Gestern fanden in 13 deutschen Städten die sogenannten „Schlampenmärsche“ bzw. „Slutwalks“ statt, unter anderem auch in Stuttgart. Vornehmlich Frauen demonstrierten in mehr oder weniger aufreizenden Klamotten gegen Verharmlosung sexueller Gewalt und für sexuelle Selbstbestimmung.

Anlass für die weltweit stattfindenden Slutwalks war der Rat eines kanadischen Polizisten gegenüber Studentinnen, sie sollen sich doch nicht wie Schlampen anziehen, wenn sie nicht Opfer sexueller Übergriffe werden wollten. Fragt sich nur, wo beginnt „Schlampenstyling“ und wo endet es? Sind es Netzstrumphosen, Miniröcke und Highheels oder reicht schon ein etwas tieferes Dekolletée oder sind Frauen bereits Schlampen, wenn sie mit einem, der sie ausgewählt hat, keine Intimitäten tauschen möchten?

Um Solidarität mit sogenannten „Schlampen“ – welche Frau wurde noch nie als solche bezeichnet!? – und um die Entschärfung des Begriffs und somit das Wegfallen einer Angriffsfläche ging es außerdem bei diesen Demonstrationsmärschen, die gestern bundesweit stattfanden.

Weiterführende Informationen gibt es hier:

http://slutwalkhamburg.blogsport.de/

http://wirliebenkonsens.wordpress.com/was-ist-konsens/

http://www.notruf.wtal.de/html/themen.htm

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