Heute gab es wieder die übliche Routine abzuarbeiten, nämlich zum einen die Katzen versorgen und zum anderen das Kind besuchen. Gestern war ich eigentlich noch der Meinung, dass ich das Kind heute mit nachhause nehmen könnte. Aber der Chefarzt, den ich heute bei der Visite live erleben durfte, war der Ansicht, man sollte noch eine weitere Untersuchung vornehmen.

So langsam bin ich mir nicht mehr sicher, ob dieses ganze Procedere dazu dient, die Ursache zu finden oder normalerweise unbelegte Betten und nicht genutzte Geräte zu finanzieren. So ganz allmählich reicht es mir und ich würde jetzt gerne mal wieder zu einem normalen Tagesablauf zurückfinden. Ich gehe mal davon aus, dass man die eine oder andere Untersuchung, die jetzt noch folgen könnte, durchaus auch ambulant durchführen lassen könnte. Das Kind sieht jetzt nach ein paar Tagen Klinik richtig wie die sprichwörtliche Katze am Bauch aus. Krankenhaus macht krank…


Bei MEINEN – ja, Frau Kokelores, Sie haben richtig gelesen 😉 – Katern war ich auch und die beiden waren wieder höchst entzückend. Wir schmusen wie die wilden miteinander, am besten zeitgleich zu dritt. Und so langsam aber sicher werfen sie auch immer öfter ihren Motor an und schnurren mich voll, haaren mich ein und werfen sich mit vollem Körpereinsatz an mich heran. Ich ging schwarz gekleidet hin und kam grau-weiß-rot gesprengelt wieder zurück. Einfach herrlich!

Außerdem habe ich Tierversuche gemacht. Ein wirklich interessantes Experiment ist mir da gelungen. Mit nur wenigen Mitteln konnte ich einen geschlossenen Stromkreislauf herstellen und dem grauen Kater und mir jeweils kleine Stromschläge verpassen. Wie das geht? Ganz einfach:

Man nehme einen schmusebereiten Kater, kraule ihm mit der linken Hand den Bauch und streichle gleichzeitig mit der rechten Hand gleichmäßig den Rücken des Katers. Und schon entsteht eine Spannung im geschlossenen Kreis, die sich mit jedem Streichler an den Fingerspitzen und den kahleren Stellen am Katzenbauch entlädt. Komischerweise hat das den Kater nicht im geringsten gejuckt…

Mal sehen, was wir dann morgen für Experimente machen können.

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