Jetzt haben wir dieses Jahr auch so gut wie hinter uns gebracht. Morgen noch und dann ist Sense, Schluss, Zapfenstreich und es beginnt ein neues Spiel mit neuer Chance auf neues Glück!

Silvester werden wir völlig unverkrampft feiern und wenn uns danach ist, dann sind wir vielleicht auch schon um 23 Uhr im Tiefschlaf. Je nachdem…

Töchterlein habe ich versprochen, dass wir morgen nachmittag noch ins Kino gehen werden. Das ist doch mal ein schöner Jahresabschluss. Als Kind musste ich am letzten Tag im Jahr immer in die Wanne. Wenigstens einmal im Jahr…


Welchen Film wir uns anschauen werden? Soll ich das wirklich verraten? Also gut, wir schauen uns „Die Vampirschwestern“ an, die sie in gedruckter Form und in 9 Bücher verpackt bereits im Regal stehen hat. Wird bestimmt lustig. Popcorn gibt es allerdings dann morgen keine im Kino, das musste ich ihr schon versprechen. Warum nicht? Weil wir unser traditionelles Silvesterschießen immer in der Küche einläuten, nämlich mit selbstgemachten Popcorns aus dem Topf. Das ballert immer so schön!

Jetzt überlege ich gerade, ob ich an dieser Stelle noch einen Jahresrückblick einbauen soll. Es gab ja durchaus ein paar Highlights – gleich welcher Form – aber nicht über jedes habe ich hier gebloggt und von daher kann ich eigentlich auch nicht wirklich rückblickend eine Zusammenfassung liefern.

Wenn das kommende Jahr genauso weitergeht, wie das vergangene angefangen hat aufzuhören, dann bin ich doch schon sehr zufrieden. Zumindest hatte ich das Gefühl, dass sich alles sehr positiv entwickelt hat, was ich in den vergangenen Monaten so in Angriff genommen habe.

Ok, so einen kleinen Rückblick werde ich doch wohl noch hinbekommen, ich habe mir das gerade mal noch ein wenig durch den Kopf gehen lassen. Also dann fangen wir gleich mal mit dem Januar 2012 an, der durch die Bank sehr literarisch bei mir war und sich hauptsächlich durch Buchrezensionen hervorgetan hat. Ein Buch als urbane Single-Mom mit landfräulichen Allüren lag mir hierbei besonders am Herzen, nämlich jenes mit den tollen Rezepten zur Butter- und Käseherstellung.

Im Februar 2012 war blogtechnisch nicht allzuviel geboten, war ja auch ein ziemlich kurzer Monat mal wieder. Nicht einmal 30 Tage hat er hier auf die Reihe gebracht. Aber wenigstens habe ich hier ein schönes Erinnerungsfoto – oder zwei – an meinen mittlerweile entsorgten Kühlschrank, der fast schon historische Qualitäten besaß.

Im Märzen der Bauer… das kennt man ja. Aber auch meine agrikulturellen Wurzeln aus den vergangenen 20 Generationen brachen im März 2012 wieder durch und ich dachte auf unserem Balkon eine Erdbeerplantage anlegen zu müssen. Genau gerechnet hätte es sich mehr gelohnt, das Geld, was ich für die Erdbeerpflänzchen und das Zubehör ausgegeben habe, gleich in ein paar Pfund frische Erdbeeren vom Markt zu investieren. Aber was soll’s! Hauptsache das Kind hatte seine Freude an den später selbst geernteten Erdbeeren!

Das Highlight im April 2012 war eindeutig der Welttag des Buches. Das war eine fantastische Aktion, für die man sich bereits im Januar bewerben konnte um dann Ende April 30 Bücher des gleichen Titels zu verschenken. Sowohl ich als auch meine Schwester haben hier einen Titel von Ferdinand v. Schirach unter die Leute gebracht und durchweg positive Resonanz erlebt. Ich hoffe, dass diese Aktion auch im kommenden Jahr wieder stattfinden wird.

