Gestern erst schrieb ich über das Einkaufen von Lebensmitteln, heute gehe ich einen Schritt weiter und schreibe darüber, woher ich die Inspiration bekomme, um das zu kochen was ich eben so koche.

Wer noch nicht so genau weiß, in welche Richtung meine Kochkünste gehen, der kann hier mal unter „Rezepte„* all das nachschauen, was ich für fotografierenswert und veröffentlichungswürdig hielt. Das heißt aber nicht, dass ich nicht noch mehr kann!

Aber um beim Thema zu bleiben: Woher nehme ich nun die Inspiration für das Kochen? Irgendeine Idee muss man ja schon immer haben, sonst gibt es eben ein Brot mit Butter und Käse oder Nudeln mit Ei – eben diese einfallslosen Notlösungen, die schnell gehen, wenig Fantasie erfordern und deren Zutaten man sowieso meistens im Haus hat.


Wenn man alleine lebt, dann kann man ja auch gut mal eine Woche lang von ungekochtem leben oder sich mit einer Nudelsuppendiät über Wasser halten, wenn man mal diese Keinbockaufkochenphase hat.

Aber sobald man zumindest ein Kind im Haushalt hat, dann wird Kochen doch irgendwie zur Verpflichtung und man schaut, dass zumindest einmal am Tag eine warme Mahlzeit auf den Tisch kommt. Mein Kind isst zwar schon in der Schule ein warmes Mittagessen, aber abends koche ich dann doch meistens auch noch etwas, weil es einfach gemütlicher ist, zusammen etwas Warmes zu essen als nur kurz ein belegtes Brot herunter zu schlingen.

Meine Inspiration bekomme ich dann wahlweise entweder durch zielloses herumirren in den Gängen eines Supermarktes, so lange bis ich endlich eine Idee habe und kurz die Zutaten einkaufen kann. Oder aber, wenn genügend zuhause ist, dann reicht ein Blick in den Kühlschrank und in Vorratsschrank um meine Inspirationshirnzellen zu aktivieren und rein mental schon ein ordentliches Essen zusammen zu zimmern. Der Praxisteil ist dann meistens schnell abgearbeitet, aufwändiger ist meiner Meinung nach die Ideenfindung.

Samstagsvormittags dann nehme ich traditionsgemäß einen kleinen Stapel Kochbücher aus meinem großen Stapel Kochbücher und wälze. Ich blättere und suche so lange, bis ich endlich irgend etwas gefunden habe, was mich anmacht und wenn ich Glück habe auch meiner Tochter schmecken würde. Dann schaue ich, was da so reinkommt und wenn es nicht gerade etwas ist, was minutiös genaues Kombinieren von Zutaten erfordert, dann merke ich mir in etwa, was die Hauptzutaten des Gerichtes sind und kaufe ein, was mir zur Zubereitung fehlt. Und wenn ich dann am Herd stehe, dann koche ich das Rezept aus dem Buch meist einfach „aus der Lamäng“. Einzig beim Backen achte ich darauf, dass die pulvrigen mit den flüssigen und den fettigen Zutaten im gleichen Verhältnis bleiben, damit das Gebäck nicht in einem völlig anderen Aggregatzustand erscheint als erwartet.

Kurz und gut: Inspirationen hole ich mir über Kochbücher oder Blogs, aber gekocht wird dann rein künstlerisch, freidenkerisch und nach meiner Eigenart. Ich habe einfach meistens keine Lust, genau 125 g von der einen Zutat bei exakt 82 ° C zusammen mit der anderen Zutat mindestens 11 Minuten stocken zu lassen…

So, der Grund warum ich das geschrieben habe: Bei Sabienes findet eine Blogparade zum Überthema „Essen“ statt und da ich ein Mensch bin, der gerne isst, dachte ich mir, das wäre doch auch was für mich!

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* Ich stelle gerade fest, dass ich die meisten Rezepte nicht mit „Rezepte“ getagged habe. Deswegen nur eine ganz magere Auswahl dessen, was ich schon alles gekocht, fotografiert und hier veröffentlicht habe. Den Rest darf man sich von Hand zusammen suchen…

7 KOMMENTARE

  1. Beim Anblick deiner Fotos läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen (habe ich schon erwähnt, dass ich auf Diät bin???)
    Ich glaube, dass der einzige Mensch, der sich exakt nach Rezepten richtet, mein ältester Sohn ist. Der rechnet sogar die Mengenangaben auf die Mitesser um. Vielleicht macht man das am Anfang so – keine Ahnung, ist schon zu lange her bei mir 😉
    Weiterhin inspirierendes Kochen!
    Sabienes

    • Freut mich, dass dir meine Fotos das Wasser im Mund zusammen laufen lassen 😉 … da war übrigens jetzt gar nichts kalorienreiches dabei, nicht einmal das Spiegelei, das am roten Kühlschrank klebt ^^
      Ich musste gerade wirklich grinsen über den Satz "Der rechnet sogar…auf die Mitesser um." Dachte gerade prompt an die unbeliebten Dinger, die man manchmal auf der Nase findet…
      Ja, irgendwann ist man so routiniert beim Kochen, dass man sich das meiste einfach aus dem Ärmel schütteln kann.
      Dir noch viel Freude bei der Diät *grins*
      Sabine v. Liebstöckelschuh

  2. Hallo Sabine,
    ich bin eher der klassische Kocher. Auch wenn ich mal im web etwas interessantes finde, so gehe ich nicht direkt auf die Suche nach neuen Rezepten.
    Meine alten Kochbücher von Dr. Oetker sowie meine Mama reichen völlig aus. 😉
    Manchmal fällt mir während des Kochens etwas ein. 😉
    Ich schaue gerne "Topfgeldjäger" und bin froh, dass es die Rezepte online zu lesen gibt. 🙂
    Dennoch koche ich sie nicht alle nach. Dazu ist meine Lebenspartnerin nicht neugierig genug. 😉
    Das ist manchmal schade aber verhungern werden wir nicht. 😉

    Diese zwinkernde Suppe möchte ich mal haben. 🙂

    LG Timm

    • Hallo Timm,

      zum Glück habe ich mal in meinen Spamordner geschaut und dort deinen Kommentar entdeckt… wahrscheinlich hast du dich schon gewundert, warum der gar nicht erscheint ^^
      Diese zwinkernde Suppe ist eine einfache Kürbissuppe, die ich mit steirischem Kürbiskernöl verziert habe. Leider ist das Gesicht nicht so geworden wie ich mir das vorgestellt hatte, aber die Ölmalerei ist eben nicht jedermanns Sache 😉
      LG
      Sabine v. Liebstöckelschuh

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