Wir armen Baden-Württemberger haben ja immer noch Sommerferien und das bleibt wohl noch eine Weile so. Erlösung ist erst in dreieinhalb Wochen in Sicht. Dann geht’s endlich wieder rund! Aus Sicht der Schüler sind ja Ferien keine so schlechte Sache, weil man endlich mal Abstand gewinnt von den Lehrern, der Mathe und so manch einem Mitschüler oder auch Mitschülerin.

Aber die Eltern… nicht nur, dass man auf einmal 24 h am Tag mit seinem Nachwuchs zusammen klebt, nein, man muss auch noch für Entertainement sorgen. Und die ganze Zeit irgendwohin zu fahren geht eben auch nicht immer. Also braucht man noch ein paar Ideen für zwischendurch.

Unsere war heute: Wir basteln einen Blaubeerkuchen. Ja, wir haben ihn gebastelt aus drei Komponenten. Nicht gebacken, das kann ja jeder! Basteln ist viel schöner.

Man nehme einen Tortenboden – wir haben zwei kleine Tortenböden genommen. Solche fertigen Bisquitteile, die man im Supermarkt kaufen kann. Unsere hatten vielleicht so 16 cm Durchmesser. Genau die richtige Größe für einen Zwei-Personen-Kuchen.

Dann kann man noch im Küchenschrank nach einem Päckchen Puddingpulver schauen. Ja, ich weiß, die eine odere andere Landfrau kocht den selbst mit Zucker, Ei, Milch und Stärke. Aber wir haben eben das Pulver genommen, dass man auch kochenderweise zu Pudding umwandelt. Für diejenigen, die es interessiert, es ist dieses hier.

Den fertigen und leicht abgekühlten Pudding durfte Töchterchen dann auf die Kuchenböden kleistern, schön dick und so, dass der Bisquitboden bis zu dem kleinen überstehenden Rand damit aufgefüllt war. Mutter, also sozusagen ich, hat in der zwischenzeit nicht nur die Blaubeeren gewaschen, sondern auch noch sämtliche Fotos geschossen.

Früher war kochen und backen einfach einfacher. Da musste man nicht jeden Vorgang fotografisch dokumentieren. Aber die liebe Sandra, die wir heute in der Stadt getroffen haben, wollte gerne Fotos auf dem Blog sehen und deswegen habe ich eben welche gemacht 😉

Sobald dann der Glattstrich vom Pudding drauf ist, werden die Blaubeeren draufgehäuft. Töchterlein versuchte erst, komplizierte Mosaiken zu legen, aber ich habe sie dann davon überzeugt, dass es einfacher ist, die Blaubeeren ganz ordinär draufzuwerfen.

Zum Schluss kommt dann noch ein Hauch von Puderzucker drüber, nur wegen der Optik, nicht wegen dem Geschmack, und fertig ist der dekorative Blaubeerkuchen. Ein Törtchen wanderte dann gleich einen Stock tiefer zur Oma, das sie mit ihrer Enkelin gleich verspeiste. Geschmeckt hat’s wohl auch – ich habe noch nicht probiert, aber ließ es mir sagen.

Also dann, nichts wie nachmachen, solange noch Sommerferien sind und solange es noch Blaubeeren gibt!

 

5 KOMMENTARE

  1. Habe mir die Bilder sehr genau angeschaut. Und finde sie sehr schön! Gut das die liebe Sandra unbedingt Bilder wollte!!! Hihihi liebe Grüße die liebe Sandra

  2. Das geht aber schnell, kaum habe ich gebloggt, kommt schon ein Kommentar von der lieben Sandra 😉

    Freut mich, dass dir die Bilder gefallen. Liebstöckel habe ich übrigens keinen mehr bekommen, der Markt war tatsächlich schon so gut wie abgebaut.
    LG Sabine

  3. *hihi* Hättest du deine Tochter mal aufwendig Mosaiken legen lassen, dann wäre mehr Ferienzeit verstrichen ;-). Aber mal so ganz nebenbei: Der Kuchen sieht wirklich lecker aus!

    • Da hast Du recht, Lavendel, ich hätte wirklich dem Fließenleger im inneren Kinde meines Kindes freien Lauf lassen sollen und sie Mosaiken nach Herzenslust legen lassen sollen. In mehr als drei Wochen kann man noch einige Bilder mit Kleinteilen anfertigen… die Sommerferien nächstes Jahr kann sie ja dann vielleicht pompejanisch angehauchte Wandbilder aus kleinen Scherben zaubern …^^

      Genug geträumt – danke für dein Kompliment! Ich habe immer noch nichts probiert, Kuchen Nr. 2 steht im Kühlschrank und wartet darauf, morgen früh zum Frühstück verzehrt zu werden.

  4. Sieht wirklich toll aus der Kuchen und scheint ja auch ratz fatz fertig gewesen zu sein. Mir gefällt besonders das letzte Foto, ist so richtig stimmig mit den blau/weißen Kissen und Tassen.

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