Gestern fand ich nach langem Warten endlich das Rezensionsexemplar des Buches „Beeren finden!“ von Christine Schneider in meinem Briefkasten, das ich über die Plattform „Blogg dein Buch“ bestellt hatte.

Gespannt blätterte ich das Büchlein durch, bei dem mir gleich die sinnvolle Aufteilung gefiel. Zunächst erfährt man, wann und wo man am besten Beeren sammeln kann. Die meisten Leute glauben, Beeren gäbe es nur im Herbst. Aber hier wird man gleich eines besseren belehrt und erfährt, welche Beeren in welchem Monat geerntet werden können. Und da reicht die Beerensaison tatsächlich von Juni bis Dezember, also genügend Zeit um schmackhafte Zutaten direkt aus der Natur zu sammeln.

Wer mit offenen Augen durch Parks, Wälder und grüne Wohngebiete streift, der findet eine Vielzahl von Möglichkeiten, Sanddorn, Holunder, Brombeeren oder Schlehen zu sammeln. Die Autorin Christine Schneider warnt jedoch auch vor bestimmten Gebieten, wo man lieber nicht sammeln sollte. Genauso wie sie vor Doppelgängern warnt, die den essbaren Beeren zwar zum Verwechseln ähnlich sehen, jedoch entweder ungenießbar oder schlimmstenfalls giftig sind.

Der Leser bekommt Tipps, wie er bestens ausgerüstet zur Beerenjagd geht und auf welche Gefahren er noch achtgeben muss, außer dass man möglicherweise Giftbeeren einsammelt. Das dürfte aber unter Zuhilfenahme dieses Ratgeberbüchleins nicht passieren.

Ab Seite 26 geht es dann ans Eingemachte: Jetzt wird jeder beschriebenen Beere eine bebilderte Doppelseite gewidmet, auf der man genau erfahren kann, wie man die Beere erkennt, wovor man aufpassen sollte (z. B. Verwechslungsgefahr), wo und wann man sie finden kann und wie sie in etwa schmeckt. Außerdem gibt es ein Blitzrezept für die Verarbeitung der Beere und einen Extra-Tipp, zum Beispiel wie und ob man das schmackhafte Beerlein auch im eigenen Garten domestizieren kann.

Im letzten Drittel des Buches findet man noch einige Möglichkeiten, um die reiche Ernte zu verarbeiten. Entweder konservieren und für schlechte Zeiten bzw. den Winter aufbewahren oder direkt als Zutat zu schmackhaften Gerichten jeglicher Couleur, von deftig bis süß, zu verwenden. Selbstverständlich findet man hier genaue Rezepte.

Und last, but noch least, gibt es noch wichtige Informationen, die unter Umständen lebensrettend sein können. Sollte man doch einmal die falsche Beere verkostet haben, so findet man ganz hinten im Buch die Giftnotrufzentralen der einzelnen Bundesländer genauso wie für Österreich und die Schweiz.

Alles in allem ist dieses Buch ein nützlicher kleiner Ratgeber, der bequem in jedes Handgepäck passt und dem dank seines transparenten Schutzumschlages auch ein paar Blaubeerflecken nichts anhaben können. Erschienen ist das Buch „Beeren finden!“ von Christine Schneider beim Ulmer Verlag, mit seinen ca. 95 Seiten zum Preis von € 9,90 im deutschen Buchhandel zu erwerben.

Ich denke, ich werde an einem der nächsten Wochenenden dann mal auf Beerenjagd gehen…

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