Jetzt ist der Hauptteil der Reise schon vorbei. Zwei Wochen lang waren meine Schwester und ihr Freund in Ecuador mit einer Reisegruppe unterwegs und haben viele interessante Plätze gesehen und bestimmt vieles erlebt, von dem ich hier noch gar nichts weiß. Meine Schwester schickte mir – sofern möglich – fast jede Nacht einige Fotos via WiFi und stichpunktartig den Text dazu. So, wie man das eben per Smartphone übermitteln kann, keine Romane, sondern nur Anhaltspunkte und einzelne Sätze.

Ich habe hier die Bilder meist mit Entzücken und live dabei abgerufen, auch wenn es nachts um drei Uhr war, während es bei den beiden erst 20 Uhr war und sie wohl gerade im Begriff waren, zum Abendessen zu gehen.

Paul #Rabtopus in Frankfurt/Main auf dem Hotelbett
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

Und nun zu meiner Berichterstattung: Ich hatte natürlich hier zuhause eine Übersicht, welche Orte wann angesteuert werden. Da standen dann auch jeweils die Eckdaten dabei, wie zum Beispiel die Höhe des jeweiligen Ausflugsortes in den Anden oder ein Satz dazu, wofür das jeweilige Örtchen berühmt ist. Den Rest habe ich mir aus den Bildern zusammengereimt, aus den Reiseberichten anderer erlesen und natürlich auch auf jede Menge gesammeltes Wissen in Wikipedia zurück gegriffen. Das waren die einen 50 % der Berichte. Die anderen 50 % bestehen dann aus meiner persönlichen Meinung und meinen mitunter leicht süffisanten Bemerkungen. Aber das kennen ja meine Verwandten, Freunde und Bekannten von mir und lieben  mich manchmal trotzdem noch – zumindest interpretiere ich das so, wenn ich zum Kaffee oder zum Essen eingeladen werde…

Beim Flug über den Atlantik war ich meist live und mental dabei via flightradar24.com
Bildquelle: flightradar24.com

In der ersten Etappe der Reise und auch in der zweiten verfolgte ich noch den Weg der beiden nach Ecuador und war natürlich voller Bedenken, ob auch alles gut gehen würde und ob sie auch wohlbehalten dort ankommen würden bzw. wieder zuhause, was natürlich noch viel wichtiger ist. Aber letzteres steht uns ja noch bevor, in einer Woche dürften sie wieder da sein.

Äquatordenkmal in Quito
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

Im dritten Reisebericht aus Ecuador durften wir einen Blick auf Quitos Straßen werfen und waren zusammen beim Äquatordenkmal Mitad del Mundo. Dann ging es direkt weiter zum vierten Bericht und wir bekamen etwas intensivere Einblicke zum Beispiel in Ecuadors Küche und sahen, wie Hühner, Kochbananen oder Mangos auf dem Lebensmittelmarkt feilgeboten werden.

Lebensmittelmarkt in Ecuador
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

In der fünften Etappe unserer virtuellen Ecuador-Reise sahen wir atemberaubende Landschaftsbilder vom Cuicocha, dem sogenannten Meerschweinchensee in einem Vulkankrater der Anden.

Zwei Inseln im Kratersee
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

Wellness in Form von einem Besuch einer Therme, die mit vulkanisch temperiertem Wasser gespeist wird erlebten wir in der sechsten Etappe der Ecuador-Reise. Außerdem bekamen wir einen Einblick in die Buffet- und Plattengestaltung der ecuadorianischen Hotellerie.

Baden im vulkanischen Warmwasser
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

In der siebten Etappe waren wir im Amazonasbecken unterwegs. Dschungelcamp in Ecuador, Nächtigung in einer Dschungel Lodge unter dem Brautschleier und außerdem haben wir Tarzan durch den Urwald streifen sehen.

Romantik unterm Moskitonetz
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

In Teil Nr. 8 unserer Reisereportage waren wir wieder im andinen Hochland unterwegs und begegneten dort Menschen der dort ansässigen indigenen Bevölkerung. Außerdem wurde hier am Chimborazo Paul #Rabtopus das letzte Mal gesehen. Seitdem ist er verschollen.

