Warten auf den Flug zu den Galapagosinseln im Flughafen Guayaquil
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

Nachdem Schwesterherz und Freund jetzt zwei Wochen auf dem ecuadorianischen Festland unterwegs waren, ging es im Anschluss daran weiter auf die Galapagosinseln, die sich ca. 1.000 km westlich der südamerikanischen Küste befinden. Von Guayaquil flogen die beiden am Freitagvormittag rüber auf die Inseln. Bevor sie überhaupt abheben durften, war wohl noch so einiges an Kontrollen und Formalitäten zu erledigen. So zum Beispiel wurde das Gepäck kontrolliert auf tierische Mitbringsel bzw. auch auf Pflanzensamen. Das darf man aus verständlichen Gründen nicht mit auf die Inseln bringen, damit das Ökosystem dort nicht gestört wird. Anschließend wurde das Gepäck versiegelt, damit sich nicht noch nachträglich eine Festlandkakerlake mit einschmuggelt und dann gegen 10:20 Uhr Ortszeit konnte es endlich losgehen.

Die Steine da hinten sind Inseln
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

Die Steine dahinten im Wasser sind Inseln. Da hofft man natürlich, dass die Insel mit dem Flughafen groß genug ist, damit auch ein Flugzeug darauf landen kann. Nicht dass es bei der Landung glatt über die Bahn hinausschießt und ins Wasser plumpst. Gab’s ja alles schon…

Stück Flugzeug, aber welches?
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

Der Himmel scheint hier auf jeden Fall blauer zu sein als auf dem ecuadorianischen Festland und die Landebahn scheint sich irgendwo auf einem Acker zu befinden. Zumindest wirkt das auf mich so.

Noch ein paar Inseln von Galapagos
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

Bestimmt nicht einfach, die Landebahn neben dem Acker zu treffen.
Hoffentlich ist die Insel lang genug!
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

Winterliche Lanschaft auf den Galapagosinseln
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

Gelandet
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

Stück Insel und viel Meer
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

Aeropuerto Seymour – Flughafen Seymour – ob da wohl schon Darwin landete?
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

Hier das Flughafengebäude von Seymour, was doch vergleichsweise eher klein wirkt. Kurz bevor die Passagiere aussteigen durften, wurde wohl noch eine ordentliche Ladung Pestizide oder Herbizide über deren Köpfen versprüht, damit auch das Handgepäck keimfrei ist. Wohl dem, der sich durch häufiges Essen von gespritztem Obst vorher schon ein wenig desensibilisiert hatte…

Lässiges Aussteigen aus der Maschine
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

Und auch auf dem Rollfeld scheint man ein eher entspanntes und persönliches Verhältnis zwischen Flugpassagieren und Maschine zu fördern. Da gibt es nicht diese meterlangen Schläuche, durch die man dann ins Gebäudeinnere wandeln darf, sondern man läuft einfach ganz natürlich und gelassen mit seinem Handgepäck über das Rollfeld.

Blick aufs Rollfeld – nicht viel größer als ein Parkplatz vor einem Grüne-Wiesen-Supermarkt
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

Auf den Galapagosinseln herrscht derzeit Winter, deswegen sind die Bäume auch laubfrei. Einzig die Kaktusbäume erstrahlen in halbwegs frischem grün. Interessant, ich hätte nicht gedacht, dass die Kakteen auch baumartig wachsen können. Seither kannte ich nur die Säulenkaktussen, die man so in der Prärie und im Wilden Westen findet.

Kaktusbaum und kahle winterliche Bäume im Hintergrund
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

Auch wenn auf den Galapagosinseln derzeit Winter ist, so scheint es dennoch warm genug zu sein, um baden zu gehen. Der Sand, ließ ich mir sagen, sei puderfein. Das macht bestimmt Spaß, hier ins Wasser zu rennen!

Trotz Winter offensichtlich Badetemperaturen
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

Dunkle Gesteinsbrocken liegen auf dem hellen Sandstrand. Ich nehme an, dass es Steine vulkanischen Ursprungs sind, vielleicht Basaltsteine.

Dekorative schwarze Steine auf ziemlich hellem Sand
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh
Säulenkaktus
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh
Schöne Brandung
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

Darwins Meeresechsen, die so überhaupt nicht scheu sein sollen
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

Ja wer ist denn das? Das scheint ja eine ganz neugierige Echse zu sein. Wie ich hier las, fehlt den Tieren auf den Galapagosinseln jegliches Fluchtverhalten, so dass sie ziemlich entspannt am Strand rumliegen oder einfach mal neugierig schauen, welcher Zweibeiner da vor ihnen steht.

Wie er lacht! Ist er nicht süß? Wie groß der wohl ist…
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Allein unter Echsen – die ganze Sippe auf ihrem Schlafplatz
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

Hier scheint ein Nest von Darwins Meeresechsen zu sein, die in friedlicher Eintracht miteinander kuscheln. Mich würde nicht wundern, wenn um die nächste Ecke ein übrig gebliebener Brachiosaurus käme, der nur eine Runde spielen wollte…

Kaktuswald – interessant sind die kerzengeraden Säulenstämme
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

So, jetzt sind wir also auf den Galapagosinseln. Da sieht es dann doch noch etwas uriger aus als auf der Schwäbischen Alb, auch wenn dort früher auch Urtiere herumgerannt sein sollen. Aber hier rennen sie immer noch rum und hoffentlich noch recht lange. Dadurch, dass es hier so gut wie keine natürlichen Fressfeinde gibt, sind die dort lebenden Tiere alle relativ zutraulich und laufen nicht gleich im gestreckten Galoppogos davon, wenn sich ein Zweibeiner oder ein anderes hier lebendes Wesen nähert. Das ist sicherlich sehr interessant, mal mehr oder weniger hautnah Kontakt mit Meeresechsen, Tölpeln, Seelöwen oder Riesenschildkröten zu haben.

Eine völlig andere Landschaft, Tiere, die man nur aus dem Zoo kennt, wenn überhaupt, ein Inselarchipel, das vulkanischen Ursprungs ist und viele bizarre Landschaften bietet – das sind die Galapagosinseln. Wäre das ein Urlaubsziel für euch? Oder bevorzugt ihr mediterrane Landschaften oder saftig grüne Almwiesen? Wie immer freue ich mich über eure Kommentare!

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