Unter diesem Motto verbrachte ich bestimmt ein Jahrzehnt meines Lebens. Wenn ich jetzt rückblickend daran denke, wie oft ich damals umgezogen bin, dann wird es mir wirklich fast schlecht. Und wenn ich dann noch daran denke, mit wieviel Organisationsaufwand und Kosten das jedes Mal verbunden war, dann versuche ich möglichst schnell auf andere Gedanken zu kommen und nicht darüber zu grübeln, was ich mir für das Geld alles schönes hätte leisten können.

Diese Chippendale Couch passt nicht durch das enge Altbautreppenhaus

Gründe gab es damals genug fürs Umziehen. Zunächst mal habe ich die erste eigene Wohnung bezogen, dann kurze Zeit später den Traummann kennen gelernt, mit diesem zusammen gezogen. Dieser wiederum zog dann mit mir zusammen in sein eigenes frei werdendes Haus, das von uns vorher aber erstmal gründlich renoviert und modernisiert wurde (ich spielte die Innenarchitektin). Später dann noch einen Teilumzugs ins Wochenendhaus, nur um dann wiederum ein bis zwei Jahre später mich von dieser ganzen Geschichte zu verabschieden und wieder in meine eigenen vier Wände zu ziehen…

Da ich nicht so sehr der Typ Möbelpacker bin und auch nicht so viele Leute im Bekanntenkreis habe, die mit mir so einen Umzug privat stemmen hätten können, habe ich natürlich jedes Mal ein Umzugsunternehmen beauftragt. Da rief ich vier bis fünf ortsansässige Firmen an und diejenige, die mir am besten vom Verhältnis Preis zu Leistung erschien, bekam den Auftrag.

Das war nicht immer unbedingt die günstigste Variante. Aber damals war es auch noch nicht so einfach wie jetzt, der Online-Zugang nannte sich Btx und war für Preisrecherche oder Auktionen denkbar ungeeignet.

Müsste ich heute nochmal umziehen, dann wäre für mich eine Option, erstmal im Internet nach einem Umzugsunternehmen zu suchen. Da gibt es ja mittlerweile auch Plattformen, z. B. anyvan.de, auf denen man seinen Umzug sozusagen versteigern kann. Kennt man ja auch von anderen Dienstleistungen, beispielsweise Handwerker- oder Zahnarztleistungen. Ich bin mir sicher, dass ich heute günstiger wegkommen würde als damals. Schließlich ist man ja mittlerweile auch erfahrener und hoffentlich auch klüger geworden.

Aber auch für Teilumzüge oder wenn man einfach eine schwere Couch von A nach B transportiert haben möchte, lässt sich auf diesem Weg eine günstige Möglichkeit finden. Ganz praktisch, wenn man sperrige Erbstücke auf ebay versteigert und anschließend an den Ort ihrer Bestimmung bringen lassen möchte.

Momentan aber sieht es bei mir so aus, als sei ich erstmal angekommen und ein Umzug noch lange nicht erforderlich. Aber wer weiß, nichts ist schließlich beständiger als der Wandel!

Seid ihr schon oft umgezogen? Wie habt ihr das hinbekommen? Mit Spedition oder mit Hilfe von Freunden und Verwandten?

1 KOMMENTAR

  1. Hallo
    Ja wir sind schon sehr oft Umgezogen insgesamt in 16 Jahren 9 mal finde schon das es oft war und hier Wohnen wir schon fast 6 Jahre ,wir haben immer alles alleine mit Freunden und Bekannten gemacht, LKW oder Bus schon in Läden gemietet aber sonst immer ohne Spedition und nur mit unseren lieben die immer hinter uns standen.
    Lg hexe1979

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