Nachdem wir jetzt vom Katzenfütterdienst (vorerst) entbunden sind, brauchten wir natürlich sofort ein neues Kätzchen um das wir uns kümmern können. Also fing mein Kind gestern im grünen Teil des Schulhofs so ein Tierchen ein und wir nahmen es mit nachhause.

Ich weiß, das soll man normalerweise nicht so machen, aber wir haben uns hier jetzt einfach durchgesetzt, auch entgegen den Ermahnungen der Kernzeitaufpasserin und nahmen das possierliche Tierchen mit.


Das Kind konnte das flinke und behende Tier glücklicherweise den ganzen Heimweg über auf den Händen tragen. Normalerweise würde man erwarten, dass es die Flucht ergreift – das Tier, nicht das Kind – und Hals über Kopf von dannen rennt. Aber nicht unser Wilhelm.

Ja, wir nannten ihn Wilhelm. Wir hätten ihn auch Wilhelmine nennen können, das wäre im Grunde genommen egal gewesen, denn diese Tiere sind ja beides, also Wilhelm und Wilhelmine. Da aber meine Schwester ihr mein Bruder sein Haustier bereits auf den Namen Wilhelmine getauft hat, entschieden wir uns jetzt für Wilhelm. Geplant ist, dass wir dann vielleicht viele kleine Willis und Helminen bekommen, wenn Wilhelm und Wilhelmine mal zusammentreffen.

Salat ist gesund

Wilhelm hat sich nun schon bei uns eingelebt, futtert am liebsten vegan und kotet mit Vorliebe an die Decke. Wir decken nämlich seine Behausung in unserer Abwesenheit immer zu, damit er sich nicht klammheimlich aus dem Staub macht.

Fly like an angel

Der Kleine ist auch überaus fotogen und hat nicht nur zwei Geschlechter, sondern wirklich auch zwei Gesichter bzw. eine helle und eine dunkle Seite. Aber wer hat das nicht…

Wilhelm the Conqueror

Ich bin gespannt, wie lange Wilhelm bei uns bleiben wird und ob wir ihn vielleicht sogar nach guter Pflege als kleines Amuse Gueule servieren werden. Da haben wir ja schon den einen oder anderen Leckerbissen hier im Frühjahr der vergangenen Jahre gehabt. Mit ein wenig Knoblauchbutter und einem Würfelchen Weißbrot dürfte Wilhelm direkt auf der Zunge zergehen…

Das war übrigens Heinrich
 

Kein Wunder werde ich immer öfter von Betreibern irgendwelcher Rezeptportale angeschrieben und um Kooperation gebeten. Unsere Küche ist ja auch sehr gesund, abwechslungs- und proteinreich und vor allem außergewöhnlich. Mit unseren Rezeptideen fernab vom Foodblogger Mainstream kann man ja eigentlich nur punkten. Ich überlege derzeit ernsthaft, ob ich nicht nächstes Jahr einen Stand betreiben sollte bei einer der vielen Food Messen, die derzeit so angesagt sind. Ich wüsste die Weckgläser schon mit allerlei Schmackhaftem en surprise zu füllen…

Und was esst ihr so?

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