Ganz oft passiert es mir, dass ich mit dem Kind im Supermarkt auf einmal vor dem Regal stehe, in welchem die ganzen Frühstückscerealien zu finden sind. Angefangen von Cornflakes über langweilige Haferflocken bis hin zu Fertigmüslis oder mit irgendwelchen Nussnougatcremes gefüllten Getreidekissen, die ich mir ehrlich gesagt ziemlich eklig vorstelle.


Ja und was passiert dann, wenn wir vor dem Regal stehen? Genau, das Kind möchte dann am liebsten eine Großpackung von irgendwelchen zuckersüßen Frühstücksmischungen, am liebsten so leicht klebriges Zeug, gerne auch diese gefüllten Kissen oder aber eine Müslimischung mit Schokostückchen, Erdbeerlinsen oder exotischer Fruchtmischung. Hauptsache knatschsüß.

In den meisten Fällen bleibe ich hart, nur manchmal lasse ich mich breit schlagen und kaufe dann eben so einen Karton mit Frühstückscerealien oder eine Tüte Müslimischung. Aber leider immer mit schlechtem Gewissen, denn laut diverser ernährungswissenschaftlicher Untersuchungen ist da einfach viel zu viel Zucker und auch Fett in diesen Fertigmischungen, wie man zum Beispiel auf paradisi nachlesen kann. Aber es wird dem Verbraucher als gesund verkauft indem Produktnamen in Zusammenhang mit Begriffen wie „Fitness“ oder „Vital“ versehen werden und es gibt sicherlich genügend Leute, die darauf reinfallen und tatsächlich glauben, so ein Industriemüsli wäre ein wertvoller Beitrag zur gesunden Ernährung.

Ich kaufe dann lieber nur langweilige Haferflocken und mache zuhause selbst eine Art Müsli, indem ich die Haferflocken mit frischen Früchten der Saison mische, vielleicht ein paar gehackte Mandeln oder Nüsse dazu gebe und den Zucker ganz weg lasse. Über diese Mischung kommt dann wahlweise Milch oder Joghurt, wer’s vegan mag, kann auch Reis- oder Hafermilch darüber schütten, und fertig ist das leckere Frühstücksmüsli. Und vor allem schmeckt es meiner Meinung nach viel besser als die Fertigmischungen!

Wenn es draußen kalt ist, dann mache ich auch manchmal Porridge zum Frühstück. Dazu koche ich die gewünschte Menge Haferflocken in einer 50:50 Mischung Milch und Wasser auf, mit einer Prise Salz. Sobald die Flüssigkeit von den Haferflocken so gut wie aufgesaugt ist und eine breiige Konsistenz entstanden ist, verrührt man ein Stückchen Butter in dem Haferbrei und verteilt die Menge in die Müslischüsseln, in denen beispielsweise schon klein geschnittene Bananen und Äpfel liegen. Oben drauf kommt noch etwas Zimtzucker und ein paar gehackte Mandeln und fertig ist der perfekte Frühstücksgenuss. Und das beste ist: das Zeug hält auch noch ewig satt!

Und ich könnte wetten, es ist hochgerechnet nicht nur gesünder als Fertigmüsli, sondern auch preiswerter – und zwar egal, ob man jetzt ein kaltes Müsli oder ein warmes Porridge zum Frühstück serviert.

Was esst ihr gerne zum Frühstück? Kommt bei euch Müsli auf den Tisch? Oder seid ihr eher von der Brot-mit-Marmelade-Fraktion? Das gibt es bei uns natürlich auch immer wieder, wir sind da nicht so festgelegt und wechseln schon auch mal ab. Ich freue mich schon auf euere Kommentare!

2 KOMMENTARE

  1. Ich liebe Abwechslung beim Frühstück. Daher gibt es mal nur Haferflocken, mal Toast und mal ein lecker selbst zusammengemixtes Müsli. Je nachdem, worauf ich gerade Lust habe.
    Früher dachte ich immer "Boah, ich kaufe jetzt Fertigmüsli und ernähre mich dann voll gesund" 😀

  2. Ich esse zum Frühstück sehr gerne Müsli, weil es am längsten satt macht. Meine Mischung besteht aus Keimen, Kleie, Haferflocken, frischem Obst und Soja – Joghurt.

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