Es gibt wieder Neuigkeiten aus Ecuador! Auf der letzten Etappe waren meine beiden Auslandskorrespondenten ja am Meerschweinchensee, auf einem Indianermarkt in Otavalo und haben in einer Hacienda übernachtet, in der schon Alexander von Humboldt zu Gast war. Mittlerweile sind sie weiter gezogen und haben mir wieder ein paar frische Bilder über den Atlantik schieben können.

Tief hängende Wolken auf der Hochebene (3.850 m) des Cotopaxi
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh


Mittlerweile haben sie einen Abstecher zum Cotopaxi untrnommen, der mit seinen 5.897 m einer der höchsten Vulkane der Erde ist. Möge er noch recht lange schlafen und seinen explosiven Inhalt für sich behalten! Auf dem Bild oben kann man hinter den tief fliegenden Wolken den schneebedeckten Kraterrand des Vulkans erahnen. Ich stelle mir einen ähnlichen Kegel wie beim Fujiyama vor, nur etwas flacher. Keine Ahnung, ob ich damit richtig liege.

Langsam garen in der Therme in Papallacta
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh
Was es aber meist in der Nähe von Vulkanen gibt, sind wohltemperierte und etwas wärmere Quellen. Entsprechend macht man da am besten gleich eine Therme auf für all die rheumageplagten Mitmenschen, die dann in den schwefelhaltigen Wässerchen versuchen ihre Leiden zu lindern. Ich ließ mir sagen, dass es hier vier Abstufungen gab, von erfrischend kühl bis ganz schön heiß – je nach Leidensdruck und Vorliebe. Dem Bild nach zu urteilen war Schwesterherz hier auf jeden Fall baden und entspannte in der Therme, die von den Quellen von Papallacta gespeist werden. Wellness in Ecuador!

Interessantes Törtchen
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

Hier ein kleiner kulinarischer Abstecher in die Welt der Konditorei und der Desserts. Ich sehe schon, das wäre auch etwas für unseren Berliner Tortengrafen, so eine ecuadorianische Schoko-Kaffee-Torte an Orangenspiegel oder was immer das auch sein mag.

Markante Dekoration für ein Dessert
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

Auch dieses Dessert sieht wirklich kunstvoll aus. Was es genau ist, weiß ich leider nicht, aber vermutlich wurde es genauso wie die Torte wegen des Loops fotografiert. Vielleicht ist das eine ganz besondere Spezialität in Ecuador!? Wir werden mehr erfahren sobald mein Schwesterherz wieder zuhause ist.

Haste Coca in den Taschen hast immer wat zu naschen… oder so ähnlich
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

Aber was das ist, weiß ich mittlerweile. Es sind Coca-Bonbons, die mit Inhaltsstoffen aus der gleichnamigen Pflanze hergestellt wurden und die man dort zwar kaufen und verzehren darf, aber keine Tüte dieser Bonbons als Mitbringsel für die lieben Nichten und Neffen nach Deutschland bringen sollte. Es könnte sein, dass die Zöllner am Flughafen die dann konfiszieren.

Der Wächter der Wassermelonen
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

Und hier sehen wir noch ein wenig Kunsthandwerk an kalten Platten der ecuadorianischen Hotellerie. Man bastelt wohl gerne die Flora und Fauna der Gegend nach und setzt diese dann dekorativ an den  Kopf der Platte, wie zum Beispiel diesen Entenhaubentaucher oben…

Pinguin aus Lakritzbutter
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

…oder dieses Bambi bzw. liegende Känguruh hier unten oder den Pinguin. Ich dachte immer Pinguine leben in Argentinien. Was haben die dann auf ecuadorianischen Festplatten verloren!? Auch dazu wird mir meine Schwester später sicherlich mehr erzählen können. Im Moment vermute ich nur, das die dekorativen Tiergestalten aus Brot (Bambi) und Butter mit Lakritze (Pinguin) gebastelt sind.

Nach dem Aufenthalt in den heißen Quellen und dem dazugehörigen Hotel ging es dann übrigens erstmal für drei Tage in den Urwald. Da ist übrigens das WLAN noch nicht so richtig gut ausgebaut, so dass wir erstmal ein paar Tage Funkstille hatten. Erst heute habe ich dann einen ganzen Schwung Bilder bekommen, die ich dann aber erstmal noch verarbeiten muss – sowohl mental als auch digital.

Bis dahin lasse ich euch erst einmal mit dem sechsten Bericht der Reise durch Ecuadcor alleine und wünsche viel Spaß beim lesen und beim anschauen der Fotos. Sagt mal ganz ehrlich, machen euch die Desserts und die Torten an? Mich nicht, aber mich kann man mit Schoko-Kuchen in den meisten Fällen sowieso jagen, zur Not auch bis an den Äquator. Ach, und falls jemand von euch weiß, woraus die Plattenwächterfiguren gefertigt sind, dann lasse ich mich gerne eines Besseren belehren. Ich kann mir nämlich fast nicht vorstellen, dass der Pinguin aus Lakritzbutter sein soll…

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