Schuljahresendstress

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Man sollte es kaum für möglich halten, aber das Ende des Schuljahres kann irgendwie auch stressen. Vor allem, wenn man gleich am ersten Ferientag einen Tagesausflug macht, für den man ziemlich zeitig aufstehen muss, also sozusagen mitten in der Nacht,  und noch das eine oder andere planen darf und wenn das Kind am ersten Wochenende dann auch noch für zwei Wochen verreisen soll.

Geländegängiges Wandern haben wir zum Beispiel schon im Monbachtal im Schwarzwald geübt


Genau da beginnt derzeit für mich der eigentliche Stress. Es muss noch einiges vorbereitet werden, immerhin sind es ja zwei Wochen und die sind mit ausreichender Kleidung, die auch noch outdoortauglich und wetterfest sein soll, zu verbringen. Hinzu kommen dann noch diverse Paar Schuhe, für jede Situation ein Paar kann man sagen, also Wanderschuhe sowieso, dann aber auch Badelatschen und Sneakers und vielleicht auch Gummistiefel, falls es zwei Wochen lang Bindfäden regnen sollte. Alles nicht so einfach, wenn man nicht standardmäßig mit diesem Zeug ausgestattet ist und für einmalige Gelegenheiten hier auch nicht allzu tief in den Geldbeutel greifen möchte.

Glücklicherweise gibt es jetzt ja schon jede Menge reduziertes Zeug, so dass man alles mögliche förmlich noch in letzter Minute einkaufen kann, bevor es dann am Sonntag in die Wildnis geht. Zwei Wochen! Vierzehn Tage allein unter Wölfen – nein mit der besten Freundin und weiteren 198 Kindern in einem Zeltlager – das wird bestimmt erlebnisreich und hinterher viel zu erzählen geben.

Genau so eine Art von Urlaub hätte ich als Kind immer gerne gemacht. Ich war immer der Meinung, man müsste mal zelten oder wenigstens hätten sich meine Eltern einen Wohnwagen kaufen können, damit man auf einem entsprechenden Platz Urlaub machen könnte. Aber nein, meine Eltern waren dazu immer zu „fein“, sie wollten lieber im Urlaub auch in richtigen Betten schlafen und deswegen sind wir immer nur in Hotels oder Pensionen abgestiegen. Mittlerweile verstehe ich diesbezüglich meine Eltern zwar sehr gut, aber ich weiß auch, dass mein Kind gerne einen abenteuerlichen Urlaub verbringen würde, als ich es bieten könnte. Mich würden nämlich auch keine zehn Pferde mehr zu einem Campingurlaub bringen können. Aber die meisten Kinder lieben das und deswegen darf sie dieses Jahr mit ihrer besten Freundin zwei Wochen Schlafsack an Schlafsack kuscheln und dann hoffentlich bestens erholt, unversehrt und hoffentlich auch unverlaust nach Hause kommen!

Und wer weiß, vielleicht ergibt sich ja bis dahin noch eine andere abenteuerliche Reisemöglichkeit. Zumindest habe ich schon etwas in der Pipeline, weiß nur noch nicht genau, ob es auch klappt. Schaumermal!

Was macht ihr in den Sommerferien? Oder sind bei euch die Sommerferien schon vorbei? Wollen eure Kinder immer den gleichen Urlaub machen wie ihr? Oder gibt es da auch schon mal Meinungsverschiedenheiten? Erzählt es mir in den Kommentaren!
  

3 Kommentare

  1. Hallo Sabine,

    unser Urlaub ist leider schon wieder vorbei, dabei haben wir den Wunsch der Großen respektiert. Wir waren in den Bergen bei den Almkühen und haben erfahren wie Butter und Kaaaas, also Käse gemacht wird. Beide fanden die Berge so toll, dass sie wieder hin wollen. Dabei war es weniger das Wandern sondern vielmehr der Gletscherbach und Steine werfen, womit wir sie bis unendlich beschäftigen konnten.

    Deine Tochter hat mir von den guten Noten erzählt. Da hat sich der Schuljahresendstress doch wirklich gelohnt.

    LG Romy

    • Liebe Romy,

      das finde ich auch gut, Urlaub in den Bergen bei den bimmelnden Almkühen! Die haben aber nicht zufällig so ein Schild umgehabt von so einer Firma, die auch Joghurts herstellt!? 😉

      Wir sind gerade dabei, das Gepäck für das Zeltlager zusammen zu stellen. Das eine oder andere muss noch gewaschen/gerichtet/gekauft werden. Und dann geht's am Sonntag los…

      LG
      S.v.Liebstöckelschuh

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