Zeit zum Anbaden

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Gestern erst las ich irgendwo den Text einer Anzeige für einen
Reiseveranstalter, in dem es hieß, es sei jetzt dann bald „Zeit zum
Anbaden“ – abgelehnt vom angrillen. Und wenn ich mir das Wetter da
draußen so anschaue, dann muss ich sagen, seit zwei Tagen habe ich
richtig Lust auf Sommer, Sonne und Meer. Ja, so richtig pauschal und
möglichst auch noch Urlaub!

Sehnsucht nach dem Mittelmeer

Deswegen
schaue ich gerade schon ziemlich intensiv, ob es nicht irgend eine
günstige Möglichkeit gibt, in den nächsten freien Tagen – das dürften
wohl die Osterferien sein – mal kurz irgendwohin zu fliegen, wo es um
diese Zeit schon spürbar warm ist. Vielleicht in die Türkei oder nach Ägypten doch lieber in die Türkei.

Jedes
Mal, wenn ich mich schon rein mental in den Urlaub versetze, habe ich
meistens auch Lust, gleich die richtigen Klamotten einzukaufen.
Natürlich habe ich einen überquellenden Schrank voll, aber wenn ein
Urlaub ansteht, dann wären doch ein paar neue Teile auch nicht
schlecht.

Küstensegeln

Seit ich zweimal in Hotels richtig teure
Teile liegen gelassen habe und nur eines davon wieder bekam, versuche
ich im Urlaub nur noch günstige Sommerkleider mitzunehmen.
Natürlich sollen sie auch gut aussehen. Aber da kann man ja keine
großen Fehler machen, wenn man ein paar goldene Spielregeln beachtet:

  • kaufe das Kleid in einer Farbe, die dir steht

  • kaufe es lieber lässiger als zu eng, weil zu eng lässt dich meistens dicker erscheinen

  • nimm
    einen Schnitt, der deiner Figur schmeichelt, weil die Wirkung deiner
    Bikini-Diät vermutlich erst kurz vor Weihnachten eintritt

  • etwas längere Figurschmeichler sind vorteilhafter als supersexy kurze Kleidchen

  • im Zweifelsfall lieber einfarbig und mit passenden Accessoires gepimpt statt großflächig mit Leopardenprint und Blumen übersät

Wenn
man diese Grundregeln beachtet, kann man durchaus auch im günstigeren
Bereich gut und edel aussehende Klamotten finden – nicht nur
Sommerkleider, sondern eigentlich Kleider für jede Lebenslage.

Beim
Kofferpacken achte ich übrigens auch immer darauf, dass ich mit
möglichst wenig Teilen auskomme. Mehr als drei Koffer möchte ich für
einen einwöchigen Strandurlaub einfach nicht mitnehmen…

Nein,
Spaß beiseite, natürlich nehme ich immer nur einen Koffer mit – auch
wenn die Reisedauer mal länger als eine Woche sein sollte. Ich versuche
möglichst alles kombinierbar zusammen zu stellen, mit einem Minimum an
Schuhen auszukommen und natürlich möglichst solche Kleider einzupacken,
die absolut koffertauglich sind.

Koffertauglich sind
hier keine plissierten Seidenröcke oder Leinenblusen mit Volants,
sondern die Teile, die so gut wie nicht knittern. Jersey oder Mesh zum
Beispiel. Schöne Sommerkleider aus Jersey lassen sich einfach zusammen
mit einem Handtuch oder einem Pullover einrollen (möglichst farblich
passend, damit man keine kontrastfarbenen Fusseln wahrnimmt) und schon
sind sie reisetauglich verpackt und kommen am Zielort wie frisch
gebügelt aus dem Koffer!

Aber ach, was rede ich da!? Ich müsste ja erstmal eine Reise buchen, bevor ich überhaupt Klamotten kaufe und einpacke…

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