Tochter anzumelden, es gab Gelächter und man plauderte
ein wenig über alte Zeiten.

Anschließend kamen wir noch
an ein paar anderen denkwürdigen Plätzen vorbei, die alle irgendetwas
mit der Vergangenheit des Kindes zu tun hatten. Es war fast wie ein
Parcours der schönen Erinnerungen, insofern genau der richtige Rahmen
für eine Anmeldung zur nächsten wichtigen Etappe im Leben.

War es nicht erst vor ein paar Wochen, dass das Kind eingeschult
wurde? Und war es nicht unwesentlich länger her, dass das Kind im
Kindergarten angemeldet wurde? So kommt es mir zumindest vor. Und
gestern haben wir den nächsten wichtigen Schritt getan und es an der
weiterführenden Schule angemeldet.

Die weiterführende
Schule, für die wir uns jetzt entschieden haben, hatten wir uns an einem
Tag der offenen Tür Ende Februar angeschaut. Kaum hatten wir das
Schulhaus betreten und die ersten Räumlichkeiten gesichtet, war mein
Kind sofort der Meinung: Hier will ich hin. Da war auf einmal komplett
egal, wer aus der Klasse auch auf diese Schule gehen wird, ob überhaupt
einer aus der Klasse dorthin geht und dass die Schule doch recht weit
von zuhause entfernt ist und besser per Bus und Bahn als zu Fuß zu
erreichen ist. Zu Fuß geht es auch, aber man ist dann eine gute halbe
Stunde bis zu einer dreiviertel Stunde unterwegs. Je nach Witterung kann
das schon auch mal ätzend werden.

Das Gymnasium, das
wir also zusammen ausgesucht haben, wurde uns auch von der
Klassenlehrerin des Kindes empfohlen, alleine schon deswegen, weil hier
die Neigungen in Richtung Kunst voll und ganz verwirklicht werden
können. Außerdem ist es keine allzu große Schule. Man hat den Eindruck,
die Lehrer und SchülerInnen kennen sich bestimmt alle und die Atmosphäre
wirkt insgesamt freundlich und familiär.

Gestern
nachmittag machten wir uns dann auf den Weg zur Anmeldung. Das Kind war
sich immer noch sicher, dorthin zu wollen. Als Alternativschulen hatten
wir jetzt gar keine mehr näher angeschaut, so dass ich später auf dem
Fragebogen die Gymnasien eintrug, die gezirkelt am nächsten zur Wohnung
liegen, denn mit diesem Profil gibt es sonst in näherer Umgebung keine
Alternative.

Wir durften dann gestern auch gleich den
Ernstfall proben, wie es ist zu Fuß zur Schule zu kommen, da gestern mal
wieder Streik angesagt war, unter anderem eben beim ÖPNV. Unsere
Strecke Richtung Schule führte uns erstmal am alten Kindergarten vorbei,
wo gerade die Kinder abgeholt wurden. Ich bot der Kindergartenleitung
gleich an, meine Tochter anzumelden, es gab Gelächter und man plauderte
ein wenig über alte Zeiten.

Anschließend kamen wir noch
an ein paar anderen denkwürdigen Plätzen vorbei, die alle irgendetwas
mit der Vergangenheit des Kindes zu tun hatten. Es war fast wie ein
Parcours der schönen Erinnerungen, insofern genau der richtige Rahmen
für eine Anmeldung zur nächsten wichtigen Etappe im Leben.

Am
Ziel angekommen fanden wir natürlich auch schon ein paar andere Eltern
mit ihren Kids, die sie anmelden wollten. Und natürlich war auch eine
Klassenkameradin dabei, die sich auch diese Schule ausgesucht hat. Dann
wird man doch nicht so ganz mutterseelenallein auf der neuen Schule sein
und darf sich dann schon auf das eine oder andere bekannte Gesicht
freuen. Zumal es auch praktisch ist, da sie nur eine Haltestelle
voneinander entfernt wohnen und dann immer zusammem mit dem Bus
hinfahren können.

Die Anmeldung als solche ging viel
einfacher vonstatten, als ich mir das ausgemalt hatte. Sämtliche
Papiere, Bescheinigungen und Empfehlungen hatte ich dabei. Den
Anmeldebogen auszufüllen war auch nicht schwierig und dann gab man den
Papierstapel im Sekretariat ab, wo sich die Schulsekretärin, die im
Gegensatz zu unserer jetzigen wirklich nett zu sein scheint, alles
raussuchte und kopierte, was sie benötigte.

