Morgen ist schon vierter Advent und beinahe hätten wir dieses Jahr auch noch den fünften Advent, aber glücklicherweise ist ja dann schon kommenden Samstag Heiligabend. In Ermangeleung von Schneemassen ist die Vorweihnachtsstimmung bei mir dieses Jahr recht homöopathisch dosiert ausgefallen. Irgendwie war ich da ganz schön verwöhnt vom vergangenen Jahr, als wir Schnee satt hatten, bis wir ihn irgendwann tatsächlich satt hatten.

Morgen dann das vierte Kerzlein anzünden und möglicherweise einen Baum fällen – legal natürlich und nicht heimlich als Waldplünderer und dann womöglich noch als Wilddieb den Weihnachtsbraten aus dem Wald angeln… ach nein, bei uns gibt es ja dieses Jahr gar keinen Fisch.

Die Geschenke habe ich soweit schon zusammen, aber wie ich mich kenne, überfällt mich wahrscheinlich am 23. oder 24. Dezember noch so ein panikartiger Mini-Kaufrausch, weil ich denke, ich habe nicht genug. Dabei ist’s eigentlich immer genügend, vor allem fürs Kind, was sich nach dem Auspacken und am nächsten Tag oftmals gar nicht mehr an alles erinnern kann. Entweder schleichende Demenz im Kindesalter oder einfach zuviel Geschenke. Ich tippe auf letzteres.

Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob sie jetzt noch an das Christkind glaubt oder nicht. Aber ich spiele das Spiel auch dieses Jahr noch mit und freue mich insgeheim, wenn sie sich wieder wundert, warum sie wieder nicht das Christkind inflagranti ertappt hat.

Jetzt muss ich die Gaben nur noch hübsch verpacken, die eine oder andere Verpackungsidee kann man ja auch hier finden und dann hoffentlich an Heiligabend nichts vergessen, weil ich es möglicherweise so gut vor neugierigen Blicken versteckt habe, dass es erst im Frühjahr wieder auftaucht. Ok, dann wäre ja Ostern…

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