Daran erinnere ich mich noch, als ob es vorgestern gewesen sei: als ich das erste Mal auf dem Gymnasium ein Referat halten musste. Das war ja fast noch schlimmer als auswendig gelernte Gedichte aufsagen zu müssen. Mein erstes Referat war eine Buchvorstellung eines Romans von Pearl S. Buck, der irgendwo in China spielte wie fast alle Bücher von ihr.

Die Ausarbeitung zuhause hatte mir ja Spaß gemacht. Aber dann vorne an der Tafel zu stehen und alle Augen auf mich gerichtet zu haben während ich mit zitternden Händen meine 7 Blätter Notizen hielt und mit Kloß im Hals und Frosch in der Gurgel versuchte, einen spannenden Vortrag zu halten – das war einfach zuviel des Guten. Ich hatte sowieso schon einen puterroten Kopf, Hitzewallungen und dann zu allem Überfluss auch noch eine staubtrockene Zunge. Und während meiner Schulzeit hätte man vorne an der Tafel verdursten dürfen, da wäre keiner auf die Idee gekommen, einem mal ein Glas Wasser anzubieten.

Heute ist das alles anders. Zum Glück! Abgesehen davon, dass die Schüler heute ganz selbstverständlich auch während dem Unterricht Wasser trinken dürfen, sind heute auch die Möglichkeiten Referate zu halten viel breiter gefächert. In weiterführenden Schulen dürfen dann oft schon die Schüler der Unterstufe ihre ersten Präsentationen per Beamer an die Wand projezieren und dazu einen Vortrag zu einem selbst erarbeiteten Thema halten. Dass man damit ganz spannende Geschichten zusammenstellen kann versteht sich von selbst.

Vor allem mit den neuen Anwendungen von Microsoft, ganz speziell mit der Suite MS Office Home and Student 2010, die ganz zielgerichtet den Bedürfnissen von Privatanwendern, Schülern und Studenten angepasst ist, lassen sich auf wirklich einfache Weise schon richtig spannende Projekte realisieren.

Egal, ob sich der Sohn für Raumfahrt oder alte Römer interessiert oder ob die Tochter gerne über Dressurreiten oder Modedesign bei den alten Griechen referiert, mit diesen Programmen lässt sich auf simple und kreative Art jeder Themenbereich spannend aufbereiten.

Ich selbst habe vor Jahren immer wieder Kurse – allerdings für Erwachsene – gehalten, die als Thema unter anderem auch das Erstellen von Präsentationen mit PowerPoint beinhalteten. Die Möglichkeiten, die es heute gibt, machen es leicht, Präsentationen aus Texten, Fotografien, Illustrationen und Filmen zusammenzustellen. Das macht nicht nur mehr Spaß, sondern motiviert die Kids auch dazu ein Thema noch genauer unter die Lupe zu nehmen und es unter Berücksichtigung von verschiedenen Aspekten spannend auszuarbeiten.

Ich könnte wetten unter solchen Bedingungen wäre „Referate halten“ meine Lieblingsbeschäftigung in der Schule geworden!

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2 KOMMENTARE

  1. Ja, ich finde auch, dass die Kids viel mehr Möglichkeiten haben bzw. einfach andere Möglichkeiten als wir in unserer Schulzeit. Meine Tochter läuft ja auch schon multimedial "bewaffnet" mit Kamera und Videokamera durch die Gegend und hat ihre helle Freude am kreativen Fotografieren und Filmen.

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