Auf dem Land leuchten wieder Kürbisse in allerlei Grimassen nachts durch die Gegend, in der Stadt findet man höchstens ein paar Dekokürbisse oder Hexen in den Fenstern – sofern man von der Straße aus hineinblicken kann. Aber für die Kinder wird auch hier Halloween zu einem Ereignis, das sich immer größerer Beliebtheit erfreut.

Wer schon einmal versucht hat, einen Kürbis auszuhöhlen und eine Fratze reinzuschneiden, der weiß wieviel Kraftaufwand dafür notwendig ist. Deswegen denke ich, dass es mehr ein „Vergnügen“ der Eltern rsp. Väter ist, diese Riesenbeere auszulöffeln und im Stile von Jack O’Lantern zu gestalten.

Seit letztem Jahr läuft auch meine Tochter um die Häuser und droht den Bewohnern des Viertels mit „Saurem“ wenn sie nichts Süßes rausrücken. Am kommenden Montag wird dann eine Bande schauerlicher Gestalten wieder durch die Straßen ziehen und Angst und Schrecken verbreiten.

Gestern gab es dann schon einen kleinen Vorgeschmack auf Halloween. Auf der hiesigen Jugendfarm fand eine Halloweenparty statt und sämtliche Monster, Vampire, Untoten, Zombies etc. aus dem Viertel waren anwesend. Ein Krümelmonster gruseliger als das andere…

Dort gab’s dann laut Tochter die allerbeste Kürbissuppe der Welt – normalerweise ist das nicht unbedingt ihr Lieblingsessen. Aber wenn die Kürbissuppe aus einem großen Emaille-Topf, der im Freien über dem Feuer hängt, serviert wird, dann ist es natürlich das Non-plus-ultra. Ich weiß also, wie in nächster Zeit das Essen serviert werden muss: Western Style.

Für Montag habe ich dann schon ein paar Süßigkeiten hier gebunkert, damit ich dann entsprechende Währung habe, um mich vor sauren Übeltaten zu schützen bzw. freizukaufen. Ich bin gespannt, wie viele Monstergangs bei mir läuten werden!

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