Gerade eben las ich bei einer befreundeten Bloggerin von einem neuen Kochbuch, welches sie sich zugelegt hat und das wohl ganz gut sein soll. Die Rezepte sind garantiert tierfrei, also nicht nur vegetarisch, sondern vegan. Nicht schlecht,  vor allem vor dem Hintergrund der ständig wiederkehrenden Lebensmittelskandale.

Auch ich koche oft vegetarisch und oft sogar ganz aus Versehen vegan, ist gar nicht schwer und schmeckt auch ganz toll. Sogar Kindern. Und bestimmt auch Männern, man darf ihnen eben nur nicht verraten, dass es vegan ist…


Da fällt mir jetzt so ganz spontan meine vegane Kartoffel-Fenchel-Pfanne ein, die ich neulich gemacht und die ich vorsichtshalber gleich fotografiert habe. Ich ahnte doch, dass ich das Bild irgendwann noch einmal brauchen würde.

Hat total lecker geschmeckt, auch mein Kind hat reingehauen wie der sprichwörtliche Scheunendrescher, und gewiehert hat hier garantiert nichts – naja, war ja auch keine Lasagne.

Für alle, die es interessiert, hier noch das Rezept:

ca. 8 rohe, festkochende Kartoffeln
1 große süße Zwiebel
3 Fenchelknollen geputzt – am liebsten nur die runden Knollen
etwas Öl zum Anbraten/Dünsten
Kümmelsaat
grüner Fenchelsamen
Salz
Pfeffer

Die Kartoffeln schälen und würfeln. In einer großen Pfanne oder so wie ich im Wok das Öl erhitzen und die gewürfelten Erdäpfel dazu geben. Bei mittlerer Hitze leicht goldgelb knusprig anbraten. Währendessen die Zwiebel schälen und ebenso würfeln. Zwischendurch die Zwiebel probieren und staunen, dass die überhaupt nicht scharf ist und auch keine Tränen in die Augen treibt. Kind mit roher Zwiebel füttern, den Rest in die Pfanne hauen. Hin und wieder rühren nicht vergessen.

Dann die drei Fenchelknollen putzen, d. h. die äußeren Schichten falls nötig entfernen (die sind meistens zäh, fasrig und oft angemackt). Den Fenchel grob würfeln und in die Pfanne werfen. Immer wieder mal umschichten, damit nichts am Pfannenboden anbäckt.

Das ganze dann mit ordentlich Kümmelsaat und Fenchelsamen würzen, Salz nicht vergessen und solange weiter garen, bis die Kartoffeln knusprig und durch sind und der Fenchel noch bissfest. Wer mag, kann zum Schluss noch kleingehacktes Fenchelgrün darüber streuen. Ich habe es schlicht und ergreifend vergessen.

Nach Belieben mit Pfeffer aus der Mühle würzen und gleich servieren. Guten Appetit!
  
So, das Rezept war von mir – während dem Betrachten des Kühlschrankes und während dem Kochen aus dem Ärmel geschüttelt. Das oben erwähnte Kochbuch gibt es beim örtlichen Buchhändler oder eben auch via Internet beim derzeit in Ungnade gefallenen…

Trotzdem hier der Link (klick aufs Buch), können ja nicht alle jetzt ihre Kundenkonten dort kündigen!

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