Heute war mal wieder kochen angesagt. Zum einen war ja Valentinstag und da Liebe ja bekanntlich durch den Magen geht, muss man ja seine Liebe bekochen – ich in diesem Fall meine Große. Wir zwei haben heute nämlich einen gemütlichen Mutter-Tochter-Valentinstag gefeiert, der damit begann, dass ich heute morgen, als ich noch im Tiefschlaf und im Reich der Träume verweilte, Besuch im Schlafzimmer bekam. Das Kind war hörbar herein geschlichen, flüsterte eindringlich „Alles Gute zum Valentinstag“, machte die Festbeleuchtung an weil es draußen noch dunkel war und hielt mir mein Valentinstaggeschenk 2 cm vors Auge. Ich war gleichermaßen wachgeschreckt, gerührt und etwas betreten, weil ich erstmal nichts dagegen halten konnte. Also noch schnell in der Zahnfeekiste geschaut und eine Kleinigkeit in eine rote Serviette verpackt und dem Kind am Frühstückstisch überreicht, womit der Tag dann auch gerettet war.

Tja, und abends habe ich dann gekocht, Champignon-Lauch-Gemüse mit Reis auf die leicht asiatische Tour. Das Kind hat zwar erst über die Champignons gemeckert, macht es aber immer, und dann isst es doch zwei Teller davon…


Begonnen habe ich damit, erstmal zwei Zwiebeln in Würfel zu schneiden und in einer Pfanne in etwas Öl glasig zu dünsten. Anschließend kamen noch die zwei Stangen Lauch oder Porree dazu, die von neulich noch übrig waren. Das Zeug hält sich ja ein paar Tage im Kühlschrank und mir fiel erst nachdem ich die Zwiebeln in der Pfanne hatte ein, dass man den Lauch ja auch verbrauchen könnte. Wäre ich eher drauf gekommen, hätte ich mir die Zwiebeln sparen können und vor allem die damit verbundene Heulerei.

Während also der Lauch ein wenig vor sich hindünstete, habe ich die zwei Schalen Steinchampignons, die ich noch im Kühlschrank gefunden hatte und die auch weg mussten, geputzt und klein geschnitten. Ok, so alt waren sie noch nicht. Ich achte immer darauf, dass Champignons und andere, ähnlich gebaute Pilze, noch einen geschlossenen Schirm haben. Sobald der offen ist, mag ich da nicht mehr ran.

Dann kamen noch 2-3 Knoblauchzehen mit dazu, in kleine Scheibchen geschnitten und anschließend wurde das ganze mit einem guten Schuss japanischer Soyasauce abgelöscht, die zusammen mit dem Pilzwasser dann die Sauce ergibt. Mit Ingwerpulver abgeschmeckt, noch ein wenig Salz ran und wegen dem Kind großzügig auf Chili verzichtet. Normalerweise hätte ich das nicht zu knapp hinzugefügt. So aber bleibt mir nur, mein Essen auf dem Teller mit einer ordentlichen Portion Cayenne und frisch gemahlenem Pfeffer nachzuwürzen.

Dazu gab es Reis und die Menge, die ich hier zubereitet habe, hätte locker für 3-4 Personen gereicht. Dem Kind und mir hat es ganz hervorragend geschmeckt. Wie oben erwähnt verlangte Fräulein Tochter sogar nach einem Nachschlag.

Und weil es gerade so toll passt, werde ich mit diesem Beitrag gleich noch bei der Blogparade „ABC-Kochen“ mitmachen, die ich auf Moppis Blog entdeckt habe. Noch bis morgen ist der Buchstabe C dran im Koch-ABC, und zwar mit Zutaten wie Couscous, Champignons und/oder Chili umzusetzen. Ich hätte jetzt somit 2 Zutaten abgedeckt, einmal die Champignons und anschließend noch das nachwürzen mit Chili bzw. Cayenne – ist ja das gleiche.

Jetzt bin ich schon gespannt auf den nächsten Buchstaben und ob da auch Zutaten dabei sind, die für mich einsetzbar sind.

1 KOMMENTAR

  1. Das klingt aber echt toll, hmm ich hätte da auch noch Champignons und Lauch da, vielleicht werd ich das direkt am Wochenende mal nachkochen. Hätte ich jetzt spontan Lust drauf, auf so ein leichtes Essen.

    Schön, dass du dabei bist.
    Lg

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