Mittlerweile habe ich die erste Fotoworkshopgruppe erfolgreich beendet und gestern war dann der Startschuss für die zweite Gruppe. Ich war natürlich gespannt, wie die Kids so drauf sind und wusste bereits, dass es dieses Mal tatsächlich eine Gruppe und nicht nur ein Zweier-Team ist. Das ist dann schon ein Unterschied, ob man zwei Kinder beschäftigen darf oder acht.


Ok, gestern hatten dann zwei aus der Gruppe gar keine Kameras dabei („Was? Wir brauchen eine eigene Kamera?“ – „Klar, das stand ja auch so in der Anmeldung!“), womit sich die Teilnehmer zumindest temporär auf sechs reduzierten. Und von denen waren wirklich interessiert viereinhalb Kinder, das halbe Kind wäre vielleicht interessierter, wenn nicht der uninteressierte Kumpel ihn ständig ablenken würde. Ich sehe da schon unspaßige Nachmittage auf mich zukommen und überlege schon, wie ich dem Ganzen gleich im Vorfeld einen Riegel vorschieben könnte, damit die interessierten Kids nicht unter einem leiden müssen, der die Veranstaltung zu sabotieren versucht. Schaumermal… schließlich mache ich das freiwillig und möchte mir auch nicht die Nerven oder anderes dadurch ruinieren.

Nach der obligatorischen Vorstellungsrunde und nach der Feststellung, dass wunderbarstes Fotografierwetter mit Frühlingssonnenschein und angenehmen Temperaturen herrschte, machten wir uns auf die Jagd nach Motiven im Schulhof, vorzugsweise im unbevölkerten hinteren Hof, der leider gar nicht so sehr genutzt wird. Thema war „Frühling“ in Verbindung mit Nah- bzw. Makroaufnahmen, so dass die Kids automatisch nah ans Objekt gingen und teilweise richtig tolle Aufnahmen machen konnten – zumindest diejenigen, die sich engagierten. Denen schien es auch Spaß zu machen und sie scheuten keine Mühen, für ihr Objekt der Begierde entweder zu klettern oder sich auf den Boden zu legen, um ganz nah dran zu sein. Also quasi ein Kombi-Angebot aus Fotografie und Bewegung…

Bei meiner Premiere mit Gruppe 1 waren wir an der gleichen Location und die Bilder kamen stimmungsmäßig ganz anders raus. Teilweise überschneiden sich die Motive, wie man hier sehen kann, aber damals hatten wir dunkles Novemberwetter mit Nieselregen und entsprechend war die Stimmung natürlich herbstlich.

Jetzt bin ich schon gespannt auf das nächste Mal und vor allem darauf, was wir dann machen werden. Bei schlechtem Wetter ist Bildbearbeitung am PC angesagt, bei gutem Wetter werden wir selbstverständlich wieder raus gehen. Fragt sich nur, ob ich mit dem besagten Knaben größere Runden in freier Wildbahn fotografieren gehen möchte…

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