Draußen ist es kalt – immer noch. Das habe ich ja in den letzten drei bis fünf Blogposts bereits erwähnt. Leider hat sich trotz meiner latenten Jammerei nichts an den Außentemperaturen geändert.

Deswegen muss ich derzeit literweise Heißgetränke in mich hineinschütten, um der Kälte zu trotzen. Das fängt schon morgens an mit Kaffee. Ja, genau, mit so etwas außergewöhnlichem wie Kaffee. Macht ja nicht jeder und vor allem nicht so wie ich.

Fast alle, so scheint mir, haben mittlerweile irgendeine Maschine zuhause rumstehen, die die Kaffeemacherei abnehmen soll, bis zu 1 m² Stellfläche in der Küche beansprucht, wenn es sich um einen Kaffeevollautomaten handelt, rund um die Uhr geputzt und gepflegt werden will und in regelmäßigen Abständen nach einer Wartung schreit, blinkt oder piepst. Je nach Modell müssen die Dinger dann mit speziellen Tabs, Pads, Kapseln oder sonstigen auf die Maschine abegestimmten Heißgetränkezubereitungspulveraufbewahrungsbehältern gefüttert und versorgt werden.

Küchen-Blogparade bei KüchenAtlas: Heißgetränke

So. Nicht mit mir! Ich mache mir mein morgendliches Heißgetränk fast genauso, wie es schon meine Großmutter getan hat. Nur sie hatte damals einen Flötenkessel, ich habe immerhin einen Wasserkocher – elektrisch versteht sich. Das geht ganz einfach bei mir. Frisches Wasser in den Kocher, anschalten, in der Zwischenzeit könnte ich wenn ich wollte Kaffee mahlen. Will ich aber nicht. Ich kaufe gemahlenen Kaffee. Den gibt es auch bei kleineren Kaffeeröstereien aus der Region, frisch gemahlen und kolossal duftend. Da kommt wirklich kein Pulver aus der Alutülle mit.

Also, wo waren wir stehen geblieben? Achja, Wasser kocht fast, zwischenzeitlich kommt die sorgfältig an der unteren und seitlichen Naht umgeknickte Papierfiltertüte in den dafür vorgesehenen Porzellanfilter, dieser wiederum auf meine große Kaffeetasse. Dann zwei bis drei gehäufte Kaffeelöffel gemahlenen Kaffee in die Filtertüte, eventuell eine Prise Salz, die den Geschmack verstärken soll.

Sobald das Wasser gekocht hat, lasse ich es noch einen Augenblick abkühlen, gerade so dass es nicht mehr sprudelt und vermutlich genau 98,97 ° C hat. Dann gieße ich den ersten Schluck Wasser in den Filter, so dass das Kaffeepulver gerade gut durchfeuchtet wird. Sobald dieser erste Schluck versickert ist, wird nachgegossen. Gerade soviel, dass die Tasse davon halb voll wird. Danach nochmal das Gleiche und dann habe ich eine schöne aufgebrühte Tasse Bohnenkaffee senza crema!

Noch einen ordentlichen Schuss süße Sahne hinein und der Tag beginnt mit einem wirklich gut schmeckenden und sofort trinkbaren Bohnenkaffee! Zeitweise trinke ich ihn auch schwarz, was wirklich gut machbar ist, da er weder zu bitter schmeckt noch zu stark ist.

Im Winter würze ich den Kaffee oft auch noch mit Zimt, das macht ihn noch etwas weicher. Außerdem hat Zimt schon alleine vom Gewürz her eine wärmende Eigenschaft und passt natürlich bestens zu einem Heißgetränk.

Vormittags trinke ich dann meist 3 bis 4 Tassen Kaffee und abends bevorzuge ich als Heißgetränk Ingwertee. Nichts wärmt so schön wie heißer Ingwertee. Außerdem bin ich überzeugt davon, dass Ingwertee böse Erkältungsviren abhält und man damit fit durch den Winter kommt. Wie man den zubereitet? Ganz einfach, ca. 1-2 cm einer frischen Ingwerknolle in kleine Würfel oder dünne Scheibchen schneiden, nach Bedarf vorher schälen, und dann mit heißem Wasser übergießen und mindestens 10 Minuten ziehen lassen. Wer möchte, kann mit Honig süßen. Ich persönlich mag weder im Kaffee noch im Tee Zucker oder Honig.

Warum ich das jetzt alles schreibe? Ganz einfach, weil auf dem Küchen Atlas Blog wieder eine tolle Blogparade stattfindet, bei der es insgesamt 3 Wasserkocher zu gewinnen gibt. Der rote würde mir gefallen (zum roten Kühlschrank, zum roten Abfalleimer, zum roten Schlafsack und zur roten Taschenlampe)…

  

3 KOMMENTARE

  1. Wir benutzen auch Senseo für zwischen durch, die Filterkaffeemaschine für Morgens und wen der Besuch diesen Kaffee lieber haben mag und die Deutsch Agusto oder wie die heißt
    der Geschmack ist in jeder Maschine anders finde ich jeden Falls ,am besten schmeckt mir der Kaffee in der Filterkaffeemaschine und die Kapseln in der Deutschen Algusto schon alleine wegen den verschiedenen Geschmacksrichtungen.

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