Wäre ich gestern nicht bis nachts vor dem Bildschirm gesessen, hätte ich auch nicht mitbekommen, dass heute mal wieder eine sehr willkommene Kinderbeschäftigung anstand: nämlich der „Tag der offenen Tür im NeckarPark Stuttgart“. Da ich mich in dieser Gegend nur sehr selten aufhalte, ging diese Veranstaltung wohl seither unbemerkt an mir vorüber. Sie fand das letzte Mal in dieser Art wohl im Jahr 2007 statt und dieses Jahr habe ich nun die Chance ergriffen und war dabei.

Also, wer mal schauen möchte, was so alles geboten war, der findet hier einen allgemeinen Aufsatz und hier das Programm bzw. den Flyer der Veranstaltung. Wir machten uns heute jedenfalls rechtzeitig auf die Socken, damit wir vor all den anderen da sein konnten, die vorher noch zuhause Mittagessen zu sich nehmen mussten. Das hat sich zumindest bei unserer ersten Anlaufstelle bemerkbar gemacht, die Wartezeiten hielten sich sehr in Grenzen.

Mit dem Schwerlastkran von Scholpp – warum eigentlich nicht vom Paule als alteingesessene Obertürkheimer Firma? – konnte man sich 50 m in die Höhe hieven lassen, schön eingeschlossen in eine Gondel mit Panoramablick über den Wasen, Stuttgart Ost, Bad Cannstatt und Daimler-City.

 

Anschließend gab’s Hundezirkus der Rettungshunde vom DRK, die wesentlich eleganter als ich über so eine Art Schwebebalken tänzelten. Naja, die bekommen auch immer ein Leckerli nach der Kür, wir haben das früher im Schulsport nicht bekommen, sonst hätte das bei mir bestimmt auch anmutiger geklappt.

Weil es so dermaßen heiß und so dermaßen schwül war, entschlossen wir uns, mit dem zugigen Zügle zur nächsten Station zu fahren, die wir besichtigen wollten, nämlich zum Mercedes Benz Museum. Wie das so ist, wenn man täglich die Chance hätte, etwas anzuschauen, dann schiebt man es vor sich hin. Und genau deswegen war das heute mein erster Besuch im Mercedes Benz Museum und ich war begeistert! Ich war zwar schon auf Veranstaltungen im OpenAir Bereich, aber das Museum habe ich heute tatsächlich das erste Mal besichtigt.

Genauso wie die Mercedes Benz Arena, die ich auch schon unter dem Namen Neckarstadion noch nie von innen gesehen habe. Fußball interessiert mich so gut wie nie und von daher verschlägt es mich auch selten in solche Bauwerke. Aber heute konnte ich mir endlich mal das Ding von innen anschauen und leere Stuhlreihen fotografieren.

Insgesamt war es sehr interessant, was wir zu sehen bekamen, gleichermaßen für Jung und Alt geeignet und ich werde mal aufpassen, dass ich die nächste Veranstaltung – vielleicht in 4 Jahren? – dann rechtzeitig bemerke, damit ich hier auch im voraus darauf aufmerksam machen kann.

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