Ich hatte
auch den Wisch mit der Gymnasialempfehlung der Grundschule dabei, den
man ja seit kurzem gar nicht mehr vorzuzeigen braucht. Es kann ja
mittlerweile jeder nach Gutdünken seine Kids im Gymnasium anmelden, ohne
den Nachweis über die erforderlichen Leistungen bringen zu müssen. Das
wird bestimmt noch lustig werden, aber das nur am Rande. Jedenfalls
fragte man mich, ob man eine Kopie von der Empfehlung machen dürfe, was
ich selbstverständlich bejahte, da wir ja notenmäßig auf der sicheren
Seite sind. Ich hoffe, das wird dann im Falle eines Anmeldungsüberhanges
positiv gewertet…

Nach der formalen Angelegenheit
gab es nach kurzer Wartezeit nochmal ein Gespräch mit dem (Vize)Rektor,
je nachdem, wer in welches Zimmer gerufen wurde. Wir landeten beim Vize,
den ich auch schon beim Tag der offenen Tür interviewt hatte und ihn
gleich beim begrüßen in der Tür darauf aufmerksam machte, eben so der
typische Türöffnersatz, wir hatten uns ja unterhalten, vielleicht
erinnern sie sich noch… und er erinnerte sich – oder wollte zumindest
das Gegenteil nicht zugeben.

Der Vize wirkt auf mich wie
ein Schulmeister aus einer Wilhelm-Busch-Zeichnung, macht aber einen
sympathischen Eindruck. Nicht schulmeisterlich, auch wenn die Optik so
wirkt. Beim Bart war ich mir die ganze nicht sicher, ob das jetzt ein
Hipsterbart ist oder nicht. Sah jedenfalls fast so aus, nur vom Alter
her hätte er nicht mehr in diese Gruppe gepasst. Er ging mit uns nochmal
die Anmeldung durch, fragte das Kind, warum es ausgerechnet in diese
Schule wolle. Das Kind antwortete genau richtig, auch wenn es nicht
abgesprochen war und ich wurde dann noch gefragt, ob ich damit
einverstanden sei. Natürlich, schließlich soll Schule ja auch
motivierend sein und Spaß machen!

Jetzt heißt es nur
noch abwarten und in ein paar Wochen bekommen wir dann hoffentlich eine
Zusage! Ich habe ein gutes Gefühl, das Kind auch und auf der ganzen
Linie hatte ich bei dieser Schule nicht ein einziges Mal so ein flaues
Magengrubengrimmen, wie ich das aus eigener Schulzeit kannte und wie es
mich bei der Auswahl der Grundschule bei dem einen oder anderen
Schulmodell überkam.

Ich habe mir angewöhnt, auf den Bauch zu hören und denke, damit werden wir langfristig richtig fahren.

Wer
jetzt bis hier mitgelesen hat, den kann ich nur herzlich
beglückwünschen. Ich weiß nicht, ob ich das getan hätte 😉 – auch wenn
das Thema jetzt eher speziell und persönlich ist, vielleicht könnt ihr
ja trotzdem was dazu sagen: Wie war das bei euren Kids, als ihr sie in
der weiterführenden Schule angemeldet habt? Hattet ihr Auswahl oder gab
es bei euch sowieso nur eine Schule, weil ihr zum Beispiel sehr ländlich
wohnt. Da hat man ja nicht so die Wahl wie in der Stadt. Was für ein
Gefühl hattet ihr bei der Schulanmeldung? Fühltet ihr euch auch ein
Stück weit in eure eigene Schulzeit zurück versetzt? Ich freue mich auf
eure Antworten in den Kommentaren!

2 Kommentare

  1. Ich kann mich erinnern – an meine Schulzeit und ich habe mir die Schulen dann immer selbst ausgesucht. Nur einmal streikte meine rau Mama – als ich mir ein Schule aussuchte in ca 60km Entfernung. Sie hatte richtig geraten – ich wollte nur weg von zuhause….
    LG Marianne

  2. HuHu bei uns waren die die Tage der öffenen Tür schon im Dez. da wir leider keine Empfehlung für entsprechende Schulen bekommen hatten, mussten wir uns gleich mehrere ansehen. Angemeldet haben wir und dann vor einem Monat seit dem warten wir immer noch auf den Brief. Langsam wird das Kind ein wenig hibbelig und ich hoffe die Warterei hat bald ein Ende. Bei uns brauchten wir den Anmeldzettel übriges noch.
    Viel Glück mit Eurer Wunschschule
    Liebe Grüße
    Sandra
    PS: Ist es gewohlt das der mittlere Teil des Berichtes doppelt ist?

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