Der Wonnemonat Mai war 2012 geprägt von den ersten reifen ROTEN Erdbeeren auf dem Balkon. Ich hatte, wenn ich mich richtig erinnere, drei verschiedene Sorten gepflanzt und tatsächlich haben die auch unterschiedlich gut geschmeckt. Gut waren sie auf jeden Fall, nur die Ausbeute war eher geringfügig. Deswegen auch anfangs meine Bemerkung, dass es sich mehr gelohnt hätte, den Geldbetrag gleich in marktfrische Erdbeeren zu investieren.

Rückblickend betrachtet war der Juni 2012 ein überaus umtriebiger Monat. Das war mir jetzt gar nicht mehr so bewusst. Zum einen zogen frische Raupen bei uns zuhause ein, die sich dann wenig später als hübsche Schmetterlinge entpuppen sollten. Außerdem war in diesem Monat auch die Küchenaufhübschung Teil 1 angesagt, wir haben ein wenig frische Farbe auf die Wände geklatscht, weil stellenweise doch schon das Helle wieder durchkam…

Und es fand das obligatorische Heusteigviertelfest statt, das stets bei den nicht direkt Betroffenen beliebter ist als bei denen, die drei Tage lang unter Krach leiden dürfen. Aber man soll ja nichts sagen, sondern lächelnd schweigen (lerne leiden ohne zu klagen – Konfusius).

Im Juli 2012 habe ich das Kind einmal völlig planlos um die Stadt gejagt – nein, eigentlich hat das Kind mich angetrieben immer weiter zu laufen. Aber es hat uns beiden so gut gefallen, dass wir immer noch davon reden, das zu wiederholen. Wir müssten es jetzt nur noch in die Tat umsetzen. Aber genau für solche Vorsätze ist ja dann ab morgen eine gute Gelegenheit. Ach, und außerdem haben wir die baden-württembergische Regierung ein wenig aufgemischt – wir waren zu Gast in der Villa Reitzenstein und im baden-württembergischen Landtag.

Der August 2012 brachte optische Veränderungen für meinen Blog. Endlich! Das war schon lange fällig, da ich mich an meiner ersten Improvisation schon längst sattgesehen hatte. Außerdem vertrieben wir uns die Zeit in den Sommerferien unter anderem mit „Kuchen basteln“  und wir hatten viel zu schauen bei den German Open Championships 2012 für Standard und Latein.

Im September 2012 bekam ich nicht nur einen neuen roten Kühlschrank, sondern wir besuchten auch den venezianischen Karneval in Ludwigsburg und erklommen in Esslingen am Neckar im Rahmen des Denkmaltages ungeahnte Höhen und tauchten ab in geheimnisvolle Tiefen.

Der Oktober 2012 brachte außer Halloween auch einen ungewöhnlich frühen Wintereinbruch, der bei mir mehr weihnachtliche Stimmung hervorrief als das, was jetzt wettermäßig die letzten Wochen hier geboten war. Gut in Erinnerung geblieben ist mir in diesem Monat auch der schöne Abend, den wir bei Ilse Landfrau verbringen durften.

Die ersten Erfahrungen mit Punsch durfte mein Kind versehentlich schon im November 2012 machen. Aber es gab auch positive Augenblicke, wie zum Beispiel der nachdem ich die hellblaue Küchenwand dann auch noch mit glitzernden Schneeflocken verziert hatte. Nur, was mach ich dann im Frühjahr?

Und im Dezember 2012 trieb ich mich hauptsächlich unter anderem hier herum. Aber ein kleines Highlight gab es trotzdem auch auf Liebstöckelschuh, nämlich die tollen gerahmten Leinwandbilder von meinem Lieblingskind. Das ist doch auch was!

So, jetzt bin ich durch mit dem Jahr 2012. Morgen sind wir dann alle fertig mit diesem Jahr. Ich hoffe, ihr könnt genauso wie ich in positiver Stimmung zurückblicken und daraus fast logisch schließend in genauso guter Stimmung hoffnungsvoll nach vorne schauen!

Ich wünsch euch allen einen guten Rutsch und ein neues Jahr voller Gesundheit, Erfolg, Friede und Freude. Den Eierkuchen lass ich jetzt mal weg…

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