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Jetzt, wo es gerade so auf Weihnachten zugeht, überlege ich mir manchmal, ob ich mir nicht selbst auch ein Geschenk machen soll. Ich wüsste auch schon ziemlich genau, was es sein soll, nur über die Details bin ich mir noch nicht so im Klaren.

Während sich andere Frauen mit Schmuck, Kosmetika oder Klamotten beschenken, würde ich mir lieber eine neue Kamera bescheren, bin hier aber noch ein wenig hin und hergerissen, ob ich mich für eine der neuen Spiegelreflexkameras oder lieber für eine Systemkamera entscheiden soll.

Auch wenn der Saal hell erleuchtet scheint, so ist das Licht je nach
Lichtstärke des Objektives nicht unbedingt einfach zu handhaben


Von Sony gibt es nämlich eine neue Spiegelreflexkamera, die einen halbdurchlässigen Spiegel hat. Dieser lässt eine wesentliche schnellere und präzisere Fokussierung zu als der seither übliche mechanische Spiegel. Wer schonmal erlebt hat, dass durch das Klacken des Spiegels Bilder bei grenzwertigen Lichtsituationen verwackelt wurden, der weiß sicherlich, was ich mir von einem halbtransparenten Spiegel erhoffe.

Ich war ja seither von meiner Kamera begeistert, die ich aber auch nur als Ersatz für eine Spiegelreflexkamera gekauft habe. Aber mittlerweile bin ich schon ziemlich häufig an deren Grenzen gestoßen, dass ich ernsthaft nach Alternativen schaue. Zum Beispiel bei Aufnahmen von bewegten Objekten ohne Blitz in Kunstlicht – oder auf deutsch: ich versuchte mal auf den German Open Championship zu fotografieren, die Meisterschaften für Standardtanz und Latein. Meine Probleme waren hier eindeutig ein zu lichtschwaches Objektiv gepaart mit zu langsamen Autofokus und zu wenig Bildern pro Sekunde.

Rasante Bewegung, Kunstlicht und eine große Brennweite führen schnell an die Grenzen meiner Kamera

Die Spiegelreflexkamera, mit der ich gerade liebäugle, müsste solche Situationen eigentlich gut meistern können, zumal sie außer der oben erwähnten schnellen Fokussierung auch noch 8 Bilder pro Sekunde schießt. Da dürfte die Trefferquote recht hoch sein!

Andererseits bin ich mir nicht wirklich sicher, ob ich mir wieder so ein umfangreiches Equipment und so eine relativ große Kamera antun soll. Schließlich gibt es ja mittlerweile auch die Systemkameras, die zwar über eine stattliche Auswahl von Wechselobjektiven verfügen, aber vom Body bzw. Gehäuse her eben bequem in die Jackentasche passen.

Da ist mir von Sony die α7 Vollformat-Systemkamera aufgefallen, die vom Volumen her wirklich keinen Platz wegnimmt, aber von der Leistung richtig gut aufgestellt ist. Reizen würde mich hier als Erstausstattung die ILCE-7R mit einem Vollformatsensor mit 36,4 MP und dazu das lichtstarke Normalobjektiv Carl Zeiss Sonnar T* FE 55mm F1,8.

Das wär’s eigentlich. Klein, leicht, technisch absolut auf dem neuesten Stand und dann einfach nur noch mit 55mm fotografieren, wie einst die großen Fotografen der S/W-Fotografie, zum Beispiel Henri Cartier-Bresson. Reduziert aufs Wesentliche und dadurch frei in der Gestaltung.

Aber leider für mich momentan noch nicht erschwinglich. Dann vielleicht doch lieber die Spiegelreflexkamera, die mittlerweile doch schon für recht wenig Geld zu haben ist!

Bis ich mir aber meinen persönlichen Weihnachtswunsch erfüllt habe, werde ich mit Freude weiter fotografieren und habe hier für mich und für euch (jaja, der Esel nennt sich immer zuerst ;-)) noch ein paar wertvolle Tipps für optimale Weihnachtsfotos mit eingebaut:

10 Fototipps für die Festtage - Infographic
Freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Sony

Übrigens kann man diese Tipps nicht nur zu Weihnachten beherzigen, sondern sie gelten das ganze Jahr über! Vieles davon wende ich selbst regelmäßig als Richtlinie an, aber das eine oder andere vergisst man manchmal – zum Beispiel die über den Daumen gepeilte Belichtungszeit bezogen auf die Brennweite – und dann ist es gut, wenn man mal wieder über so eine Zusammenfassung drüber lesen kann.

Den Tipp mit der blauen Stunde kann ich euch nur ans Herz legen. Das ist auch meine Lieblingslichtsituation für stimmungsvolle Bilder, vor allem auch zur Weihnachtszeit. Dazu zeige ich euch einfach ein Bild vom finnischen Weihnachtsmarkt, das ich eigentlich für meinen anderen Blog fotografiert hatte. Aber macht ja nichts, bleibt ja in der Familie.

Die blaue Stunde kombiniert mit Vollmond, Kunstlicht und Echtschnee sorgt für
eine geheimnisvolle Stimmung
Was findet ihr jetzt besser? Eine Systemkamera oder eine Spiegelreflexkamera? Wofür würdet ihr euch an meiner Stelle entscheiden? Oder besitzt jemand eine Systemkamera und kann mir mehr darüber erzählen? Erfahrung mit DSLR-Kameras habe ich ja bereits, nur noch nicht mit den Systemkameras. Ich freue mich auf eure Kommentare!

2 KOMMENTARE

  1. Guten Abend,

    wir haben deinen Beitrag auf unserer Facebookseite "blogARTig" veröffentlicht. Solltest du etwas dagegen haben, bitte laut schreien.

    Liebste Grüße
    blogARTig

  2. Ich bin im letzten Jahr von einer Spiegelreflexkamera auf eine Systemkamera umgestiegen und habe ich fast nicht bereut. Zuerst hatte ich nämlich eine Nikon Coolpix, die mir unglaublich gut die Farben verfälschen konnte. Nun habe ich eine Panasonic Lumix und bin rundum zufrieden.
    Die Kamera ist leicht, passt in fast jede Tasche und die Bilder sind klasse. Und sie hat sogar eine echte Blenden-, bzw. Zeitvorwahl, was will man mehr.
    LG
    Sabienes

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