Vor zwei Tagen hatte ich Zeit und Muse, mal wieder ein Eis selbst zu machen. Eine Eismaschine habe ich schon seit Jahren, aber verwendet habe ich sie bislang einfach zu selten.

Ich hatte gerade noch einen gewissen Bananenüberschuss. Ihr wisst ja wie das mit Bananen ist. Man kauft sie meistens, wenn sie noch nicht ganz reif, aber ziemlich makellos sind. Dann werden vielleicht zwei oder drei Bananen verzehrt und die restlichen Früchte bekommen munter und lustig Sommersprossen und keiner will mehr ran. Auch wenn sie jetzt erst so langsam aromatisch werden.


Also muss man die reifen Bananen irgendwie verarbeiten, entweder zu Smoothies oder zu Muffins oder eben zu Bananeneis. Letzteres fand ich ideal, weil kein rohes Ei reinkommt und man damit eben elegant die sehr reifen Bananen loswerden kann.

Ich habe nach Rezepten gesucht und dann auf Basis des gefundenen mein eigenes kreiert. Mein Bananeneis schmeckt nicht zu süß, sondern könnte sogar an heißen Sommertagen als erfrischend durchgehen. Ich habe mit Zucker gespart, aber dafür reichlich Zitronensaft verwendet. Außerdem hat das Eis Biss durch gehackte Mandeln.

Für das Eisbecher-Topping habe ich Kaffeesahne geschlagen – nicht zu verwechseln mit der Dosenmilch, die dieses Wort als Aufdruck hat – und noch einen Butterscotch Sirup darüber geträufelt. Sehr lecker. Diese Aromen passen perfekt zusammen.

Wer das Eis nachbasteln möchte – hier ist das Rezept (der Sommer soll ja in ein paar Monaten wieder für ein paar Tage ausbrechen):

Wir brauchen für ca. 1 Liter Eis

3 sehr reife Bananen
2 Becher Schlagsahne
60 – 100 g Puderzucker
1 Prise Salz
2 Päckchen Vanillezucker
1 Zitrone bzw. deren Saft
Abrieb von der Tonkabohne
100 g gehackte Mandeln
Eismaschine

Als erstes werden die Bananen zerstückelt und zusammen mit dem Zitronensaft, dem Puderzucker, der Prise Salz und dem Vanillezucker mit dem Pürierstab bearbeitet. Anschließend reibt man noch ein bißchen von der Tonkabohne hinein und gibt die zwei Becher Sahne dazu und verrührt die Masse, bis sie homogen erscheint. Zum Schluß kommen noch die gehackten Mandeln dazu und man rührt die Masse nochmal durch, damit auch die Mandeln gleichmäßig verteilt sind.

Anschließend kippt man dieses Bananen-Sahne-Pürree in die vorbereitete Eismaschine und lässt diese dann die restliche Arbeit erledigen, nämlich rühren und runterkühlen. Nach ca. 40 Minuten ist das Bananeneis fertig und man kann es entweder gleich servieren und verzehren oder aber zur Aufbewahrung in eine Frischhaltebox füllen und bei -18° C in den Gefrierschrank stellen.

Für den Eisbecher nach Art des Bananensplits habe ich eine Babybanane der Länge nach in Scheiben geschnitten und damit die Eisschale ausgelegt. Darauf kam dann das Bananeneis, was nicht annähernd so cremig ist wie das gekaufte aus dem Supermarkt. Aber das macht nix, schließlich weiß ich was drin ist und bei dem gekauften Zeug weiß man das nie so genau.

Oben drauf kommt per Spritzbeutel noch die Schlagsahne mit Kaffeegeschmack. Dazu einfach süße Sahne schlagen bis sie formbar ist und ein paar Löffel Espresso unterjubeln, aber keinen Zucker. Zur Deko ein paar Hippenrollen und für die Süßung etwas Karamellsirup oder Butterscotch Sirup.

Fertig ist der Bananenbecher mit dem original homemade Siegel …

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