Wie sich ja mittlerweile rumgesprochen hat, findet bis heute noch das 20. Internationale Trickfilm Festival Stuttgart ’13 statt. Wir haben es auch tatsächlich geschafft, zweimal auf der Wiesn dabei zu sein und Trickfilme anzuschauen.

Außerdem war das Kind am Freitagnachmittag im Mercedes Museum und hat dort selbst einen Trickfilm gebastelt. Erfahrener „Trickser“ zeigten im Rahmen dieses Workshops den Kids verschiedene Methoden, um einen Film zu erstellen. An unterschiedlichen Tischen waren kleine Gruppen zusammengefasst, die entweder ganz klassisch einen Zeichentrickfilm (z. B. meine Tochter) erstellten oder aber Animationen mit Knetfiguren, Lego, Legetechniken oder wasweißichwasfür Techniken bastelten. Die Filme als fertiges Produkt werden uns dann demnächst zugesandt und ich werde natürlich den meiner Tochter auch präsentieren – vorausgesetzt sie ist damit einverstanden und ihre Gage nicht zu hoch.


Ansonsten haben wir uns die Woche noch damit vertrieben, indem wir versuchten ein öffentlichkeitstaugliches Familienfoto zu schießen. Gar nicht so einfach. Normalerweise stehe ja immer ich hinter der Kamera, deswegen gibt es eigentlich auch so gut wie keine Fotos mehr von mir. Und die wenigen, die es gibt, mag ich meistens nicht vorzeigen.

Also bat ich an Tag eins meinen Vater, er soll mal mit meiner Kamera ein paar Bilder von uns machen. Unten im Park, während wir Trickfilme anschauen. Ich übernahm die Regie und setzte uns irgendwie verkünstelt hin und aus meiner Fantasie heraus hätten das ganz tolle Bilder werden sollen. Aber ich habe nicht mit den Fähigkeiten des Fotografen gerechnet. Tja, entweder man hat ein Auge für Bilder oder man hat es nicht – da kann man sich als Model noch sehr abmühen.

In meiner Verzweiflung schoss ich dann direkt mit ausgestrecktem Arm ein paar Bilder von uns, die zwar nicht schlecht wurden, aber nicht den Anforderungen genügen, die rein sachlich an das gewünschte Familienfoto gestellt wurden.

Zweiter Versuche war dann tags drauf mit meiner Mutter. Wir machten vorsichtshalber gleich an drei verschiedenen Locations Bilder, damit wenigstens aus der Menge noch ein brauchbares herauszuholen ist. À propos Menge, meinem Vater sagte ich noch: „Mach ruhig 20 Bilder oder mehr, kostet ja nix! Irgendeines wird dann schon passen.“ Was machte er. Genau dreieinhalb Bilder – und das im digitalen Zeitalter! Muttern hat es besser verstanden und einfach auf die Tube gedrückt. Da waren dann auch durchaus ein paar halbwegs brauchbare dabei.

Das Manko bei diesem Shooting war dann, dass das Kind unbedingt Trickfilme anschauen wollte und demzufolge immer knatschiger wurde. Entsprechend war dann abwechselnd entweder mein Gesichtsausdruck unfreiwillig komisch oder das Kind schaute nicht gerade freundlich in die Kamera. Naja, so ist es eben. Jetzt gibt es eben ein semiprofessionelles Familienfoto für eine Markenbotschafteraktion, an der wir demnächst teilnehmen werden.

Welche das ist, wollt ihr wissen? Einfach dranbleiben, das verrate ich später auf diesem Blog!

Außerdem wurde ich diese Woche mit einer tollen Box voller Lebensmittel beschenkt, dazu die passenden Rezepte, so dass ich mir von Mittwoch bis heute mittag keine Gedanken mehr ums Essen bzw Einkaufen der Zutaten machen musste. Aber darüber werde ich gesondert berichten.

Und was uns beide sehr überrascht und gefreut hat: Wir haben anfang der Woche unseren verloren geglaubten Wilhelm wieder gefunden. Er lebte noch! Der Junge war ausgebüxt in einer unbeobachteten Minute, man sollte es wirklich nicht für möglich halten. Ich hatte ihn überall gesucht und nirgends gefunden. Schon vermutete ich, dass er irgenwann in einer einsamen Ecke hinterm Schrank sein Leben aushauchen würde.

Aber nein, der Kerl ist ja smart. Er hatte sich nur irgendwo zwischen den Lamellen des Heizkörpers versteckt. Zu seinem Glück war der aus, sonst hätte es bald ganz schön lecker nach gebratenem Fleisch gerochen. Flugs pflückten wir ihn also ab, bevor wir vielleicht wieder einheizen müssen und gaben ihm zur Revitalisierung gleich mal ein ordentliches Stück grüne Gurke. Er freute sich sehr und lebt seitdem wieder glücklich und zufrieden bei uns…

Ach, und last but not least: Mein Blog hier, also dieser hier, der hatte auch noch Geburtstag. Bei dieser Gelegenheit herzlichen Glückwunsch an mich, dass ich so lange durchgehalten habe! Übrigens, das war mein erster Blogpost. Seitdem hat sich doch ein wenig geändert, sowohl vom Stil als auch von den Themen. Wer weiß, vielleicht lasse ich mir noch eine superduper Geburtstagsaktion einfallen – kommt ganz drauf an, wie inspiriert und motiviert ich bin. Um meine Motivation zu steigern, könnt ihr ja mal einen Kommentar hier lassen und mir schreiben, was ihr von einer Verlosung anlässlich 5-jährigem Blogbestehen haltet!

  

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