Was ein Hugo ist, dürfte sich ja mittlerweile rumgesprochen haben. Der Hugo hat ja vor ein paar Jahren schleichend den Aperol Sprizz abgelöst und jeder, der was auf sich hielt, hat als Aperitif natürlich lieber einen Hugo bestellt als seinen Vorgänger.

Nur nachdem jetzt der Hugo auch schon im Discounter als Fertigmischung angeboten wird, am besten während der italienischen Woche, ist es natürlich wieder Zeit für etwas Neues. Deswegen habe ich die Sache mal in die Hand genommen und einen Liebstöckelschuh kreiert.


Muss ich gleich mal demnächst in einer angesagten Bar testen, ob die das schon kennen. Ich werde „einen Liebstöckelschuh, aber bitte ohne Eis“ bestellen und auf den voraussichtlich verwunderten Blick des Kellners ein erstauntes „was, das kennen Sie noch nicht!?“ von mir geben um anschließend ein ungefähres Rezept zu verbreiten. Das wird lustig. Vor allem, wenn der Liebstöckelschuh dann einmal die Runde gemacht hat und über Italien, Frankreich und Mallorca wieder hierher zurück kommt…

So, genug der Worte. Am Samstag auf dem Stuttgarter Wochenmarkt konnte ich ein Fläschlein Lavendelsirup zum probieren mitnehmen. Sehr lecker, wie das schon duftet! Gibt es übrigens bei dem Stand, wo es auch den weltbesten Holunderblütensirup gibt, den man ja für den Hugo unbedingt braucht. Ich habe hier schonmal drüber geschrieben und kann es nur an dieser Stelle nochmal empfehlen, sich da ein Fläschlein zu holen – oder zwei, nämlich Holunder- und Lavendelsirup.

Also, der Liebstöckelschuh geht eigentlich ganz einfach: Eine Hälfte gekühltes Mineralwasser mit Kohlensäure und eine Hälfte gekühlten Prosecco, Cremant oder Sekt möglichst trocken in ein Glas füllen. Ich frage mich gerade, wie man Sekt trocken in Glas bekommt… aber das ist wohl eine andere Geschichte.

Dann einen schönen Schuss Lavendelsirup in die Mischung geben, mit einem Zweiglein Liebststöckel und zwei kleinen Stöckelschuhen dekorieren, gekürzten Strohhalm rein und fertig ist der altweibersommerliche Aperitif, den auch ältere Damen ohne Schwips gut überstehen können.

Mir hat es sehr gut geschmeckt und ich kann diese Mischung nur weiterempfehlen. Ach, und wenn ihr das nächste Mal in einer Bar seid, dann bestellt doch mal einen Liebstöckelschuh
 

2 KOMMENTARE

    • hi michi,
      von dir habe ich noch keine mail bekommen. habe gerade sämtliche in frage kommenden postfächer durchsucht. die anderen beiden haben sich schon gemeldet. geh einfach oben auf den "reiter" SPONSORING und schicke mir deine adresse an die dort angegebene mailadresse. wahlweise wäre natürlich auch noch die im impressum infrage gekommen…
      lg
      sabine

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here