Mit diesen drei Worten ist der heutige Tag eigentlich schon perfekt zusammengefasst. Heute begannen die Ferien. Schön. Aber nur für die Kinder und nur in der Illusion. Der Alltag sieht dann eher so aus, dass sich die Eltern die Köpfe zermartern, wie sie a) die Kids unterbringen, b) die Kids mit der vielen Zeit beschäftigen können und c) wie sie ihren eigenen Plänen noch folgen können, also die Eltern. Und das mehr als sechs Wochen lang… puh, what a challenge!

Kind war zum Abschluss in der Kirche, wo wieder tränenreich wie beim letzten Jahr zum einen die Viertklässler verabschiedet wurden, zum anderen die dahinscheidenden LehrerInnen bzw. dieses Jahr eben der T-Rex des Bildungsinstitutes, der eben jetzt auch das Rentenalter erreicht hat.

Danach wurde es dann lustig. Wir waren am Samstag nicht beim Tag der offenen Tür in der Villa Reitzenstein. Dafür heute. Sehr schön! Nicht so viele Leute, alles sehr entspannt und wirklich unterhaltsam, vor allem für die Kids.

Speziell meines hatte sich total in diverse Krabbel- und Kriechtierchen verliebt und war ganz entzückt darüber, Schlangen, Bartagamen, exotische Riesentausendfüßler oder Fauchschaben auf sich rumturnen zu lassen. Ist ja auch was schönes, so eine riesige Schabe. Kann mir wirklich nichts putzigeres vorstellen!

Zum Glück möchte sie als Haustier jetzt entweder einen Hund oder eine Schlange und keine Schabe. Schade  trotzdem irgendwie, weil letztere kann man sich ja recht kostengünstig im Haus halten…

Trotz der exotischen Tierwünsche verbrachten wir einen schönen Nachmittag rund um die Villa Reitzenstein und kamen dann abends erstmal recht erledigt zuhause an. Nach ein paar Stündchen Regeneration zog es uns dann aber wieder vor die Haustür.

Dieses mal geradewegs vorbei am Henkersfest direkt runter in den Schlossgarten. Da lief heute die Live-Übertragung von Don Giovanni aus dem Staatstheater Stuttgart. Jetzt haben wir endlich an unserem Eckensee auch eine Bregenzer Seebühne! Wurde ja auch irgendwie Zeit!

Das Staatstheater war wie immer schönst illuminiert – ob da wohl die Illuminaten mit ihrer NWO die Hände im Spiel haben? Mozart soll ja auch so ein freier Maurer gewesen sein… – und die opernbegeisterten Menschen saßen rund um den Eckensee auf dem Rasen, tranken Flaschenbier und lauschten den Darbietungen.

Kind lauschte auch, aber wenig ergriffen. Zumindest nicht so ergriffen wie die Dame neben uns, die uns hin und wieder genervte Blicke zusandte, wenn Töchterlein fragte, warum die da so gröhlen. Und ich hatte mir schon seit einiger Zeit überlegt, ob ich es mal wagen sollte, mit ihr in die Oper zu gehen. Aber ich glaube, da lasse ich mir doch noch ein wenig Zeit… sie war nämlich kurz davor, open air mitzuopern. Das lässt sich unter freiem Himmel besser ertragen als in der 10. Reihe im Parkett.

Pünktlich zur Pause machten wir uns dann vom sprichwörtlichen Acker und schlichen gen Heimat. Die Füße kaputt, von der Hitze ermattet und total gesättigt von den vielfältigen Eindrücken des heutigen Tages. Mal sehen, wie es die nächsten sechs Wochen weitergeht!

PS: Die Tageslichtbilder sind rund um die Villa Reitzenstein, die Dämmerungsbilder rund um das Stuttgarter Staatstheater und den Eckensee.

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