Anfang des Jahres erhielt ich einen Newsletter von irgendeinem der vielen Deal-Anbieter, die sich derzeit auf dem Markt tummeln, in welchem mir ein Zeitschriftenabonnement zu einem auf den ersten Blick super günstigen Preis angeboten wurde.

Ich schaute mir das Angebot näher an und dachte, dass es günstiger kaum gehen würde. Da meine Mutter sowieso regelmäßig die Zeitschrift BRIGITTE kauft, wäre es doch ungleich kostensparender, ein Abonnement zum Jahrespreis von ca. 25,00 € abzuschließen, statt normalerweise ca. 73,00 €. Immerhin fast zwei Drittel gespart, dachte ich mir so.

Also recherchierte ich gar nicht lange weiter, sondern bestellte diesen Deal und löste ihn auch alsbald ein, so dass ab Mitte Januar die Zeitschrift BRIGITTE hier eintrudelte. Netterweise immer ein paar Tage bevor sie im Handel erhältlich ist. Meiner Mutter sagte ich gleich, dass sie in Zukunft diese Zeitschrift nicht mehr zu kaufen brauche – zumindest nicht für das folgende Jahr. Dann würde ich das Abo wieder kündigen und vielleicht gäbe es ja dann eine günstige Gelegenheit für einen anderen Deal.

Soweit so gut. Die Zeitschrift wird pünktlich geliefert und meine Mutter und ich lesen sie, wie schon vorher, nacheinander. Nur jetzt habe ich eine Seite entdeckt, da könnte ich mir sprichwörtlich in den Allerwertesten beißen, dass ich die nicht vorher schon gesehen habe. Auf Abotraum.de bekommt man einen Preisvergleich der gängigen Zeitschriften-Abo-Anbieter. Das derzeit beste Angebot zum Beispiel für die Zeitschrift BRIGITTE im Jahresabo liegt bei effektiv 8,00 € – in Worten: ACHT EURO! Für ein Jahr bzw. 104 Ausgaben der BRIGITTE. Da kann man echt nicht meckern!

Aber leider habe ich zu spät geschaltet und mich blind auf das Wort „Deal“ verlassen, in der Meinung, dass es sich hierbei immer um ein unschlagbar günstiges Angebot handeln würde. Jetzt schaue ich mal, welche Zeitschriften bei uns noch so regelmäßig gekauft bzw. gelesen werden und zu was für einem Preis ich die abonnieren kann.

Da ich jetzt nicht so sehr festgelegt bin, mich stets nur von einem Magazin informieren zu lassen, habe ich auch keine Skrupel, das Abo nach der Mindestlaufzeit wieder zu kündigen. Nach der BRIGITTE könnte ich ja dann vielleicht die PETRA, FÜR SIE (effektiv € 2,60 für das Jahresabo zum heutigen Stand!) oder ELLE abonnieren, je nachdem welches Angebot am attraktivsten für mich ist.

Wie macht ihr das? Kauft ihr euch eure Zeitschriften immer einzeln am Kiosk? Oder habt ihr eure Zeitschriften abonniert?

 

4 KOMMENTARE

  1. Nun, ich mag Abo's eh nicht, außer es gibt eine wirklich gute Prämie 🙂 als Kreuz- und QuerleserIn stöbere ich lieber im Kiosk vor Ort, ist teurer, mag sein, aber ein netter Plausch ist dabei und da ich sehr weit gestreute Interessen habe ist dies def. eine Alternative für mich. Aber für 8 Euro könnte ich glatt schwach werden.

    • Ich lese auch gern kreuz und quer – eben deswegen habe ich auch keine Skrupel, nach einem Jahr ein anderes attraktives Angebot wahrzunehmen 😉 – bei o.g. Preisbeispiel würde sich das Jahresabo schon lohnen, wenn man diese Zeitschrift nur dreimal im Jahr kauft!
      LG
      Sabine v. Liebstöckelschuh

  2. Ich habe nur eine Zeitschrift abonniert und dabei handelt es sich um die Photografie. Das ist eine der wenigen unabhängigen Fotozeitschriften, die nicht von Canon, Nikon, Sony und Konsorten geschmiert werden und somit noch vernünftige Testberichte bringt.
    Momentan bin ich am Überlegen, ob ich mir nicht noch die Burda Style im Abo holen soll, weil ich die meistens sowieso kaufe und es mich annervt, dass ich gerade die letzte verpasst hab.
    Andere Zeitschriften werden bei uns nur sporadisch gekauft

    • Burda Style kenne ich noch gar nicht. Oder ist das die Zeitschrift, die früher Burda International hieß und etwas chicere Klamotten zeigte, teilweise auch zum nachschneidern, als die normalerweise bekannten Burda-Modelle. Muss ich direkt mal im Kiosk schauen…

      LG
      Sabine v. Liebstöckelschuh

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