Beim abendlichen Rundgang durchs Revier bemerkte ich mit Erstaunen, dass der Stuttgarter Eckensee in eine Achtkantwüste verwandelt wurde. Die paar Enten, die hier noch wohnen, müssen mit einer Pfütze vorlieb nehmen. Und das bei den jetzigen Temperaturen!

Zuerst dachte ich, der heiße Sommer, der hier seit ca. 1 Woche stattfindet, hat das Wasser größtenteils verdunsten lassen. Zumindest merke ich derzeit täglich bei mir, wie das Wasser verdunstet, obwohl ich ständig nachfülle. Ich gehe ja bei den momentan gefühlten Temperaturen von 45° C oder höher gerne schon mal eine Stunde beim Discounter durch die Gänge flanieren, um dort ein Gefühl von Sommerfrische zu erhaschen und meine Betriebstemperatur wieder durch massive Kühlung zu erreichen.
Aber zurück zur Achtkantwüste vor dem Stuttgarter Staatstheater. Es hat ja auch gewisse Vorteile, dass das Wasser jetzt weitestgehend weg ist. Man kommt auf jeden Fall trockenen Fußes in direkter Linie zur Oper, was absolut begrüßenswert ist für die Leute, die wie ich gerne mal auf den letzten Drücker erscheinen. Also nicht mehr außenrum um den Eckensee stöckeln, sondern einfach quer rüber. Finde ich gut!

Aber momentan ist ja sowieso Theaterpause oder Opernsommerloch, wenn man jetzt mal von der demnächst stattfindenden Zauberflöte im OpenAir-Theater auf dem Killesberg absieht. Also nützt diese Wüste den Opernabonnenten momentan herzlich wenig. Vielleicht haben ja auch nur ein paar Leute von der Stadt den Gablenberger Klaus Blog gelesen und festgestellt, dass der Eckensee tatsächlich mal wieder nur so strotzte vor Entengrütze und sonstigem Schlick. Vielleicht wird er einfach nur gereinigt…

So wie die letzten Wochen oder Monate der Akademiebrunnen hinter dem Neuen Schloss mal wieder auf Vordermann gebracht wurde. Jetzt glänzt der Adler aber wieder wie ein Goldhendl! Vor allem im abendlichen Zwielicht macht er sich gut und starrt majestätisch in Richtung Planie. Übrigens, so sah er vorher aus.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here