Seit einiger Zeit schon beschäftige ich mich mit dem Gedanken, was ich wohl an meiner Küche verändern könnte, damit sie 1. wieder etwas besser aussieht und 2. etwas funktionaler wird. Die Küchenmöbel selbst sind relativ klassisch in weiß gehalten, damit kann man stilmäßig nicht allzu viel verkehrt machen.

Bei den Wänden kommt allmählich das Helle durch, das heißt da sollte mal dringend ein neuer Anstrich her. Die Farbe steht schon da, es hat sich nur bis jetzt noch keiner bereit erklärt, hier mal eben kurz durchzumalern. Vor allem möchte ich jetzt auch mal statt der langweiligen Einheitsfarbe etwas mehr Akzent rein bringen. Mindestens eine blaue Wand, wenn nicht gar auch noch ein schabloniertes Muster in einer Kontrastfarbe darauf.

Den Herd würde ich ja noch behalten, der ist gasbetrieben, sowohl die Kochmulde als auch der Backofen. Funktioniert soweit ganz gut, nur dass der Backofen eben den hinteren Teil vom Kuchen schneller backt als den vorderen. Was dann durchaus mal zu entweder verkohlten Kuchenhälften oder zu nur halbwegs durchgebackenen führt…

Aber wirklich schlimm ist der Einbaukühlschrank. Da habe ich schon beschlossen: Der kommt weg – und zwar so schnell wie möglich! Erstens ist er ein Stromfresser ohne Ende, zweitens hat er seine besten Jahre schon längst hinter sich, drittens könnte man ihn gut als äußerst produktive Eismaschine verwenden und viertens kühlt er manchmal sehr zweifelhaft, was öfters dazu führt, dass ich den gelagerten Lebensmitteln dann nicht mehr über den Weg traue und sie lieber entsorge, bevor Mutter und Tochter zusammen an einer Lebensmittelvergiftung darnieder liegen.

Die übermäßige Eisproduktion führte auch schon dazu, dass ich eine Tube Gewürzpaste namens Harissa mit schwerem Werkzeug aus dem Packeis befreien musste. Wäre ein guter Stoff für eine Verfilmung mit dem Titel „Gefangen im Packeis“ gewesen…

Gefangen im Packeis – Harissa wartet auf die Rettung

Ganz abgesehen davon ist er natürlich ein uraltes Stück, dürfte so aus den späten 60ern oder den frühen 70ern des vergangenen Jahrhunderts stammen. Wenn also hier ein Museumsdirektor mit liest, darf er sich gerne um dieses seltene Exponat bewerben!

Am liebsten hätte ich eine Kühl-Gefrier-Kombination, die sparsam im Verbrauch ist und auch genügend Platz zur Lagerung von ein paar Tiefkühlgerichten bietet. Die vielleicht auch nicht im üblichen Einheitsweiß daherkommt, sondern durchaus auch ein wenig Farbe in die Küche bringen darf. Blau, rot oder silber wäre mir da durchaus willkommen!

Zufällig habe ich jetzt entdeckt, dass Küchen Atlas eine Blogparade veranstaltet, bei der es eine Kühl-Gefrierkombination von Bauknecht zu gewinnen gibt. Und heute ist auch noch Deadline – puh, gerade noch rechtzeitig gesehen! Ideal für unseren Mutter-Kind-Haushalt und auch noch sparsam im Verbrauch mit der Energieeffizienz-Klasse A++! Das wäre doch ein fantastisches Weihnachts-Oster-Geburtstagsgeschenk für 2011/2012!

 

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