Da war er noch da, der Paul #Rabtopus, seines Zeichens ein Hasenpolyp
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

Im neunten Teil der Ecuadorreise ratterten wir mit der Andenbahn durch das Gebirge, überwanden 500 Höhenmeter in einer nervenaufreibenden Zickzackfahrt über die Nariz del Diablo und vor der Abfahrt wartete man noch mit einem ganz großen Bahnhof an Gleis 1 auf – ich sag jetzt nicht, was ich denke (damit die entgleisten Reisenden Alausí in bester Erinnerung im Jenseits behalten).

Ein Tänzchen in Ehren…
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

Die zehnte Etappe unserer Reise führte uns nach Cuenca, einem schönen und sehenswerten Städtchen in Ecuador, das einen ganz eigenen Charme hat. Dort sahen wir koloniale Gebäude, schöne Hotels, hatten Einblick in die regionalen Kochtöpfe oder Pfannen und machten schon die erste Bekanntschaft mit dem traditionellen ecuadorianischen Strohhut.

Kolonialer Baustil in Cuenca
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

Im elften Abschnitt der Reise schauten wir uns zusammen eine Hutmanufaktur an, in der die bekannten Panama-Hüte hergestellt werden. Diese kommen nämlich aus Ecuador und nicht wie der Name vermuten lässt aus Panama.

So einen chicen Strohhut trägt man ungern auf dem Feld
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

Kurz vor dem Ende der Ecuador-Reise erreichte uns noch eine Suchmeldung: Paul #Rabtopus hat sich verdünnisiert und zwar schon vor ein paar Tagen. Deswegen startete ich hier via Blog gleich einen weltweiten Suchaufruf mit passendem Plakat, aber leider haben sich bislang noch keine anderen Blogger angeschlossen. Naja, gab ja nichts zu gewinnen dabei…
Ob der wohl wiedergefunden wird?

Und in der zwölften und vorerst letzten Etappe spazierten wir ein letzte Mal durch das andine Hochland, entdeckten, dass das Allgäu und die Anden doch einige Gemeinsamkeiten haben und machten uns am Schluss auf in die 3-Millionen-Stadt Guayaquil, um von dort aus auf die Galapagos Inseln zu fliegen.

Nein, das ist wirklich nicht im Allgäu, sondern weiter weg – in Ecuador
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

Und wer jetzt immer noch nicht genug hat, der kann jetzt zwar nicht mit dem Finger auf der Landkarte, aber mit dem Cursor auf dem Bildschirm die Route noch einmal nachverfolgen. Ich wollte eigentlich die ganze Route hier noch auf der Karte pinnen, aber leider ist mir das kläglich misslungen. Vielleicht hat mir ja einer einen Tipp…


Größere Kartenansicht</

Ich hoffe, euch hat es gefallen virtuell mitzureisen! Wenn ja, dann freue ich mich und hoffe, der eine oder andere bekam dadurch vielleicht ein wenig Fernweh und eine Inspiration, wohin die nächste Reise führen soll! Wenn es bei euch in den Blog passt, dann dürft ihr selbstverständlich auch gerne auf diese Reise verlinken, praktischerweise auf die Übersichtsseite, denn hier laufen ja alle Links zusammen.

Vielen Dank für die vielen Kommentare, vielen Dank fürs mitlesen und den allermeisten Dank an meine Schwester, dass sie immer so fleißig fotografiert hat und mir die Bilder immer zeitnah zugeschickt hat! Und nicht zu vergessen ein großes Dankeschön an WeGee, dass er sich ohne Murren auf so eine große Reise begeben hat 😉

Keine Angst, es geht noch ein paar Tage weiter, aber eben dann auf den Galapagos Inseln…

2 KOMMENTARE

  1. Obwohl du nicht dabei warst, warst du trotzdem irgendwie dabei 🙂
    Mir hat es bisher sehr gut gefallen, denn ein Urlaub dort ist doch eher selten und Berichte dazu auch.

  2. Ich war/bin auch gerne mit auf dieser Reise unterwegs.

    Ich glaube nicht, dass ich irgendwann einmal im Leben diese Tour real nacherleben werde, aber man soll ja niemals nie sagen.

    Deine Zusammenfassung ist super. Der Reisebericht mit der Therme wäre sonst wohl an mir vorbei gegangen.

    Viel Glück für den süßen Paul #Rabtopus.

    LG Romy

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