Nun neigt sich der Aufenthalt meiner beiden Auslandskorrespondenten in Ecuador dem Ende zu – zumindest was den Aufenthalt auf dem Festland betrifft. Anschließend reisen sie ja noch eine Ecke weiter auf die Galapagos Inseln. Aber das wird dann wieder eine andere Geschichte sein. In der vergangenen Folge unseres Reiseberichtes aus Ecuador haben wir euch ja in eine Hutmanufaktur mitgenommen, in der die legendären Panama-Hüte hergestellt werden. Jetzt nehmen wir euch noch ein letztes Mal mit in das Hochland der Anden, dieses Mal in den Las Cajas-Nationalpark auf ca. 3.975 m Höhe.

Gebirgssee in den Anden mit bestimmt eiskaltem Wasser
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh


Wenn ich dieses Bild hier oben sehe, dann bekomme ich a) Lust auf Novemberstimmung und b) erinnert es meine Schwester und mich hier sehr ans Allgäu. Das schrieb sie sogar selbst und es ist jetzt nicht meine eigene Interpretation. 

Auch hier hängen die Wolken stellenweise etwas tiefer
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

Hier oben sollen neben vielen verschiedenen Vogelarten auch Brillenbär, Puma und Ozelot leben. Aber leider scheint keines dieser Tiere den Weg meiner Auslandskorrespondenten gekreuzt zu haben, geschweige dann dass sie irgendwo per Zoom vor die Linse hätten geholt werden können. Also heißt es hier doch wieder, diese Tiere dann im Zoo anzuschauen.

Und da hinten links in dem Tal liegt Sonthofen und hinter uns liegt Oberstdorf…
Frappierende Ähnlichkeit der Anden mit dem Allgäu
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

 Sogar vereinzelt Kühe kann man hier oben antreffen. Zumindest steht da in der rechten unteren Ecke des Bildes so eine holsteinische Schwarz-Weiß-Kuh. Oder gibt es in den Anden eine ähnliche Rasse!? Das wirkt natürlich jetzt wirklich total wie im Allgäu, auch wenn die Allgäuer Kühe so eine schöne Milchkaffefarbe haben. Das kann mir bestimmt der eine oder die andere Leserin aus dem Allgäu bestätigen…

Hier könnte ich mir schon vorstellen, dass so ein Puma oder Ozelot rumschleicht
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

Auch hier oben fließen Gebirgsbäche und es wachsen irgendwelche Sträucher waagrecht über den Bach, was auch immer das für ein Gewächs sein mag. Es scheint auf jeden Fall eine schöne Landschaft da oben zu sein, mit Gebirgsseen und andinen Wäldern. Ein letztes Mal die Ruhe der Anden genießen, bevor es dann weiter geht in die größte Stadt Ecuadors, nämlich nach Guayaquil.

Gebirgsbach mit eiskaltem, klaren Wasser
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

Hier wird ein Essen zubereitet, direkt auf dem Tisch mit diversen Früchten, Avocados, käseähnlichem Zeug, Plastiktüten und vielen Frischhalteschüsseln. Ich hoffe, es hat geschmeckt. Das sieht mir eher nach einer zünftigen Hüttenmahlzeit als nach einem Restaurantbesuch aus!

Mahlzeit!
Foto: Nerakel von Liebstöckelschuh

In Guayaquil übernachteten die beiden nur noch eine Nacht, bevor sie dann am nächsten Tag wieder mit gepackten Koffern weiter ziehen durften. Dieses Mal ging es zum Flughafen Guayaquil, um von dort aus auf die Galapagos-Inseln zu fliegen. Die 3-Millionen-Stadt und somit auch größte Stadt Ecuadors gefiel ihnen überhaupt nicht. Laut, hektisch, dreckig, die ganze Erholung vom Aufenthalt in den Bergen sei mit einem Schlag dahin gewesen.

Dort haben sie sich wohl auch auf den letzten Drücker noch so eine Montezumas-Rache-Geschichte eingefangen, die sich bis gestern noch in einer eher leichteren Form zeigte. Wie es den beiden jetzt geht, weiß ich nicht. Ich hoffe aber, sie haben genügend Kohletabletten, Immodium Akut und wasweißichwas dabei, damit sie das schnell wieder in den Griff bekommen. Wäre doch schade, wenn deswegen der Galapagos-Aufenthalt beeinträchtigt würde!

Sie schrieben mir noch, sie wollten zurück in den Urwald, da sei die Welt noch in Ordnung. Aber vermutlich nicht mehr lange, da erst in den letzten Tagen ein Abkommen unterzeichnet wurde, das zukünftig erlaubt, genau in diesem Dschungelgebiet nach Öl zu suchen…

Ich hoffe, euch hat die Reisereportage bis hierher gefallen! Ich werde demnächst noch eine kleine Zusammenfassung mit den Verlinkungen zu den unterschiedlichen Etappen schreiben, damit alles schön sortiert ist und auch wieder gefunden werden kann.

1 KOMMENTAR

  1. Das "käseähnliche Zeugs" sieht aus wie verschiedene Sorten von Weißkäse. Gibt´s auch viel in der Türkei – richtig lecker!
    Eine sortierte Zusammenfassung wäre toll, obwohl ich mich ja nun durch alle teile geklickt habe. Aber um das ein oder andere nochmal nachzulesen wär eine Auflistung sehr schön.
    Liebe Grüße

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